(Bild: Deutsche Telekom Stiftung/Phil Dera)

„Schule digital – Der Länderindikator 2016“: Mehrheit der Lehrer mangelt es an pädagogischer Unterstützung

Nur knapp die Hälfte der Lehrkräfte an weiterführenden Schulen in Deutschland kann auf ein schulinternes Medienkonzept zurückgreifen. Auch pädagogische Unterstützung für den Einsatz von Computern im Unterricht erhalten nach eigenen Angaben nur 41 Prozent. Das sind zwei Ergebnisse aus dem zweiten Länderindikator „Schule digital“, den die Deutsche Telekom Stiftung heute veröffentlicht hat. Immerhin: 2015 fielen die Ergebnisse in beiden Fragen noch schwächer aus. Und: Die meisten Lehrer halten sich für kompetent, in ihrem Unterricht digitale Medien sinnvoll einsetzen zu können.

Insgesamt zeigt die Studie: Die Lehrkräfte in Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen bewerten das eigene Lehren und Lernen mit digitalen Medien deutlich besser als ihre Kollegen in den übrigen elf Bundesländern. Der Länderindikator „Schule digital“ liefert bundesländerbezogene Informationen zur aktuellen Situation der digitalen Bildung in Deutschland. Basis der Studie ist eine repräsentative Befragung von 1.210 Lehrkräften weiterführender Schulen.

Befragt wurden sie zu den Bereichen IT-Ausstattung ihrer Schulen, eigene Nutzung digitaler Medien im Unterricht, Förderung der IT-bezogenen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sowie ihren eigenen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien im Unterricht.

Mehr auf der Internetseite der Deutsche Telekom Stiftung. Eine Publikation, die alle Ergebnisse zusammenfasst, findet sich unter www.telekom-stiftung.de/schuledigital16.