Community Calls

Foto: Katja Anokhina / CC BY 4.0

Das Coronavirus und die flächendeckenden Schulschließungen stellen Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler vor neue Herausforderungen. Wie kann das Lehren und Lernen trotzdem weitergehen? Vor welchen konkreten Herausforderungen stehen Schulleitungen und deren Teams?

Vor diesem Hintergrund hat das Forum Bildung Digitalisierung Community Calls als Online-Austauschformat ins Leben gerufen, um einen moderierten Rahmen zu schaffen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Chancen auszutauschen. Das Angebot richtet sich an Schulleitungen, deren Teams und andere für die Digitalisierung an Schulen verantwortlichen Personen. Im Vordergrund steht der gemeinsame Austausch und die Bündelung von Ressourcen und Anstrengungen. Wir wollen Ihnen Mut machen, erste Schritte gemeinsam zu gehen.

ARCHIV

Micha Pallesche, Schulleiter an der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe, gibt Einblicke zum Umgang mit der aktuellen Situation an seiner Schule und Tipps für kreative Lösungen, um auch auf digitalem Weg gut und zielgerichtet kommunizieren zu können, sei es untereinander im Kollegium oder mit den Schülerinnen und Schülern.

Wie können Schulleitungen ihr Kollegium mit Blick auf die aktuelle Situation unterstützen? Björn Nölte, Oberstufenkoordinator und Lehrer für Deutsch und Geschichte, gibt wichtige Impulse zum Thema Kollegiale Kooperation und ordnet die aktuelle Situation für Schulen ein.

Unsere Gäste arbeiten an Grundschulen, die durch Kooperationen und die Teilnahme am Programm Schule in der digitalen Welt des Stifterverbandes Unterstützung in Digitalisierungsfragen erhalten, aber an jeweils ganz unterschiedlichen Punkten im Prozess stehen. Sie geben Einblicke in die aktuelle Situation an ihrer Schule und berichten über Erfolge und Herausforderungen der letzten Tage.

Was sollten Schulleitungen und ihre Teams nach den Osterferien besonders im Blick haben? Die Schule so wie sie war, kann nicht einfach weitergeführt werden. Um dieses Thema Digitale Grundschule – Gestaltung von Beziehungen zu besprechen, geben unsere Gäste uns Einblicke aus ihren aktuellen Erfahrungen und berichten, welche Herausforderungen sie für die kommenden Wochen sehen.

Mit unseren Gästen sprachen wir darüber, wie Schulleitungen und ihre Teams sich nicht nur untereinander, sondern schulübergreifend in lokalen, regionalen oder auch digitalen Netzwerken gegenseitig beraten und unterstützen können und wie Vernetzung von und kollegiale Beratung unter Schulleitungen und ihren Teams gelingen kann.

Mit unseren Gästen widmeten wir uns in diesem Community Call der Frage: Was sind bisherige Erkenntnisse aus den derzeitigen Schulschließungen und was nehmen wir mit für weitere Prozesse der Schulentwicklung für die Zeit danach?

Wie kann eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Zivilgesellschaft aussehen, um den digitalen Wandel an Schulen zu gestalten? Unsere Gäste geben spannende Einblicke in die konkrete Umsetzung einer solchen Zusammenarbeit.

Vor dem Hintergrund der schrittweise erfolgenden Schulöffnungen haben wir den Fokus erneut besonders auf die Grundschulen gelegt und das Thema aus einer psychologischen Perspektive beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Schulleitung das Kollegium und auch die Schüler*innen bei der schrittweisen Öffnung der Schulen begleiten und unterstützen kann.

Wir sprechen darüber, wie es gelingen kann, den aktuellen Digitalisierungsschub dafür zu nutzen, auch das Verständnis von Lernen und die Gestaltung von Lernprozessen einem Update zu unterziehen. Ob viele kleine Schritte oder eher ein großer Sprung – wir wollen darüber sprechen, wie Schulentwicklungsprozesse angestoßen werden können und wie es gelingt, auch mögliche Hürden auf dem Weg zu überspringen.

Die Digitalisierungsexpertin Verena Pausder, Vorständin und Gründerin von Digitale Bildung für Alle e. V., stellt den #wirfürschule Hackathon vor, bei dem gemeinsam mit vielen Akteuren aus dem Bildungsbereich kreative Lösungen entwickelt werden, um Schule neu zu denken.

Wir wagen Ausblick auf die Zeit nach den Sommerferien und das kommende Schuljahr 2020/21. Für die kommenden Monate müssen die Schulen mit Blick auf eine mögliche Verschlechterung der Situation auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet sein. Wir sprechen mit Birgit Eickelmann und Ines Mülhens-Hackbarth über die Handlungsempfehlungen der Friedrich-Ebert-Stiftung für das nächste Schuljahr.

Wie kann der aktuelle Digitalisierungsschub dazu beitragen, den Blick auch für Fragen der Bildungsgerechtigkeit zu schärfen? Wie können Schulen, Schulträger, politische Entscheider*innen und die Zivilgesellschaft einen aktiven Beitrag leisten, um verschiedene Formen sozialer Ungleichheit gezielt auszugleichen? Wie können wir eine neue Lernkultur stärken, die auf Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit ausgerichtet ist?

Gemeinsam mit unseren Gästen stellen wir uns noch einmal den großen Fragen: Mit welchen Innovationsmethoden können wir die Bereitschaft und den Willen zu nachhaltiger Veränderung anregen? Wie kann es uns gelingen, Schulentwicklung als Innovationsprozess zu gestalten? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung in diesen Prozessen?

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