Es sind die Räume und die Gestaltung der Möglichkeiten in unserer Umgebung, welche ausschlaggebend für die pädagogische Praxis des 21. Jahrhunderts sind. Für die Schule der Zukunft ist es wichtig, die Möglichkeiten digitaler Lernerfahrungen noch mehr auszuschöpfen. Es bedarf eines neuen Mindsets, um Räume zu erschaffen, welche die Bildung des 21. Jahrhunderts begünstigen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Lernerlebnis aber haben etwas sehr Wichtiges gezeigt: Menschen sind flexibel. Wir können uns leicht an neue Lebensumstände, neue Gegebenheiten anpassen. Wir haben gelernt, dass Lernen überall erfolgen kann — und überall erfolgt. Es ist an der Zeit, Schulen als Orte eines solchen Lernens neu zu denken und zu gestalten. Teile der Weltbevölkerung konnten ihren Alltag fortsetzen, weil sie über geeignete digitale Mittel zum Arbeiten, Lernen, Vernetzen, Entdecken und Gestalten verfügten. Unsere Welt ist hybrid geworden — ein Rückgang der körperlichen Bindungen hat die digitale Präsenz und das digitale Denken in den Vordergrund gerückt. Bevor wir uns also allzu sehr darüber freuen, zu einem uns vertrauten präpandemischen Zustand zurückzukehren, sollten wir die vielfältigen Möglichkeiten des Lernens mit hybriden Lösungen bedenken. Was wäre, wenn wir die positiven Lernerfahrungen der letzten anderthalb Jahre in zukünftige Bildungsräume übertragen würden? Die Umgestaltung der physischen Lernumgebungen reicht hier nicht aus, um die Bürger:innen von morgen entsprechend ihren Bedürfnissen zu hybridem Lernen zu motivieren. Digital gestütztes Lernen hat einen Wert und verändert unsere Interaktionsmodi, unseren Umgang mit den physischen Lernräumen. Lernen findet nicht mehr nur im Klassenzimmer statt.

Das Design einer besseren Welt beginnt in der Schule

Lehrinnovationen und -transformationen schreiben sich alle Schulen und pädagogischen Einrichtungen weltweit auf die Fahnen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Methoden entwickelt, die die Lernreise der Schüler:innen in den Fokus nehmen. Eine charakteristische, schöne Fassade mag dafür sorgen, dass die Nutzer:innen eines Gebäudes sich mit ihm identifizieren und sich zugehörig fühlen. Den Lernprozess verbessert sie kaum. Wir schicken Kinder in das Bildungssystem, weil wir glauben, dass sie sich dadurch als Menschen weiterentwickeln. Oft verlieren sie jedoch ihren Glauben an sich selbst oder büßen Kreativität ein, statt kreativer zu werden.

Das Weltwirtschaftsforum schätzt, dass 65 Prozent der heute Eingeschulten später Berufe ausüben werden, die es noch gar nicht gibt. Die Zukunft ist ungewiss, und doch gestalten wir unser Leben anhand von Bekanntem und bislang Gelerntem. Die Welt verändert sich rasant, und doch erwarten wir von Schüler:innen, etwas zu lernen, was womöglich in der Zukunft keinen maßgeblichen Wert mehr hat. Eine ungewisse Zukunft zu gestalten, das bedeutet auch, ein Design für agile, resiliente und kreative Lernende zu schaffen, die unerwarteten Herausforderungen gewachsen sind. Lernumgebungen, die Kompetenzen für das 21. Jahrhundert fördern sollen, müssen flexibler sein und eine selbstbestimmtere Lernreise von Schüler:innen unterstützen. Das bedeutet auch, mit traditionellen Lernstrategien und Designlösungen zu brechen, um Platz für Veränderung zu schaffen. Wir müssen Lernende vor allem dazu motivieren, auf die beste Weise zu lernen, jeden Tag, für den Rest ihres Lebens.

Besonders wirksam beim Lernen ist das Spiel. Es ist ein fester Bestandteil all unserer Designkonzepte. Traditionelle Unterrichtsräume dagegen regen Kreativität nicht an, sondern unterdrücken sie, kontrollieren Verhalten und Spiel. Heute sollte spielerisches Lernen zu den Kernaktivitäten der Schule gehören. Im Spiel entdecken wir, stellen Kontakt her, probieren aus, scheitern und lernen. In Umgebungen, die differenzierte Lernerfahrungen bieten, dürfen Schüler:innen wachsen, lernen und sich zu Individuen entwickeln. Eine differenzierte Gestaltung des physischen Raums erhöht das Lerntempo und regt zum Wechsel zwischen verschiedenen Lernsituationen an. Schüler:innen arbeiten flexibler in fordernden Lernszenarien. Lernende von heute müssen vor allem verstehen, wie sie selbst lernen und welche Fähigkeiten sie haben.

