Konferenz Bildung Digitalisierung

KonfBD21: IN PROGRESS – Visionen für das System Schule

Online

Vom 10. bis 12. November 2021 lädt das Forum Bildung Digitalisierung zum sechsten Mal in Folge zur Konferenz Bildung Digitalisierung ein. Die Leitkonferenz für gute Schule in der digitalen Welt im deutschsprachigen Raum macht Best Practices sicht- und erlebbar, bietet den Akteuren eine Plattform für Austausch und Vernetzung und setzt entscheidende Impulse für die Transformation von Bildung in der Kultur der Digitalität. Die KonfBD21 findet vollständig digital statt.

Anlässlich des Mottos „IN PROGRESS – Visionen für das System Schule“ haben wir zehn Denkanstöße zum Gelingen der digitalen Transformation im schulischen Bildungsbereich formuliert, die vor und während der Konferenz zur Diskussion und Auseinandersetzung für zukünftige Entwicklungen anregen sollen.

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Die Anmeldung ist geschlossen.

Das Programm im Livestream können Sie an allen drei Tagen bei YouTube auch ohne Anmeldung verfolgen.

Für die Umsetzung nutzen wir die Event-Plattform Scoocs. Sie haben eine gesonderte E-Mail mit dem Zugang zur Plattform erhalten und können dann Ihr persönliches Profil vervollständigen. Die Plattform ist Ihr persönlicher digitaler Konferenz-Hub: Hier können Sie dem Livestream folgen und sich im Chat an der Diskussion beteiligen, an den Sessions und Projektvorstellungen teilnehmen, in Design-Thinking-Sprints und Lern-Cafés gemeinsam Impulse erarbeiten oder spontane Roundtables einberufen und aktiv das Programm erweitern und mitgestalten. Als registrierte:r Teilnehmende:r können Sie sich für die digitalen Workshops verbindlich anmelden. Bitte stornieren Sie rechtzeitig, wenn Sie nicht teilnehmen können, um anderen Teilnehmenden eine Möglichkeit der Teilnahme zu geben. Die Teilnahme an Sessions, Projektvorstellungen und Roundtables erfolgt nach dem Prinzip: First Come, First Served!

Uns ist es ein besonderes Anliegen, ein Programm zu gestalten, das sich an den Bedarfen der breiten Bildungscommunity orientiert und von ihr aktiv mitgestaltet wird. Dazu fand im Sommer 2021 ein Call for Participation statt, aus dessen mehr als 100 Einreichungen wir ein spannendes Programm rund um Ihre Fragen (und Antworten) zur Zukunft der Bildung, Ideen und Visionen zusammengestellt haben.

Programm

  • Visionen

    Zum offiziellen Start der Konferenz Bildung Digitalisierung 2021 geben Moderatorin Teresa Sickert und Jacob Chammon, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung einen Ausblick auf das Programm der dreitägigen Veranstaltung. Im Anschluss richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und KMK-Präsidentin im Jahr 2022, ein Grußwort an die Teilnehmenden.

    Speaker:innen

    • Anja Karliczek (Foto: BMBF / Laurence Chaperon)

      Anja Karliczek

      Bundesministerin für Bildung und Forschung

    • Karin Prien

      Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

    • Jacob Chammon

      Vorstand, Forum Bildung Digitalisierung

  • Visionen

    Die Kultur der Digitalität verändert das System Schule grundlegend und erfordert von allen Beteiligten im System Offenheit und ein verändertes Mindset. Viele Ideen sind da und erste Prozesse werden zwar angestoßen, die digitale Transformation ist aber nicht von heute auf morgen abgeschlossen. Es kommt immer wieder die Frage auf, wie wir im System Schule in den tatsächlichen Veränderungsprozess kommen. Wie lassen sich alte Strukturen aufbrechen? Wie können alle Akteure gleichermaßen mitgenommen werden? Und wie gelingt es, das Mindset dahingehend zu verändern? Mit der Theorie U schafft Otto Scharmer vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine Methode die hilft Potenziale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen, indem alte Muster losgelassen und Herausforderungen auf neuer Art begegnet werden.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Otto Scharmer

      Senior Lecturer Sloan School of Management, Massachusetts Institute of Technology (MIT)

  • Visionen

    Die Corona-Pandemie hat das Lehren und Lernen im System Schule maßgeblich beeinflusst und verändert. In den Schulen wurden bewährte Strukturen über Bord geworfen, Unterricht neu gedacht und in Distanz-, Hybrid- und Wechselmodellen organisiert. Nach 1 ½ Jahren Schule unter den Pandemie-Bedingungen blicken wir im Auftakt-Panel der Konferenz Bildung Digitalisierung 2021 in die Zukunft des Systems Schule: Wo stehen wir aktuell? Wie können wir das System Schule neu denken, wenn wir heute bei Null anfangen könnten? Welche Perspektiven eröffnen sich nach der Pandemie? Mit Vertreter:innen aus Schulpraxis, Bildungspolitik und Zivilgesellschaft diskutieren wir über Visionen für das System Schule.

    Speaker:innen

    • Karin Prien

      Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

    • Jacob Chammon

      Vorstand, Forum Bildung Digitalisierung

    • Maike Drewes

      Schulleiterin, Erich Kästner Schule Hamburg

    • Malte Morgendahl

      Schüler:innensprecher, Erich Kästner Schule Hamburg

  • Visionen

    Um die Themen aus den Paneldiskussionen zu vertiefen und ins direkte Gespräch mit den Expert:innen zu kommen, finden im Anschluss an jede Paneldiskussion digitale Roundtables statt. Über die Event-Plattform SCOOCS haben Sie als Teilnehmende die Möglichkeit, jederzeit eigene Roundtables zu Themen zu eröffnen, die Sie aktuell beschäftigen. So kommen Sie schnell und niedrigschwellig in den fachlichen Austausch mit anderen interessierten Teilnehmenden, können Ihre Expertise teilen und sich miteinander vernetzen. Zudem bieten wir als Forum Bildung Digitalisierung  spezifische Roundtables zu Themen wie Datenschutz, Schulleitungsqualifizierung oder außerschulischen Lernorten an.

