Die Werkstatt schulentwicklung.digital ist zu Gast beim re:publica-Track re:learn. (Bild: re:publica/Gregor Fischer, CC BY-SA 2.0)

Drei Wege zu neuer Bildung:

die Werkstatt schulentwicklung.digital auf der re:publica 17

Gute Bildung ist das Ziel jedes Schulentwicklungsprozesses. Die Digitalisierung bietet Möglichkeiten in Hülle und Fülle, um gute Bildungspraxis zu gestalten. Von oben lässt sich jedoch kaum vorschreiben, wie digitale Medien genutzt werden sollen. Jede Schule hat die Aufgabe, die Veränderung der Lernkultur selbst zu gestalten und den digitalen Wandel auf eigenen Wegen zu vollziehen. In der Werkstatt schulentwicklung.digital haben sich 38 Schulen in einem bundesweiten Netzwerk zusammengefunden, um sich gemeinsam über erfolgsversprechende Wege auszutauschen und Gelingensbedingungen festzuhalten. Drei dieser Schulen sind morgen Gast bei der re:publica 17 und stellen ihre Wünsche, Anforderungen und gute Praxis vor. Warum haben sich diese drei Schulen auf den digitalen Weg gemacht? Was bedeutet der digitale Wandel für sie auf der Kurz- und auf der Langstrecke? Was gibt es in Tälern zu beachten und welchen Ausblick versprechen die Höhen?  

Digitale Medien können nicht nur Schülerinnen und Schüler motivieren, sich mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen, sie ermöglichen auch individuelle Anpassungen an die Stärken und Schwächen der Lernenden. Neue Technologien können dadurch helfen, Herausforderungen wie Inklusion, Integration oder Bildungsgerechtigkeit zu begegnen. Durch die Digitalisierung hat sich jedoch auch unsere Gesellschaft, unser Umgang mit Wissen und unser Lernen verändert. Schule hat die Aufgabe, die Kompetenzen für ein Leben in der digitalen Gesellschaft zu vermitteln. Um das zu leisten, bedarf Schule eines digitalen Wandels, bei der sich nicht nur das Lernen sondern auch das Lehren verändert.  

Schulentwicklungsprozesse benötigen in der Regel viel Zeit, auf solchen Wegen müssen einige Widerstände überwunden und das Wünschbare mit dem Machbaren abgeglichen werden. Schulen müssen zwischen Hypes und dauerhaft nützlichen Entwicklungen unterscheiden, um bei sich ständig ändernden technischen Möglichkeiten das Schwergewicht auf den sinnvollen pädagogischen Einsatz legen zu können. Auch teilweise langwierige Beschaffungsprozesse – und manche bürokratische Schleifen kosten Zeit und Kraft. Angesichts des schnellen Wandels der digitalen Technologien im Bildungsbereich mutet dies gerade den Pionieren einiges zu.  

Beim re:publica-Track "re:learn" werden neue Bildungsansätze in der digitalen Welt erfragt und vorgestellt: von digitaler Lernkultur über die Einbindung neuer Technologien in Lernumgebungen und den Umgang mit ihnen. Wie neue Bildungsansätze in der Schule umgesetzt werden können, zeigen die drei Schulen der Werkstatt schulentwicklung.digital an ihren Beispielen: Wie gestalten Schulen Bildung in der digitalen Welt?, am 9. Mai 2017, von 15 bis 15.30 Uhr auf der re:publica 17, Stage J.