Die Schulen der Zukunft brauchen Designstrategien, die Schüler:innen motivieren, ihre natürliche Neugier und Kreativität zu entfalten. Da unterschiedliche Umgebungen unterschiedlichen Zwecken dienen, lautet die zentrale Frage, wie sich Lernumgebungen in Lernerfahrungen des 21. Jahrhunderts umwandeln lassen.

Traditionelle Klassenräume (links) oder Lernlandschaft (rechts)? Entwurf für die Umgestaltung der staatlichen Schule im dänischen Buddinge durch das Rosan Bosch Studio

Design wirkt sich auf Verhalten aus

Der physische Raum ist für eine gesunde, anregende Lernumgebung unserer zukünftigen Problemlöser:innen unabdingbar. Schulen müssen Kindern und Jugendlichen sichere und vertrauenswürdige Räume bieten, in denen sie als Menschen wachsen, ihr Lernpotenzial ausschöpfen und motiviert bleiben können, um für den Rest ihres Lebens zu lernen. Es ist hinreichend belegt, dass sich die architektonische Gestaltung unserer Umwelt auf uns und unsere kreativen Fähigkeiten auswirkt. Damit physisches Design zu mehr Kreativität und besserem selbstbestimmtem Lernen führen kann, müssen Lernsituationen aber den individuellen Bedürfnissen und Motivationen der Menschen entsprechen. Daher sollte das Design Schüler:innen eine Vielfalt an Optionen bieten, um die Lernreise pädagogisch begleitet selbst in die Hand zu nehmen. Wenn wir wahrnehmen, wie sich die Lernumgebung auf uns auswirkt, schulen wir unser Gefühl für den Raum und seinen Einfluss auf unsere Empfindungen und unser Verhalten. So erkennen wir, wie wir lernen und was uns inspiriert. Wenn das Design der Umgebung und der Lernmöglichkeiten aufzeigt, wie Inspiration für das eigene Handeln eingesetzt werden kann, wann Motivation besteht und wie die Motivation zum Handeln führt, wird die Lernumgebung zu einer „dritten Lehrkraft“, die auf die Fähigkeit zum kreativen Denken einwirkt. Designkonzepte, die diese Prinzipien umsetzen und die Kombination von Umgebungen für motivationssteigerndes differenziertes Lernen mit kreativen Methoden veranschaulichen, helfen uns auf diesem Weg.

Körper und Geist aktivieren

Körper und Geist sind miteinander verknüpft. Wir nutzen unseren Körper und unsere Sinne, um Neues zu erfahren und Kompetenzen zu erwerben, um uns bewusst zu machen, was sich angenehm anfühlt und was nicht. Umgebungen müssen alle Sinne anregen, um Neugier, Motivation und Vorstellungskraft zu beflügeln. Design, das die Sinne stimuliert, kann für mehr kognitive Beschäftigung sorgen. Angeregte Sinne lassen eine Beziehung mit dem Lernstoff entstehen. Er wird relevanter, realer, nachvollziehbarer. Wenn sowohl Körper als auch Geist aktiviert sind, wird das Lernen intensiver. Anders gesagt entspricht die körperliche Bewegung einer mentalen Bewegung. Wenn wir eine der beiden Aktivitäten ausschalten, nutzen wir nur die eine Hälfte unseres Potenzials.

Umgebungen, die Bewegung fördern und gleichzeitig Körper und Geist fordern, tragen zur Steigerung der Gehirnaktivität bei und verbessern Gedächtnis und Kognition. In einem traditionellen Umfeld, in dem Schüler:innen Informationen passiv aufnehmen, ist die Gehirnaktivität sehr gering. Dafür gibt es physiologische und neurologische Gründe. In den vergangenen 50 Jahren wurden neue Lehrmethoden eingeführt und Lerntechnologien entwickelt. Monotone Räume, die passives Verhalten und Inaktivität fördern, schränken die Kreativität und die menschliche Entwicklung ein.

Wird die Lernumgebung so eingerichtet, dass sie viele Funktionalitäten, viele räumliche und digitale Variationen aufweist, können Schüler:innen ihre Lernerfahrung und Motivation insgesamt verbessern. Aus neurowissenschaftlicher Perspektive führt der Einsatz von ungewöhnlichen Materialien, von Möbeln oder Lebensmitteln etwa, zu einer gesteigerten kognitiven Flexibilität und Kreativität. Der physische Raum kann Lernende einer Vielfalt von ertastbaren Angeboten, Materialien, Lichtsituationen oder Sitzpositionen aussetzen, wozu digitale Lernräume nicht in der Lage sind. Was das Digitale nicht bieten kann, sollte der physische Raum zulassen und fördern: das Tasterlebnis, den Geruchssinn, das Zugehörigkeitsgefühl sowie motorische, emotionale und unerwartete soziale Interaktionen. Der physische Raum ist allerdings auf einen spezifischen Ort beschränkt, während die Digitalisierung es möglich gemacht hat, Räume jenseits von Decken und Wänden zu eröffnen.