  • Visionen Lehren und Lernen

    Welche Kompetenzen benötigen wir als Lehrkräfte und Führungskräfte in der Schule, wenn wir Bildung gemeinsam mit und für unsere Schüler:innen zukunftsfähig gestalten wollen? Wie gelingt es uns, Sicherheit zu gewinnen in einem zutiefst unsicheren Umfeld? Das Modell „Zukunft^4“ versucht eine Antwort zu geben, indem es ausgehend von dem Begriff „Literacy“ vier Felder aufzeigt, die uns helfen, Handlungssicherheit in der digitalisierten, von der Corona-Krise geschüttelten Gesellschaft zu erlangen.

    Speaker:innen

    • Myrle Dziak-Mahler

      Kanzlerin, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

  • Lehren und Lernen

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau einer Nationalen Bildungsplattform, die als Meta-Plattform den Zugang für ein breites bundesdeutsches und europäisches Bildungsangebot zur Verfügung stellt. Lehrende und Lernende sollen mit der Nationalen Bildungsplattform auf ihrer individuellen Bildungsreise Orientierung, Unterstützung und Beratung erhalten. In dieser Session erhaltet ihr zunächst die Gelegenheit, die Nationale Bildungsplattform kennenzulernen und zu verstehen. Anschließend könnt ihr in Kleingruppen den Nutzen der Bildungsplattform für euren Kontext reflektieren, mit uns und anderen Teilnehmenden diskutieren und Ideen und Anregungen zur weiteren Ausgestaltung der Plattform formulieren.

    Speaker:innen

    • Peter Hassenbach

      Referatsleiter, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

  • Lehren und Lernen

    In Ländern wie den USA, Australien, Kanada, Singapur, Finnland aber auch in Dänemark können wir spannende Ansätze für eine nächste, zeitgemäße Unterrichtspraxis - ein Deeper Learning - entdecken. Im internationalen Raum beginnen wir unsere gemeinsame Suche nach dieser innovativen Praxis für deutsche Schulen. Wir betrachten dabei internationale Entwicklungen der Deeper Learning-Pädagogik und stellen das Konzept Deeper Learning vor. Dabei werden wir konkret und werfen einen Blick in Klassenzimmer in Australien und in Dänemark und zeigen anhand von Unterrichtsbeispielen wie Wissen durch die ko-konstruktive und kreative Auseinandersetzung damit lebendig wird und Lernprozesse personalisiert werden können. Neben inspirierenden Beispielen erwarten Sie nächste Schritte auf dem Weg zum Deeper Learning in Deutschland und Zeit für Fragen und zum Austausch. So entstehen aktuell Innovationsnetzwerke, welche wissenschaftlich begleitet Deeper Learning weiterentwickeln und erproben. Lassen Sie uns gemeinsam über Lernen nachdenken!

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Anne Sliwka

      Professorin für Schulpädagogik, Universität Heidelberg

    • Janina Beigel

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Heidelberg

    • Dr. Gudrun Tegeder

      Projektleiterin, Deutsche Telekom Stiftung

    • Carolin Genkinger

      Senior Projekt Managerin Themenbereich Bildung / Team „Lernen des Individuums“, Robert Bosch Stiftung

  • Rahmenbedingungen

    ExpeditionBD unterstützt insbesondere Schulen, Schulträger und koordinierende Akteure in der Kommune oder Bildungsregion, den digitalen Wandel an Schulen zu gestalten. Das interaktive Webangebot führt in einer Reise durch verschiedene Handlungsfelder und Prozessschritte der digitalen Schulentwicklung und liefert dazu Tipps und Materialien aus der Praxis, welche die Arbeit vor Ort unterstützen können. Im Beitrag möchten wir Ihnen das neue Angebot vorstellen und mit Ihnen diskutieren, wie ein starkes Team für die Reise vor Ort zusammengestellt werden kann. Wie können pädagogische und technische Expertise gebündelt und ein gemeinsames Vorgehen koordiniert werden? Wir möchten in dieser Session auch gerne auf Beispiele und Impulse von Ihnen eingehen, die die ExpeditionBD bereichern können.

    Speaker:innen

    • Marvin Kornbrust

      Office- und Projektmanagement

      Foto: Phil Dera
    • Daniel Böhme

      Projektmitarbeit

      Foto: Phil Dera
    • Helen Schwarze

      Projektmitarbeit

      Foto: Daniel Böhme
    • Rüdiger Bockhorst

      Geschäftsführer, Zentrum für digitale Bildung und Schule

    • Christian Ebel

      Geschäftsführer, Zentrum für digitale Bildung und Schule

    • Dr. Norbert Kreutzmann

      Leiter des Bildungsbüros Kreis Gütersloh, Zentrum für digitale Bildung und Schule

  • Lehren und Lernen

    Wie lassen sich die Möglichkeiten und Potenziale digitaler Medien im Unterricht besser nutzen? Wie können wir Unterricht kollaborativ und kreativ gestalten, um das Lehren und Lernen zu verändern? Wir möchten uns in dieser Session mit einem der größten Türöffner für digitalen Unterricht beschäftigen: Freie Bildungsmaterialien oder Open Educational Resources (OER). Wie funktionieren OER und wo können diese gefunden werden? Wir möchten mit euch Plattformen und Tools erkunden, die den Einsatz von OER im Unterricht ermöglichen und erleichtern. Darüber hinaus möchten wir gemeinsam den Einsatz und den Mehrwert von OER diskutieren und auf eure Erwartungen und Erfahrungen eingehen.

