Werkstatt schulentwicklung.digital als Beitrag zur KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“

Stiftungen haben rund vierzig Schulen aus allen Bundesländern für die Werkstatt schulentwicklung.digital ausgewählt – Ziel der gemeinsamen Arbeit: Erfahrungen von Vorreitern digitaler Bildung für andere Schulen nutzbar machen

Berlin, 8. Dezember 2016: Die Stiftungen im Forum Bildung Digitalisierung haben 38 Schulen aus ganz Deutschland für die Werkstatt schulentwicklung.digital ausgewählt. Die Ergebnisse hieraus können aus Sicht der Stiftungen einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der heute verabschiedeten Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ leisten. In der Werkstatt schulentwicklung.digital werden Schulen zusammenarbeiten, die bereits begonnen haben, ihre Schul- und Unterrichtskultur zu verändern, um auf die Anforderungen des Lernens in einer immer stärker digitalisierten Welt zu reagieren. Sie bringen ihre Erfahrungen zusammen und arbeiten gemeinsam die Entwicklungsfelder heraus, die entscheidend dafür sind, dass digitale Bildung in der Schule gelingen kann.

Die Stiftungen begrüßen die KMK-Strategie: „Schüler können heute zu jeder Zeit und an jedem Ort auf eine Vielzahl an Informationen zugreifen“, sagt Uta-Micaela Dürig, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. „Um sie verstehen und richtig einordnen zu können, benötigen Kinder das Wissen, das sie in der Schule erwerben, dringender denn je. Dem trägt auch der verbindliche Kompetenzrahmen Rechnung, den die Kultusministerkonferenz in ihrer Strategie festgelegt hat. Unter anderem mit der Werkstatt schulentwicklung.digital möchten wir einen Beitrag zur Umsetzung leisten, indem wir Schulen zusammenbringen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben und gute Ideen einbringen können.“

Die Werkstatt schulentwicklung.digital startet Anfang 2017 und soll zunächst ein Jahr andauern. In dieser Zeit treffen sich die Schulen mehrmals als gesamtes Netzwerk sowie in einzelnen Arbeitsgruppen, um mögliche Antworten auf grundlegende Umsetzungsfragen zu entwickeln. Die Werkstatt schulentwicklung.digital wird wissenschaftlich von einem Beirat begleitet. Die Ergebnisse werden gegen Ende des Jahres auf einer Konferenz vorgestellt.

Entscheidend für die Auswahl der Werkstatt-Schulen war, dass sie sich schon auf den Weg der Schulentwicklung gemacht haben und offen über eigene Erfolge, aber auch Misserfolge und Entwicklungsbedarfe reflektieren wollen. Um möglichst gut übertragbare Erkenntnisse zu gewinnen, war es zudem wichtig, dass sie den Wandel unter Voraussetzungen gestalten, die mit denen an anderen Schulen vergleichbar sind. Und schließlich sollte die Auswahl auch die Vielfalt der Schulsysteme abbilden – mit Teilnehmerschulen aus allen Bundesländern und allen wesentlichen Schularten: von Grund- über Gesamt-, Sekundar- und berufliche Schule oder Gymnasium bis hin zur Förderschule.

Eine Übersicht über alle Schulen, die in der Werkstatt schulentwicklung.digital zusammenarbeiten, finden Sie hier.

Das Forum Bildung Digitalisierung ist eine gemeinsame Initiative der Deutsche Telekom Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung sowie der Siemens Stiftung und wird gefördert durch die Stiftung Mercator. Im Fokus ihrer Aktivitäten steht die Frage, wie digitale Medien zur Lösung pädagogischer Herausforderungen beitragen können. Die Stiftungen fördern mit ihrer Initiative den Dialog aller Akteure der Bildungslandschaft und bringen ausgewählte Experten aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um ihre Erfahrungen zum digitalen Wandel in der Bildung für möglichst viele andere Bildungseinrichtungen nutzbar zu machen. Weitere Partner sind eingeladen, sich zu beteiligen. Mehr Informationen zur Initiative und zur Werkstatt schulentwicklung.digital unter www.forumbd.de.

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12.12.2016  | pdf

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