Durch den Einsatz von Virtual Reality (VR) etwa können Schüler:innen die Grenzen von Raum und Zeit überschreiten und eine Vorstellungskraft jenseits der physischen Umgebung entwickeln. Dadurch entstehen Visualisierungen, fantasievolle Szenarien und spielerische Aufgaben, die Bewegung und Interaktion erfordern. Lernende können in einem dreidimensionalen Umfeld interagieren, auf virtuelle Ausflüge gehen, das Sonnensystem erforschen und in frühere Epochen reisen. In Bildungsräumen, die digitale Lehr- und Lernmittel einsetzen, können Schüler:innen sich in ganz anderen Kontexten erfahren und visualisieren oder sich einem bestimmten Gegenstand stärker nähern, als es mit dem bloßen Auge möglich wäre.

VR kann unerwartete Ereignisse erzeugen und die kognitive Flexibilität verbessern, was sich auf die Kreativität auswirkt. Je diverser der Lernkontext durch das Lernen in allen möglichen Situationen, desto wahrscheinlicher lässt sich das erworbene Wissen in anderen Situationen abrufen. Mit digitalen Lernmitteln wie diesem können Schüler:innen ihrer Fantasie freien Lauf lassen, spielen und ihre Neugier über das physisch Mögliche hinaus ausleben.

Der Green-Room im GO! Campus Zottegem, Belgien, 2021

Bei all diesen Konzepten ist eines wichtig: Wenn Design alle Sinne aktivieren soll, finden wir die beste Inspiration in der Natur. Natürliche Objekte mit ihren vielfältigen Eigenschaften können zahlreiche Sinneserfahrungen stimulieren und fügen sich organisch in die Lernlandschaften ein. In solchen Räumen werden sich die Schüler:innen ihrer verschiedenen Sinne bewusst. Hören ist zum Beispiel nicht nur nützlich für das Verstehen des Gehörten. Die Hörfähigkeit hängt aufgrund der Schallreflexion auch mit unserer Raumwahrnehmung zusammen. Gehörtes führt zudem auf dem kürzesten Weg ins Gedächtnis und in die Vorstellungskraft.

Räume regen also unsere Sinne an, wenn wir sie „erhören“ und wirken sich durch unerwartete Handlungen, Interaktionen oder ungeahnte Inspirationsquellen auf den kreativen Prozess in uns aus. Inspiration entsteht hier, wenn man etwas oder jemanden mehr oder weniger erfasst, ohne dass man es vorher absehen konnte. Möglicherweise kann man sich mit der Sache oder der Person in der direkten Auseinandersetzung identifizieren, vielleicht hat man etwas gesehen oder erlebt, was der eigenen Vorahnung ähnelt oder sich ein wenig von ihr unterscheidet. Design und hybride Lernerfahrungen können diesen Vorgang fördern.

Die Macht spielerischer Lernumgebungen

Die natürliche Neugier der Menschen ist die Grundlage unseres Spieltriebs und dient als wichtigste Motivation für kreatives Denken und Lernen. Im Spiel erforschen und entdecken wir die Welt. Wir nehmen Kontakt zu anderen Menschen auf und setzen uns mit unserer Umwelt auseinander. Anhand des Spiels entwickeln wir unser ganzes Leben lang Kompetenzen, sammeln Erfahrungen und entdecken Möglichkeiten. Im Spiel erlernen wir den Umgang miteinander. Spiel ist also grundlegend für die positive Entwicklung von Kindern und den Erwerb von Kompetenzen, die sie zukünftig brauchen. Designlösungen, die Spiel, Wahlfreiheit und ein hohes Maß an Selbstbestimmung fördern, wird die Entwicklung von kreativen Köpfen, die die noch unbekannten Probleme der Zukunft lösen können, unterstützen. Ganzheitliches und spielerisches Design stellt die Schüler:innen in den Mittelpunkt und schafft Lernumgebungen, die ihre Denk- und Verhaltensmuster durchbrechen, um neue, kreative Ideen und Verhaltensänderungen freizusetzen.