    Speaker:innen

    • Susanne Friz

      Referentin für Medienentwicklung und Projekte, FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH

    • Susanne Grimm

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

  • Lehren und Lernen

    In diesem Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie Fakes im Internet erkennen können. Wir erklären, warum es so viele Falschmeldungen in sozialen Medien gibt und zeigen Ihnen praktische Werkzeuge zum Aufdecken dieser Falschmeldungen. Dafür nutzen wir Erkenntnisse aus unseren Lie Detectors Klassenbesuchen und die Erfahrung unserer professionellen Journalist:innen. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie mit Jugendlichen und Schüler:innen über Desinformation sprechen und warum das wichtig ist!

    Speaker:innen

    • Annkatrin Kaiser

      Programmdirektorin Deutschland, Lie Detectors

    • Julia Kuttner

      Netzwerkkoordinatorin, Lie Detectors

  • Lehren und Lernen

    In der Kultur der Digitalität verändern sich nicht nur grundlegend Lehr- und Lernsettings sondern auch Zeitstrukturen und Lernorte. Während man in der Vergangenheit vornehmlich an Orten gelernt hat, die dafür gebaut wurden (Schulen, Hochschulen, etc.) wird zukünftig das Lernen vermehrt auch an außerschulischen Orten stattfinden. Digitale Medien bieten dabei u.a. die Möglichkeit der Vernetzung, des Wissensaustauschs, der Informationsbeschaffung und des gemeinschaftlichen, co-kreativen Arbeitens. In Karlsruhe entstanden während er Pandemie sogenannte Lerninseln, die in einer interaktiven Karte und einer App sichtbar gemacht wurden. Die Teilnehmer:innen lernen in dieser Session das Konzept der Lerninseln kennen und erarbeiten gemeinsam Konzepte zur Umsetzung eigener Lerninseln im Quartier.

    Speaker:innen

    • Micha Pallesche

      Schulleiter, Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe

  • Visionen

    Der Länderindikator bietet Informationen zur aktuellen Situation der digitalen Bildung in Schulen in Deutschland im Ländervergleich auf Basis einer repräsentativen Befragung von Lehrkräften weiterführender Schulen. Der Fokus des Länderindikators in diesem Jahr liegt auf den Fragestellungen: Haben Investitionsmaßnahmen wie der DigitalPakt Schule aus Lehrkräftesicht zu Verbesserungen geführt? Wie waren die Bedingungen für das Lehren und Lernen während der Corona-Pandemie? Wir stellen die Ergebnisse vor und diskutieren diese mit Dr. Thomas de Maizière, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung, und weiteren Gästen. https://www.telekom-stiftung.de/aktivitaeten/schule-digital-der-laenderindikator

    Speaker:innen

    • Jana Behrens

      Leiterin der „Allgemeinen Abteilung“, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

    • Dr. Thomas de Maizière

      Vorstandsvorsitzender, Deutsche Telekom Stiftung

    • Dr. Ramona Lorenz

      Institut für Schulentwicklungsforschung, Technische Universität Dortmund

  • Lehren und Lernen

    Algorithmen und Künstliche Intelligenz sind in deutschen Schulen noch Zukunftsmusik. Doch nun wagen erste Modellprojekte den Einsatz sogenannter Intelligenter Tutorieller Systeme im Klassenzimmer. Welche intelligenten Lerntechnologien werden schon genutzt? Wo liegen ihre Potenziale für bessere Bildung und Chancengerechtigkeit und welche Hürden stehen ihrer Nutzung entgegen? Welche Rolle spielt das Thema für die Politik? Können wir bei der Einführung vom Ausland lernen? Im Talk diskutieren wir mit Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft, wie es mit Learning Analytics und Intelligenten tutoriellen Systemen im Klassenzimmer weitergehen sollte.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Ulrike Cress

      Direktorin, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (StäWiKo)

    • Arndt Kwiatkowski

      Mitgründer und Geschäftsführer, bettermarks GmbH

    • Ralph Müller-Eiselt

      Direktor „Programm Megatrends“, Bertelsmann Stiftung

  • Haltung und Mindset

    Seit August 2019 arbeiten wir an der Umsetzung digitaler kollegialer Fallberatung für Lehrkräfte sowie pädagogische und psychologische Fachkräfte an Berliner Schulen. Mit unserem Onlinetool SuRe können wir eine Alternative zu klassischen Angeboten aufzeigen. Die digitale Beratung via Smartphone, Tablet oder PC durch eine multiprofessionelle Community ergänzt die Austauschrunde mit dem eigenen Kollegium. Wir stellen vor, wie kollegiale Beratung online stattfinden kann. SuRe online wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) gefördert und von der Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH (GIZ) umgesetzt. Alle Angebote sind für pädagogische Fachkräfte an Berliner Schulen kostenlos. https://sure.giz.berlin

    Speaker:innen

    • Lukas Hofmann

      Projektmitarbeiter, Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH

    • Kathrin Kern

      Projektmitarbeiterin, Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH

  • Lehren und Lernen

    Anspruchsvolle Lernprozesse im schulischen Kontext können nicht nur auf Ebene der Lernenden, sondern auch auf Ebene der Lehrkräfte, zu Unklarheiten und Frustration führen. Der Beitrag nimmt diese Ausgangslage zum Anlass und stellt am Bsp. des Mathematikunterrichts zwei digitale Tools vor: 1) Einen Chatbot zur Unterstützung des digital bezogenen Innovierens und handlungsbezogenen Wissenserwerb in Phasen situierten Lernens von Lehrkräften als Ergebnis eines partizipativen Knowledge-Exchange-Projektes. 2) Eine Web-App für Lernende zum Dokumentieren und Strukturieren von Zwischenschritten während komplexer Arbeitsprozesse, denn die stattfindenden kommunikativen und reflexiven Momente können nur dann zu einem Lernzuwachs führen, wenn der Prozess als solcher nachvollziehbar ist.

