(Bild: Achim Multhaupt/Bertelsmann Stiftung)

IT-Ausstattung an Schulen: Eine Studie der Bertelmann Stiftung

Im Bund wird über einen Digitalpakt diskutiert, und die Kultusminister haben sich auf eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie verständigt. Damit wurde einerseits finanzielle Unterstützung durch den Bund in Aussicht gestellt, andererseits wurden Eckpunkte dafür festgelegt, wie die Förderung von Bildung in einer digitalen Welt im Bereich Schule unterstützt werden soll.

Dafür brauchen Schulen pädagogische Konzepte und entsprechend ausgebildete Lehrkräfte. Und um Schüler für den digitalen Wandel fit zu machen, benötigen Schulen eine gute Ausstattung. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat nun berechnet, dass rund 2,8 Mrd. Euro jährlich anfallen, wenn alle Grund- und weiterführenden Schulen mit lernförderlicher Computertechnik ausgestattet würden.

Schon heute tragen Kommunen einen Teil dieser Kosten. Bei der Finanzierung einer Ausstattung aller Schulen müssen sie aber dauerhaft unterstützt werden, fordert nun die Bertelmann Stiftung: „Die Digitalisierung der Schulen braucht jetzt einen Kraftakt. Bund, Länder und Kommunen müssen sich in der neuen Legislaturperiode zügig darauf verständigen, Schulen beim Lernen mit digitalen Medien dauerhaft und auskömmlich zu unterstützen“, so Jörg Dräger. „Digitalisierung ist Normalität und Daueraufgabe. Einmalige Investitionen sind nicht ausreichend. Die Kommunen brauchen kontinuierliche Unterstützung für die digitale Infrastruktur in den Schulen.“ Zu klären sei außerdem, so Dräger, wie Eltern an den Kosten für individuelle Endgeräte fair und entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten im Rahmen der Lernmittelfreiheit beteiligt werden können.  

Weitere Informationen und die vollständige Studie Sie in der Bekanntmachung der Studie.

Infografik: Das kostet gute IT-Ausstattung für unsere Schulen (Bild: Bertelsmann Stiftung, CC BY-NC-ND 4.0)