Kreativität wird durch den Aufenthalt in einer Umgebung erlernt, die zum fantasievollen Spiel ermuntert. Die Räume und Möglichkeiten in unserem Umfeld sind entscheidend für die pädagogische Praxis des 21. Jahrhunderts. Ein Raum ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern trägt zur Entwicklung bei, inspiriert und berücksichtigt die Vielfalt der Prozesse und Bedürfnisse. Solche Orte entstehen auf der Grundlage von Freiheit und Autonomie. Dabei geht es um die Freiheit, mit wem und wo einer bestimmten Aufgabe nachgegangen wird. Eine Lernumgebung sollte also die Freiheit der Schüler:innen, an der Gestaltung der Lernpraktiken teilzuhaben, befördern. Daher darf das Design nicht immer dasselbe figürliche Motiv wiederholen oder die Verhaltensweisen und Nutzungen einschränken. Stattdessen sollte es Schüler:innen anstoßen, anregen und ermutigen, sich zu bewegen und körperlich aktiv zu sein.

Neugestaltete Lernumgebung in der Elisabeth-Lange-Schule, Hamburg, 2020

Hybrides Lernen in Lernlandschaften des 21. Jahrhunderts

Um das hybride Lernen zu verbessern, dürfen wir digitales und physisches Lernen nicht trennen. Jüngere Generationen unterscheiden nicht zwischen digitalen und physischen Kontakten oder Interaktionen. Sie agieren einfach. Unser hybrides Leben erleichtert Kontakte, schafft Zugang zu Informationen und bietet mit verschiedenen Hilfsmitteln neue Lern- und Interaktionsoptionen. Ein ganzheitliches Design schafft Räume, die Schüler:innen in den Mittelpunkt stellen und sie mit differenzierten Lösungen und griffbereiten Lernerfahrungen versorgen. Bei der Gestaltung der Bildung von morgen konzentrieren wir uns eher auf die Mittel als auf die Zwecke, wenn wir beim Rosan Bosch Studio Lernlandschaften designen: Die Lernenden sollen in ihnen Fähigkeiten entwickeln und anwenden, in der Schule, zu Hause oder online.

Beim erfolgreichen hybriden Lernen können Schüler:innen Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen und werden beim Erkunden der besten Lernformen unterstützt, indem ihnen verschiedene Lernerfahrungen zur Verfügung gestellt werden. Die Frage ist nicht mehr, ob sie physisch oder digital arbeiten sollen, wenn sie eine bestimmte Aufgabe zu erledigen haben, sondern wie sie das bestmögliche Ergebnis erzielen. Lernlandschaften und aktuelle Strategien für die Bildung des 21. Jahrhunderts zeugen davon, dass Lernen überall stattfindet und durch digitale Mittel unterstützt, aber nicht ersetzt werden kann. Menschen lernen von Geburt an spielerisch und sind dazu in verschiedenen Kontexten und auch unter schwierigen Umständen in der Lage. Hybrides Lernen bedeutet, den Schüler:innen zu vertrauen, dass sie überall lernen können und lernen werden.

In einer der zehn Lernlandschaften der Western Academy of Beijing, China, 2019

Die Schule der Zukunft

Lernumgebungen schöpfen heute noch nicht die Möglichkeiten digitaler Lernerfahrungen aus. Wir brauchen ein neues Mindset, um Räume zu schaffen, die eine Bildung des 21. Jahrhunderts ermöglichen, und müssen uns bewusst machen, dass es so etwas wie eine Teilung in digitale oder physische Welt nicht gibt. Es gibt nur eine Welt, die diese beiden Dimensionen in sich vereint. Wenn wir Schüler:innen vertrauen und ihnen Autonomie geben, fühlen sie sich wohler und selbstbestimmter. Alle im Bildungssektor Tätigen müssen sich die Frage stellen, wie Schüler:innen spielerisch zu lebenslangem Lernen zu motivieren sind. Damit Lernende ihre angeborene Neugier und Kreativität entfalten können, sollten wir auf unsere physische Umwelt und ihre Rolle beim Entstehen von spielerischen Praktiken und spielerischen Lernerfahrungen setzen. Ich plädiere daher dafür, dass Schulen spielerisches Lernen als eine Strategie für das Design von Lernumgebungen priorisieren. Lernräume, die vielfältige Interaktionsweisen beim Sitzen, Liegen, Bewegen und Gestalten zulassen, wirken sich auf die Selbstbestimmtheit der Schüler:innen und auf ihre innovativen Problemlösungskompetenzen aus. Ganzheitliches Design bedeutet, Pädagogik, Organisation und Design gleichermaßen zu berücksichtigen.

Über die Autor:innen

Rosan Bosch

Rosan Bosch ist Gründerin und Kreative Leiterin des Rosan Bosch Studio. Seit über 25 Jahren beschäftigt sie sich professionell mit Kunst, Architektur und Design. Neben ihrer Tätigkeit als renommierte internationale Referentin hat sie auch mehrere Bücher und Publikationen über Design und dessen Potenzial verfasst, Motivation zu steigern, Fähigkeiten zu wecken und lebenslanges Lernen zu unterstützen.

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