    Speaker:innen

    • Steven Beyer

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Erziehungswissenschaften

    • Prof. Dr. Katja Eilerts

      Professorin, Humboldt-Universität zu Berlin

  • Lehren und Lernen

    Im Modellprojekt „You make IT! – Junge Talente für Sachsen-Anhalt“ haben Schulteams aus Modellschulen in Sachsen-Anhalt für selbstgewählte reale Probleme digitale Lösungen gefunden. Während der Projektlaufzeit über je ein Schuljahr lernten die Schüler:innen Design Thinking kennen, entwickelten eigene Prototypen und wurden mit Feedback von Gründer:innen echter IT-Startups unterstützt. Wir berichten aus zwei Schuljahren mit über 300 Schüler:innen und 28 Prototypen und zeigen, wie digital-unternehmerische Projekte den Schulalltag mit Lerninhalten und Methoden bereichern. „You make IT!“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt.

    Speaker:innen

    • Rebecca Junge

      Pädagogische Projektmitarbeiterin, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

    • Gina Mösken

      Projektleitung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

  • Lehren und Lernen

    Der Universitätsverbund digiLL ist eine gemeinsame Initiative der lehrkräftebildenden Zentren von bisher zehn deutschen Universitäten. Die Portalseite https://digill.de bündelt aktuell über 40 Lernmodule. Ziele sind der Auf- und Ausbau eines offenen Netzwerks zur Stärkung der digitalen Lehre und die Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen. Wir stellen digiLL vor und erörtern thesenbasiert die Frage, wie digiLL als Open Educational Practice zu mehr Offenheit in der universitären Lehrkräftebildung beitragen kann. Zudem wird es die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch geben.

    Speaker:innen

    • Matthias Kostrzewa

      Digitalisierungsbeauftragter für die Lehrerbildung, Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum

    • Mechthild Wiesmann

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln

  • Lehren und Lernen

    Digital Sparks bringen gesellschaftliche Themen in die Schule, die wirklich relevant sind. Die Digital Sparks sind Online-Workshops für Schüler:innen ab der 9. Jahrgangsstufe. Sie sind selbsterklärend aufbereitet und ermöglichen eine aktive, kollaborative und kreative Auseinandersetzung mit den Inhalten – vom Explorieren des Themas über das Gestalten von Lösungsansätzen bis hin zum Teilen und Reflektieren der Ergebnisse.

    Speaker:innen

    • Falk Köppe

      Projektmanager Digital Sparks, Education Innovation LAB

  • Lehren und Lernen

    Die KlimaDatenSchule verknüpft Klimaschutz mit Daten- und Medienkompetenz. Mit ihr können Schüler:innen ab Klassenstufe 8 und lokale Klimaschutzinitiativen ihre Data Literacy weiterentwickeln und werden mithilfe digitaler und analoger Werkzeuge gemeinsam für den Klimaschutz aktiv. Schulen erhalten eine kostenfreie Toolbox gefüllt mit Materialien zum Messen und Zählen sowie ein Infokartenset für einen niedrigschwelligen Einstieg ins Thema. Auf der KlimaDaten-Webseite und der KlimaDaten-App werden die Bereiche Mobilität, Ernährung, Papier und Bäume bearbeitet. Zusätzlich werden die Vernetzung mit lokalen Klimaschutzinitiativen und gemeinsame Fortbildungen zum Thema angeboten.

    Speaker:innen

    • Vivian Jehle

      Projektmanagerin, BildungsCent e.V.

    • Sophie Reinbold

      Projektmanagerin, BildungsCent e.V.

  • Lehren und Lernen

    Im Projekt „Data Science und Big Data in der Schule“ (ProDaBi) der Universität Paderborn werden Unterrichtsmodule und passende Lehrkräftefortbildungen mit Schulen und Regierungsbezirken aus Nordrhein-Westfalen zu Künstlicher Intelligenz und Data Science entwickelt. Die Deutsche Telekom Stiftung initiiert und fördert das Projekt. Die entwickelten Module zu epistemischem Programmieren, Data Science , Datenbewusstsein und Datenexploration sind mehrfach mit Schüler:innen und in Fortbildungen erprobt. Wir berichten zu den Modulen, den Erprobungen im Unterricht und den Fortbildungen.

    Speaker:innen

    • Sven Hüsing

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Paderborn

    • Susanne Podworny

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Paderborn

  • Lehren und Lernen

    Wir befinden uns in einem unaufhaltsamen Transformationsprozess, der uns in neue digitale Welten katapultiert. Eine Vielzahl neuer Berufe entsteht, für die vor allem Digital- und kaum mehr Wissenskompetenzen notwendig sind. Mit edu.offspace schaffen wir einen virtuellen Raum, der Lehrende und Lernende in neue Dimensionen des Lernens führt. Hier ist handlungs-, erlebnis- und lösungsorientiertes Lernen sowie ein kollaboratives und vernetztes Arbeiten in unzähligen Formaten und spannend gestalteten Räumen möglich. Kreativität und Eigenverantwortung stehen dabei im Mittelpunkt, sodass die Lehrenden als Coach fungieren, die beim Entdecken, Experimentieren und Reflektieren helfen. Digitales Lernen. Einfach anders.

