bildung@breakfast: Wie viel KI verträgt die Bildung?

Veranstaltungsreihe

27.06.2019 Berlin, Allianz Forum

Künstliche Intelligenz (KI) ist heute fester Bestandteil unseres Alltags und unterliegt rasanten Entwicklungen. Ob digitale Sprachassistenten, automatisiert-personalisierte Werbung, Gesichtserkennung, Kundensupport durch Chatbots: überall dort, wo viele Daten ausgewertet werden, können KI-Systeme Handlungsabläufe mit steigender Präzision erlernen und Menschen assistieren.

Mit ihrer nationalen Strategie zur Künstlichen Intelligenz hat die Bundesregierung KI Ende 2018 zur Schlüsseltechnologie der deutschen Wirtschaft erkoren: „KI made in Germany“ soll als Marke etabliert werden. KI soll dafür sorgen, dass Deutschland im Zeitalter der Algorithmen innovativ und wettbewerbsfähig gegenüber Nordamerika oder den aufstrebenden BRIC-Staaten bleibt. Bis 2025 sollen jedes Jahr 500 Millionen Euro bereitgestellt werden, um Anwendungspraktiken für deutsche Unternehmen zu erschließen und Forschung zu finanzieren. Wir glauben, dass im Zuge dieser Zielstellung das deutsche Bildungssystem in mehrfacher Hinsicht aufgefordert ist, sich mit den Möglichkeiten von KI-Technologien auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund möchten wir die Auftaktveranstaltung der Reihe bildung@breakfast unter folgende Leitfragen stellen: Wie kann das Bildungssystem Fachkräfte von Morgen auf diese Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten? Und können schon jetzt KI-Anwendungen Bildungsprozesse verbessern oder gar revolutionieren?

Wann: 27. Juni 2019, von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr
Wo: Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin

ABLAUF UND ANMELDUNG

KI in der Schule – Cognitive Enhancement statt digitale Verdummung
Prof. Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik insbesondere Kognitive Systeme an der Universität Bamberg

KI in Schule und Hochschule – Zwischen Vision und Wirklichkeit
Jan Renz, Technischer Leiter HPI Schul-Cloud am Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering, Potsdam

Anschließend: Offene Diskussionsrunde

Wir bitten um eine formlose, aber verbindliche Anmeldung bis zum 24. Juni 2019 an vincent.steinl@forumbd.de.

ÜBER DIE IMPULSGEBENDEN

Prof. Dr. Ute Schmid ist Diplom-Psychologin und Diplom-Informatikerin und seit 2004 Professorin für Angewandte Informatik insbesondere Kognitive Systeme an der Universität Bamberg. Sie lehrt und forscht in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen und Kognitive Modellierung. Sie hält Fortbildungen zum Thema Informatik für Vorschule und Grundschule und ist aktiv im Bereich „KI und Schule“.

Jan Renz ist Technischer Leiter der HPI Schul-Cloud. Der Diplom-Medieninformatiker kam 2013 zum Knowledge Engineering Team des Hasso-Plattner-Instituts und arbeitet seitdem daran, cloudbasierte Lernarchitekturen in deutsche Schulen zu bringen. Seine Forschung konzentriert sich auf die nutzerzentrierte Optimierung von großen E-Learning-Anwendungen. Zuletzt veröffentlichte er Forschungsberichte über Mobiles Lernen, Gamification, interaktive Programmieraufgaben, Soziales Lernen und Learning Analytics.

ÜBER BILDUNG@BREAKFAST

Themen der Digitalisierung in der Bildung erfahren zunehmend öffentliches Interesse und mediale sowie politische Aufmerksamkeit. Die breiten Diskussionen rund um den Digitalpakt für die Schulen und Diskussionen rund um die Fortführungen des Qualitätspakts Lehre sowie dem Hochschulpakt im Hochschulwesen haben eine kontroverse Debatte zur Gestaltung von politischen Rahmenbedingungen entfacht. Wie kann ein zukunftsfähiges Bildungssystem aussehen? Welche Rolle spielen Algorithmen, Big Data, Plattformen oder Startups? Um diese und weitere Fragen mit Verantwortlichen aus der Bildungspolitik informell zu diskutieren, laden Forum Bildung Digitalisierung und Hochschulforum Digitalisierung erstmals zu bildung@breakfast ein.

ÜBER DIE VERANSTALTER

Das Forum Bildung Digitalisierung trägt dazu bei, den digitalen Wandel im Bildungsbereich zu gestalten und will die Chancen digitaler Medien für gute Schule zu nutzen. Hierzu bietet es eine Plattform für Bildungspraxis, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, organisiert Veranstaltungen, bildet unterstützende Netzwerke und erarbeitet Produkte zur Verwirklichung von guter Bildung in der digitalen Welt. In dem gemeinnützigen Verein sind derzeit sieben große deutsche Stiftungen Mitglied: Deutsche Telekom Stiftung, Bertelsmann Stiftung, Dieter Schwarz Stiftung, Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Robert Bosch Stiftung, Siemens Stiftung und Stiftung Mercator.

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) orchestriert den Diskurs zur Hochschulbildung im digitalen Zeitalter. Als zentraler Impulsgeber informiert, berät und vernetzt es Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das HFD wurde 2014 gegründet. Es ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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