Publikationen

Im Mittelpunkt unserer Publikationen stehen die Möglichkeiten des digitalen Wandels für den Bildungsbereich. In Impulspapieren oder Handlungsempfehlungen werden die Arbeitsergebnisse unserer Projekte und Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich gemacht. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen geben Denkanstöße und machen sehr konkrete Vorschläge für gute Schule in der digitalen Welt, die Orientierung bieten und Mut machen, zeitgemäße Bildung zu gestalten: von der Qualifizierung der Lehrkräfte und Schulleitungen über die Weiterentwicklung pädagogischer und didaktischer Konzepte bis hin zur Gestaltung von regionalen Unterstützungssystemen.

Im Kollegium an Schulen ist oft viel verborgenes Wissen vorhanden. Über Mikrofortbildungen lassen sich diese Potenziale für das gesamte Kollegium nutzbar machen. Mikrofortbildungen sind ein niedrigschwelliges Instrument der Personalentwicklung, um so gemeinsam mit dem Kollegium mit der digitalen Schulentwicklung Schritt zu halten. Der Praxisleitfaden für Schulleitungen bietet eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die Einführung von Mikrofortbildungen an der eigenen Schule.

Unter der Überschrift „Kollaboration” behandelt die erste Ausgabe von Plan BD unterschiedliche kollaborative Ansätze zur Gestaltung von Schule in der digitalen Welt, die in der Vergangenheit bereits im Rahmen von gemeinsamen Fachtagungen mit der Kultusministerkonferenz identifiziert wurden. Kollaboration ist ein zentraler Leitgedanke des digitalen Zeitalters und kann von der Zusammenarbeit im Kollegium bis hin zu gemeinschaftlichen Produktentwicklungen von multiprofessionellen Teams in digitalen Umgebungen reichen.

Viele Länder haben bereits langjährige Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Medien in Schulen. Um diese guten Beispiele sichtbar zu machen, wurden Estland, Tschechien, Spanien, Singapur und Brasilien hinsichtlich ihres Digitalisierungsfortschritts untersucht. Der Blick auf gelungene bildungspolitische Ansätze und Erfahrungen soll Anreize liefern für die Gestaltung der Rahmenbedingungen in Deutschland.

Im Rahmen der Fachtagung „Lehrkräfte bilden für die digitale Welt“ ist das Impulspapier „Wissenschaft trifft Schulpraxis“ entstanden. Es bildet den Start einer Reihe, mit der das Forum Bildung Digitalisierung Denkanstöße zur Gestaltung des digitalen Wandels im Bildungsbereich geben möchte. Dafür laden wir Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen pädagogischen Bereichen ein, ihre Anregungen und Lösungsansätze mit uns zu teilen.

Die Empfehlungen an Bildungspolitik und Bildungsverwaltung speisen sich aus den Erfahrungen der Werkstattschulen, die als Pioniere im Bereich Digitalisierung ganz eigene Lösungswege suchen mussten, um Hürden zu überwinden. Im Mittelpunkt stehen vier Bereiche: Pädagogische Eigenverantwortlichkeit stärken, Neue Wege in der Qualifizierung gehen, Notwendige Ressourcen bereitstellen und Rechtssicherheit schaffen.

Der Orientierungsrahmen ist ein Modell, das Schulentwicklung unter der Bedingung des digitalen Wandels ausleuchtet und durch ein normatives Raster unterstützt. Anhand von vier Qualitätsmerkmalen beschreibt er, was zeitgemäße Bildung ausmacht und in welchen Dimensionen die Digitalisierung im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen angegangen werden muss, um Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit zu fördern.

In Vorbereitung eines öffentlichen Fachgesprächs zum Thema „Digitalisierung in Schule, Ausbildung und Hochschule“ vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag entstand dieses Arbeitspapier im Oktober 2018. Es beinhaltet acht Thesen zu Bildung und Digitalisierung, die Denkanstöße bieten und zur Weiterdiskussion anregen sollen.

Das Arbeitspapier zum Gespräch zwischen dem Präsidium der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und im Bildungsbereich tätigen Stiftungen zum Schwerpunktthema „Bildung in der digitalen Welt“ widmet sich den Themen Kulturwandel und Qualifizierung, die im Rahmen eines knappen Problemaufrisses skizziert und mit zentralen Fragestellungen für die Diskussion versehen werden.

Im Mittelpunkt des Jahres 2018 standen vor allem drei Arbeitsschwerpunkte: Das Forum Bildung Digitalisierung bot allen Expertinnen und Experten eine Plattform, um die Themen rund um Bildung und Digitalisierung zu diskutieren, arbeitete mit einem Netzwerk von Werkstattschulen an konkreten Lösungsansätzen und führte den Dialog mit Entscheidungstragenden, um dafür zu sensibilisieren, dass Digitalisierung mehr bedeutet als Technisierung von Schulen.

Im Zentrum der Arbeit des Forum Bildung Digitalisierung steht die Schaffung von Rahmenbedingungen, die es allen Menschen ermöglichen, am immer komplexer und dynamischer werdenden gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Bildung ist dafür die entscheidende Voraussetzung und die Digitalisierung bietet vielfältige Mehrwerte für das Lehren und Lernen, kann unser Bildungssystem besser machen und positiv zu Bildungsgerechtigkeit und einer inklusiven Gesellschaft beitragen.

Der Jahresplan beschreibt die Handlungsfelder des Forum Bildung Digitalisierung und die konkreten Initiativen und Projekte für 2019. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen an der Schnittstelle von Bildung und Digitalisierung sind wir der festen Überzeugung, dass nur im Zusammenschluss von Bildungspraxis, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zukunftsfähige und wirkungsvolle Ansätze eingeführt und verbreitet werden können.

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