    Speaker:innen

    • Tomke Julia Hahn

      Geschäftsleitung, simple GmbH

    • Andreas Salsamendi

      Geschäftsführer, simple GmbH

  • Lehren und Lernen

    SOFA ist das selbstorganisierte Fortbildungsangebot an der Waldschule Hatten in Niedersachsen. Die Wiki-Plattform für Kollegen von Kollegen der Waldschule dreht sich rund ums digitale Lernen und enthält alles, was wir so machen, übersichtlich und zu jeder Zeit zum Nachlesen, Stöbern und Auffrischen. Hauptfelder des Wikis sind das digitale Lehrerzimmer, ein digitaler Klassenraum für Homeschooling, Techniktutorials, Social Media, Datenschutz und Urheberrecht sowie Inklusion und Digitalisierung. Das Wiki enthält Beiträge und aufgezeichnete Webinare aus unserem Fortbildungskarussell, Links, Tipps und das Twitterlehrerzimmer für alle zum Mitlesen.

    Speaker:innen

    • Judith Exner

      Koordinatorin für digitale Schulentwicklungsprozesse, Waldschule Hatten

  • Lehren und Lernen

    Bei Coding For Tomorrow lernen Schüler:innen und Pädagog:innen den kreativen und kritischen Umgang mit digitalen Technologien. Im Hub für digitale Bildung, bei Projekttagen in ganz Deutschland und online werden vielseitige Möglichkeiten zum Mitmachen, Coden und Tüfteln geboten. Coding For Tomorrow schafft innovative Lernangebote, mit denen technologiebasierte, fachübergreifende Bildung an Schulen und anderen Lernorten chancengerecht gestaltet werden kann. Über Workshops, Online-Tutorials und Unterrichtsmaterialien vermittelt die Initiative technische, soziale und kreative Kompetenzen – mit „Girls in Creative Tech“ insbesondere auch an Mädchen. Die 2017 gestartete Bildungsinitiative ist eine Kooperation zwischen der Vodafone Stiftung und Junge Tüftler.

    Speaker:innen

    • Claudia Tillmann

      Projektleitung, Junge Tüftler gGmbH

  • Lehren und Lernen

    Bisher ist empirisch kaum geklärt, ob der Zugang zu digitalen Technologien in Bildungseinrichtungen auch einen substanziellen Einfluss auf den (sprachlichen) Lernerfolg von Schüler:innen hat. Das Forschungsprojekt EdToolS geht dieser Frage im Rahmen einer Interventionsstudie nach, indem es Textverarbeitungsprogramme und deren digitale Tools (Rechtschreibprüfung, Synonymwörterbuch und Vorlesefunktion) in eine didaktische Lernumgebung so einbindet, dass sich die auf Tablets verfassten Schreibprodukte von Schüler:innen verbessern. Wir diskutieren Potenziale digitaler Tools für das Lesen und Schreiben von Fachtexten anhand authentischer Schreib- und Überarbeitungsbeispiele von Schüler:innen einer 7. Klasse.

    Speaker:innen

    • Zoé Dede

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

    • Dr. Till Woerfel

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

    • Viktoria Michels

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

  • Visionen

    Die Design-Thinking-Sprints laden Sie dazu ein, in einem digitalen Entfaltungsraum Ihre persönlichen Fragestellungen mitzubringen und davon ausgehend einen mit Design-Thinking-Methoden vorbereiteten Sprint zu durchlaufen, um mit Ihrem Thema weiter voranzukommen – agil, niedrigschwellig, prozess- und nutzer:innenzentriert. Außerdem lernen Sie die Design Thinking Methodik im “Learning-by-Doing”-Modus kennen und reflektieren deren Anwendung in Ihrem Arbeitskontext. Der Design-Thinking-Sprint wird in Breakout-Räumen jeweils zu zweit in einem Tandem durchlaufen. Bitte beachten Sie: Die Design-Thinking-Sprints als digitales Workshop-Format sind ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem - außer einer Einführung in die Design Thinking Methodik - kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton.  Jeder Design-Thinking-Sprint ist auf maximal 16 Teilnehmende begrenzt. Die Design-Thinking-Sprints werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Visionen

    Die Design-Thinking-Sprints laden Sie dazu ein, in einem digitalen Entfaltungsraum Ihre persönlichen Fragestellungen mitzubringen und davon ausgehend einen mit Design-Thinking-Methoden vorbereiteten Sprint zu durchlaufen, um mit Ihrem Thema weiter voranzukommen – agil, niedrigschwellig, prozess- und nutzer:innenzentriert. Außerdem lernen Sie die Design Thinking Methodik im “Learning-by-Doing”-Modus kennen und reflektieren deren Anwendung in Ihrem Arbeitskontext. Der Design-Thinking-Sprint wird in Breakout-Räumen jeweils zu zweit in einem Tandem durchlaufen. Bitte beachten Sie: Die Design-Thinking-Sprints als digitales Workshop-Format sind ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem - außer einer Einführung in die Design Thinking Methodik - kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton.  Jeder Design-Thinking-Sprint ist auf maximal 16 Teilnehmende begrenzt. Die Design-Thinking-Sprints werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Lehren und Lernen

