Mit dem EdTech Policy Lab fördern wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft. Zur Lösung bildungspolitischer und pädagogischer Herausforderungen können gemeinsame Ansätze einen wesentlichen Beitrag leisten. Ziel des Projekts ist es, diese Potenziale durch ein kooperatives, transparentes Miteinander zu stärken. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen das Projekt vor.
Kontakt
Daniel Böhme (er/ihm)
Senior Projektmanagement
daniel.boehme@forumbd.de
+49 30 5858466-64
Michaela Weiß (sie/ihr)
Leitung Handlungsfeld „Rahmenbedingungen“ und Ko-Leitung Teilprojekt lernen:digital
Über das Projekt
Warum?
Die digitale Transformation des Schulsystems erfordert eine enge Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft. Wirksame Strategien für digitale Bildungsinnovationen scheitern jedoch häufig an mangelndem Verständnis und Vertrauen sowie zu wenig Transparenz über Bedürfnisse oder Prozesse von EdTech-Akteuren und öffentlichen Institutionen. So bleibt viel Potenzial zur Lösung bildungspolitischer und pädagogischer Herausforderungen ungenutzt, etwa bei der datengestützten Schulentwicklung oder der Förderung von Basiskompetenzen.
Was?
Mit dem EdTech Policy Lab bauen wir ein stabiles Netzwerk zentraler Akteure auf, das als Basis für Aufbau und Pflege nachhaltiger Kooperationsstrukturen dient. Das EdTech Policy Lab fördert die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft. Ziel des Projekts ist es, bestehende Potenziale durch ein kooperatives, transparentes Miteinander zu stärken.
Das EdTech Policy Lab ist ein Projekt des Forum Bildung Digitalisierung gemeinsam mit der gemeinnützigen European EdTech Alliance (EEA), der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Vodafone Stiftung Deutschland sowie der Heraeus Bildungsstiftung.
Mit strukturierten Dialogformaten und ko-kreativen Arbeitsweisen fördern wir das gegenseitige Verständnis für Bedürfnisse und Herausforderungen im Bereich von Bildungssteuerung und EdTechs, um eine gemeinsame Basis und Offenheit zu schaffen.
Mit dem EdTech Policy Lab etablieren wir die Grundlagen für tragfähige Kooperationen und Prozesse zwischen Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft.
Durch erprobte Formate und Methoden entwickeln wir ein adaptierbares, praxistaugliches Modell in Form eines Praxisleitfadens. Dieser zeigt auf, wie Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft bei der Entwicklung und Nutzung von EdTech-Lösungen zusammenarbeiten können und enthält Empfehlungen für notwendige Änderungen in den Strukturen.
Durch den akteursübergreifenden Austausch entwerfen wir ein gemeinsames Zielbild, wie bestehende Trennlinien zwischen Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft überwunden und digitale Bildungsinnovationen in der Schulpraxis wirksam genutzt werden können.
Wie?
Wir arbeiten wir mit strukturierten Dialogformaten, die von der gemeinnützigen European EdTech Alliance (EEA) bereits in anderen europäischen Ländern erfolgreich erprobt wurden:
- In Web-Seminaren besprechen wir zentrale bildungspolitische und pädagogische Herausforderungen.In Workshops diskutieren wir konstruktiv mögliche Potenziale und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze für die Herausforderungen.
- In Listening Sessions und Interviews vertiefen wir Lösungsasätze mit gezielt ausgewählten Akteuren.
- In öffentlichen Netzwerkforen präsentieren wir unsere Ergebnisse, um dem Thema mehr Präsenz in der bildungspolitischen Debatte zu geben.
In diesen Dialogformaten diskutieren Vertreter:innen aus Ministerien, Schulverwaltung und EdTech-Verbänden Themen der Beschaffung, Vergabe, Qualitätssicherung und digitalen Infrastruktur. So entsteht ein adaptierbares Modell, um nachhaltige Strukturen für den wirksamen Einsatz digitaler Bildungsinnovationen zu schaffen.
Im EdTech Policy Lab schaffen wir Gesprächsanlässe zu zentralen Herausforderungen, etwa bei der datengestützten Schulentwicklung oder der Förderung von Basiskompetenzen. Unsere Dialogformate greifen relevante Aspekte auf, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Das EdTech Policy Lab wird zudem durch ein Sounding Board mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Bildungswirtschaft kontinuierlich begleitet und beraten.
Wie lässt sich nachvollziehen, welchen konkreten Nutzen EdTech-Lösungen in der Schulpraxis haben? Nach welchen Kriterien wird Qualität gesichert und wie können Anbieter diese transparent nachweisen? Diese Fragen zu klären ist entscheidend, um Schulpraxis und Verwaltung die Auswahl geeigneter Lösungen zu erleichtern und das Vertrauen in EdTech-Lösungen zu stärken.
Wer verfügt über die notwendigen finanziellen Mittel? Wer trifft die Entscheidungen und wer verantwortet die Verträge? Wie können Beschaffungsprozesse so gestaltet werden, dass digitale Bildungsinnovationen den Weg in die Schulen finden? Transparente und faire Beschaffungsprozesse zu gestalten ist relevant, um den Zugang zu digitalen Bildungsinnovationen zu sichern und deren nachhaltige Nutzung zu ermöglichen.
Wer übernimmt Verantwortung für Datenschutz, Datennutzung, Hosting und ID-Management? Wie können EdTech-Lösungen rechtssicher in bestehende Lehr- und Lernmittelverordnungen integriert werden? Die rechtliche Absicherung ist zentral, um den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten und die langfristige Akzeptanz digitaler Bildungsinnovationen in der Schulpraxis zu sichern.
Wie gelingt eine passende Einbindung digitaler Lösungen in bestehende Infrastrukturvorhaben? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit digitale Bildungsinnovationen wirksam und nachhaltig implementiert werden können? Eine kompatible technische Infrastruktur ist Voraussetzung dafür, dass digitale Bildungsinnovationen flächendeckend eingesetzt werden können.