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Unser Factsheet „Digitales Wohlbefinden“ nimmt das Wohlbefinden junger Menschen in den Blick. Es wird durch soziale Vernetzung, KI-Nutzung und digitalen Stress zunehmend im digitalen Raum geprägt. Studien zeigen, dass es um das Wohlbefinden nicht gut steht: Laut Deutschem Schulbarometer fühlte sich 2025 ein Viertel der Schüler:innen psychisch belastet.
Das Factsheet bündelt aktuelle Zahlen dazu, wie Kinder und Jugendliche in Deutschland digitale Medien nutzen und erleben. 231 Minuten verbringen 12- bis 19-Jährige laut JIM-Studie 2025 täglich online, Tendenz steigend. Das Erleben im digitalen Raum ist dabei ambivalent: Der Raum ist ein wichtiger Ort für den Austausch mit der Peer Group, bereitet aber auch Stress. So haben laut DAK-Mediensuchtstudie 2026 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen ein riskantes und 7 Prozent ein pathologisches Social-Media-Nutzungsverhalten.
Zugleich richtet das Factsheet den Blick ins Ausland: Finnland, Irland, Niederlande und Spanien liegen im UNICEF-Ranking zum Wohlbefinden von Kindern weit vor Deutschland. Das Factsheet stellt exemplarisch dar, mit welchen Strategien und Ansätzen diese vier Nationen junge Menschen unterstützen – von einer curricularen Verankerung über Monitoring und partizipative Programme bis zu Regelungen für Smartphones und Social Media.
Daraus leiten sich sechs Gelingensbedingungen ab: partizipative Ansätze nutzen, Resilienz stärken, eine durchgängige Strategie etablieren, Überblick schaffen und Angebote bündeln, die Zivilgesellschaft einbeziehen sowie Forschung und Monitoring ausbauen. Sie machen deutlich, wie wichtig die Vermittlung von Kompetenzen für gesundes Verhalten im digitalen Raum ist und dass es in Deutschland Strategien für einen besseren Schutz und zur Förderung des digitalen Wohlbefindens braucht.