    Kreativität als eine Kernkompetenz zukünftiger Generationen gerät zunehmend in den Fokus bildungswissenschaftlicher Studien und bildungspolitischer Debatten. Dabei stehen u. a. die Voraussetzungen für die Einbettung kreativer Prozesse in Lehr- und Lernsettings im Blickpunkt. Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Digitale Chancengerechtigkeit (DCG)“ fokussiert auf kooperative und kollaborative Lehr- und Lernsettings in der Kultur der Digitalität, die Kinder dazu anregen sollen, sich gemäß individueller Lernvoraussetzungen an kreativen Austauschprozessen zu beteiligen. In der Session präsentieren wir erste Forschungsergebnisse, die auf Unterschiede in Abhängigkeit von den zum Einsatz kommenden Medien hinweisen.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Uta Hauck-Thum

      Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik, Ludwig-Maximilians-Universität München

    • Jana Heinz

      Privatdozentin, Deutsches Jugendinstitut München

  • Lehren und Lernen

    Digitale Transformation von Unterricht ist eine zukünftige Herausforderung der Schulpraxis und Lehrkräftebildung. Hilfreich ist dabei, angelehnt an etablierte Konzepte und Prinzipien der Unterrichtsplanung, strukturierte Orientierungshilfen einzubeziehen, um Unterricht reflektiert stufenweise zu transformieren. Digitalisieren kann man dabei einzelne Unterrichtselemente oder komplette Unterrichtseinheiten. Für die Transformation relevante Szenarien und digitale Kompetenzen lassen sich mithilfe des “Orientierungsrahmen digitaler Kompetenzen für das Lehramt in den Naturwissenschaften” (DiKoLAN) identifizieren und beschreiben. Mit DiKoLAN als strukturgebendem Werkzeug werden Lehrkräfte bei der Planung und Reflexion von digitalgestütztem Unterricht (auch in Distanz) angeleitet und unterstützt.

    Speaker:innen

    • Dr. Monique Meier

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin AG Didaktik der Biologie, Universität Kassel / AG Digitale Basiskompetenzen – DiKoLAN

    • Prof. Dr. Christoph Thyssen

      Leitung AG Didaktik der Biologie und Mitinitiator AG Digitale Basiskompetenzen – DiKoLAN, Technische Universität Kaiserslautern

  • Lehren und Lernen

    Die Lebenswelt der Kinder bedeutet dauerhaft online zu sein. Bedeutet erzogen und beeinflusst zu werden von Influencer:innen. Tiktok, Snapchat, Instagram und co werden zum Mittelpunkt der jugendlichen Lebenswelt oder sind es längst. …nur der jugendlichen Lebenswelt? Hatespeech und FakeNews und sogar Algorithmen beeinflussen und manipulieren uns doch alle…jeden Tag! Die Session soll zeigen, warum Lehrpläne einen neuen Fokus brauchen und ethische Grundsätze des demokratischen Zusammenlebens dringend neue Definitionen und Vereinbarungen brauchen. Unser demokratisches, friedvolles Zusammenleben ist mehr denn je in Gefahr. Lasst uns die Augen öffnen und für den Fortbestand einer friedvollen und mitmenschlichen Gesellschaft eintreten.

    Speaker:innen

    • Silke Müller

      Schulleiterin, Waldschule Hatten

  • Haltung und Mindset

    Gemeinsam mit Ihnen möchten wir beleuchten, wie virtuelle Schulentwicklung Transparenz für die Schulgemeinschaft ermöglicht, niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeiten in der Breite schafft, komplexe Zusammenhänge visualisiert und so das Komplexitätsempfinden reduziert, durch Entkopplung von räumlich- und zeitlicher Gebundenheit Ressourcen gefunden und effizient genutzt werden können. Anhand von Praxisbeispielen, Methoden und Tools möchten wir mit Ihnen in die Potentiale eintauchen und Gelingensfaktoren erschließen.

    Speaker:innen

    • Till Jaspert

      Co-Founder, innovationhub.schule

    • Berit Moßbrugger

      Co-Founder, innovationhub.schule

  • Haltung und Mindset

    Das Rollenbild und die Aufgaben von Schulleitungen und ihren Teams verändern sich unter den Bedingungen der Digitalität wesentlich. Wie stellen sich die Akteure im Feld der Schulleitungsqualifizierung darauf ein? Um einen Überblick über die Angebotslage und vertiefte Einblicke in gelungene Ansätze und mögliche Leerstellen digitalisierungsbezogener Qualifizierungsangebote für Schulleitungen und ihre Teams zu gewinnen, hat das Forum Bildung Digitalisierung das Impulspapier „Schulleitungen und digitale Schulentwicklung – Impulse zur Stärkung von Professionalisierungsangeboten“ bei Pierre Tulowitzki, Professor für Bildungsmanagement und Schulentwicklung an der Fachhochschule Nordwestschweiz, und Julia Gerick, Professorin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Braunschweig, in Auftrag gegeben. In seiner Keynote präsentiert Pierre Tulowitzki die Erkenntnisse und stellt daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen vor.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Pierre Tulowitzki

      Leiter der Professur Bildungsmanagement und Schulentwicklung, Fachhochschule Nordwestschweiz

  • Haltung und Mindset

    Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft maßgeblich – das wurde im Zuge der Corona-Pandemie noch einmal sehr deutlich. Für Schulleitungen ergibt sich daraus die Notwendigkeit, sich mit dem digitalen Transformationsprozess auseinanderzusetzen: Wie kann ich mit Unsicherheit, Unklarheiten und Unübersichtlichkeit umgehen? Wie reagiere und plane ich, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt? Zu diesen Fragen müssen sich Schulleitungen verhalten und Entscheidungen treffen. Dabei sollten sie durch geeignete Qualifizierungsangebote und -maßnahmen unterstützt werden. Doch wie muss Schulleitungsqualifizierung heute gedacht und konzipiert werden? An welche guten Erfahrungen lässt sich heute bereits anknüpfen? Wer sind die wesentlichen Akteure, die im Rahmen der Schulleitungsqualifizierung mitgedacht werden müssen?

    Speaker:innen

    • Martin Fugmann

      Abteilungsleiter, Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) und Schulleiter, Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh

    • Prof. Dr. Julia Gerick

      Professorin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Schulentwicklungsforschung, Technische Universität Braunschweig

    • Margaret Hallay

      Programmleitung „impakt schulleitung“, Wübben Stiftung

    • Johannes Schachaneder

      Akademiereferent, Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen

  • Lehren und Lernen

    Intelligente Tutorielle Systeme (ITS) sind digitale, adaptive Lernsysteme, die Schüler:innen individuelles Feedback geben können und damit einen wichtigen Beitrag zur individuellen Förderung leisten können. In dieser Session werden zunächst drei Beispiele für Intelligente Tutorielle Systeme im Schulkontext vorgestellt. Davon werden individuelle und kontextuelle Rahmenbedingungen abgeleitet, die für eine erfolgreiche individuelle Förderung durch Intelligente Tutorielle Systeme notwendig sind. In der anschließenden Diskussion möchten wir die Fragen in den Mittelpunkt stellen, welche Konsequenzen die Systeme für die Transformation des Lehrens und Lernens haben und welche Chancen und Risiken im Kontext von Bildungsgerechtigkeit erwachsen können.

    Speaker:innen

    • Dr. Laura Braun

      Wübben Stiftung

    • Dr. Cora Parrisius

      Postdoktorantin, Universität Tübingen

  • Lehren und Lernen

    Dänemark ist weit fortgeschritten was die Digitalisierung an Schulen betrifft. Dies kreiert Freiraum - fordert aber auch Diziplin. Das Thema „Ansvar for egen læring“ oder auch "Selbstorganisiertes Lernen" ist ein Motto vieler dänischer Schulen, wo Schüler:innen schon ab einem jungen Alter Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. In dieser Session befassen wir uns mit dem Weg zu Selbstorganisiertem Lernen, aber auch welche Rolle Technologien dabei spielen.

    Speaker:innen

    • Jette Beckmann

      Projektassistentin, Königlich Dänisches Generalkonsulat München

    • Theresa Winter

      Referentin für Digitalisierung, Königlich Dänisches Generalkonsulat München

  • Lehren und Lernen

    Das lernen die Teilnehmenden: Wie eine Schule 12-15 ältere Schüler:innen der 8.-10. Klassen ihrer zu Mentoren qualifizieren kann, damit sie in Klassenbesuchen mit 125-250 jüngeren Schüler:innen über Themen wie "Stress im Klassenchat", "Cybermobbing" oder "Sexting" sprechen sowie die Chancen und Grenzen der Peer Education. Das diskutieren die Teilnehmenden: Was brauchen Schulen, damit sie Schüler:innen zu Digitale Helden ausbilden können? Woran scheitern manche Projekte aktuell in der Praxis? Was können wir tun, damit der Lernansatz der Peer Education in jedes deutsche Klassenzimmer kommt? Die Referent:innen: Lea Schäfer ist Schülerin und war an in der Gesamtschule Schwingbach im Digitale Helden-Mentorenprogramm aktiv. Florian Borns ist Mit-Gründer und Geschäftsführer der Digitale Helden gemeinnützige GmbH. Hintergrund: Im Schuljahr 2021-22 bildet das Programm deutschlandweit über 1.700 Schüler:innen an 170 Schulen zu Mentor:innen für die digitale Welt aus. www.digitale-helden.de

    Speaker:innen

    • Florian Borns

      Geschäftsführer und Mitgründer, Digitale Helden gemeinnützige GmbH

    • Lea Schäfer

      Schülerin, Gesamtschule Schwingbach

  • Rahmenbedingungen

    Um die bestehenden Hürden effektiv zu überwinden, muss die Digitalisierung deutscher Schulen in drei Bereichen miteinander verzahnt stattfinden: 1. Schulentwicklung - technische und organisatorische Voraussetzung für ein Lehren und Lernen in der digitalen Welt. 2. Fortbildung der Lehrkräfte - Verknüpfung technischer, mediendidaktischer, allgemeinpädagogischer und fachdidaktischer Kompetenzen 3. Unterrichtsentwicklung - Integration digitaler Medien unter dem Primat der (Fach-)Didaktik zum kompetenten Umgang mit (digitalen) Medien. Anhand eines gemeinsam von der HiSolutions und der Humboldt-Universität definierten Wirkmodells werden die dafür notwendige Verschmelzung der Kernkompetenzen aus fachdidaktisch-pädagogischer und wirtschaftlich-informationstechnologischer Expertise verdeutlicht.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Katja Eilerts

      Professorin, Humboldt-Universität zu Berlin

    • Jürgen Hossner

      Business Development & Team Manager Digitale Schule, HiSolutions AG

  • Haltung und Mindset

    Um die Themen aus den Paneldiskussionen zu vertiefen und ins direkte Gespräch mit den Expert:innen zu kommen, finden im Anschluss an jede Paneldiskussion digitale Roundtables statt. Über die Event-Plattform SCOOCS haben Sie als Teilnehmende die Möglichkeit, jederzeit eigene Roundtables zu Themen zu eröffnen, die Sie aktuell beschäftigen. So kommen Sie schnell und niedrigschwellig in den fachlichen Austausch mit anderen interessierten Teilnehmenden, können Ihre Expertise teilen und sich miteinander vernetzen. Zudem bieten wir als Forum Bildung Digitalisierung  spezifische Roundtables zu Themen wie Datenschutz, Schulleitungsqualifizierung oder außerschulischen Lernorten an.

  • Visionen

    Oft wird gesagt, dass Schulen als Organisationsform viel von der Wirtschaft lernen können. Unternehmen und Betriebe sind regelmäßig wegen ihrer innovativen Arbeitsformen in den Medien. Aber was versteht man heute eigentlich unter dem Schlagwort New Work? Welche Potenziale liegen darin für die digitale Schulentwicklung und welche Kompetenzen braucht es bei Lehrenden und Lernenden? Wie lassen sich moderne Arbeitsformen auf Lernprozesse übertragen? In diesem Panel nehmen wir das Konzept von New Work als Ausgangspunkt und diskutieren mit Vertreter:innen aus der Zivilgesellschaft über seine Tauglichkeit für schulische Kontexte.

    Speaker:innen

    • Silke Lohmiller

      Vorständin, Dieter Schwarz Stiftung

    • Dr. Bernhard Rohleder

      Hauptgeschäftsführer, Bitkom e.V.

    • Romy Möller

      Pädagogin und Coachin für „Mindful Leadership & New Work“

  • Lehren und Lernen

    NewSchoolWorkS ist ein Programm, bei dem Schüler:innen mit Unternehmer:innen gemeinsam ein Projekt durchführen. Es wurde 2020 pilotiert, evaluiert und von #wirfürschule als Highlight prämiert. Die Projekte behandeln die Themen New Work, digitales Lernen, Projektlernen und Nachhaltigkeit.

    Speaker:innen

    • Mirja Landes

      Projektleitung, Bildungswirkstatt

    • Bettina Sarnes

      Leitung, Bildungswirkstatt

  • Haltung und Mindset

    In dem Projekt „Unterrichten mit digitalen Medien in Sachsen – UndiMeS“ wird am Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP) der TU Dresden ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Qualifizierungsangebot für Lehrkräfte entwickelt und nachhaltig etabliert. Das Online-Angebot soll die medienpädagogische Kompetenz von Lehrkräften stärken und sie qualifizieren, souverän mit digitalen Medien zu unterrichten. Potenzial verspricht dabei die Verbindung von selbstgesteuertem, berufsbegleitetem Wissenserwerb mit Community of Practice, sodass ein zeit- und ortsunabhängiger Lernort aufgebaut wird und der Praxistransfer unterstützt werden kann. Ziel der Projektvorstellung ist es, in einen Austausch zum Konzept zu kommen und dabei auch auf eure Expertisen und Erfahrungen aus dem (Schul-)Alltag einzugehen.

    Speaker:innen

    • Lisette Hoffmann

      Wissenschaftlicher Mitarbeiterin, Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP) / Technische Universität Dresden

    • Michael Pluder

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP) / Technische Universität Dresden

  • Lehren und Lernen

    Digitale Schlüsseltechnologien verändern die Arbeitswelt rasant. COACHING4FUTURE zeigt anhand konkreter Beispiele, wie sich bestehende Berufe verändern und welche Berufe neu entstehen. Wir beleuchten, welche Kompetenzen neben den basalen digitalen Grundfähigkeiten im Sinne beruflicher Handlungskompetenz notwendig sind. Wie wir Jugendliche sensibilisieren, zeigen unsere Best-Practice-Beispiele aus unserem Berufsorientierungsprogramm, das die Agentur Flad & Flad Communication GmbH im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung und ihrer Partner Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit konzipiert und umsetzt. Besondere Schwerpunkte unseres Programms sind u. a. die Information über Berufsbilder in der Industrie sowie über die Chancen und Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung in der Berufswelt. Unsere Angebote wurden mit mehrfach ausgezeichnet.

    Speaker:innen

    • Dr. Orfeas Dintsis

      Wissenschaftliches und fachliches Projektmanagement, COACHING4FUTURE – Bildungsnetzwerk Baden-Württemberg

    • Sabine Pfeifer

      Projektleitung, COACHING4FUTURE – Bildungsnetzwerk Baden-Württemberg

  • Lehren und Lernen

    Vorstellung des Hamburger Pilotprojektes (https://hibb.hamburg.de/schulentwicklung/digitalisierungsstrategie/projekt-digilok/) mit Austausch über Fragen z. B. zu neuen Formaten des Austausches zwischen Schule und Betrieb, zu Erfahrungen der Ermittlung von digitalen (berufsbezogenen) Kompetenzen, zur Einbindung der ermittelten Kompetenzen in die Entwicklung der Schulcurricula, zur Unterstützung durch die Betriebe bei der konkreten Umsetzung in Schule und zu organisatorischen Rahmenbedingungen/Voraussetzungen, um einen Austausch zu ermöglichen. Die Schwerpunkte können während der Projektvorstellung gemeinsam festgelegt werden.

    Speaker:innen

    • Anja Borghardt

      Projektreferentin Digitalisierungsstrategie, HIBB Hamburger Institut für Berufliche Bildung

    • Ulf Hasenwinkel

      Fachreferent im Rahmen des HIBB Führungskräftenachwuchses, HIBB Hamburger Institut für Berufliche Bildung

  • Lehren und Lernen

    Das frei zugängliche Medienportal MUNDO wird im Rahmen des Projekts SODIX vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht realisiert. Es enthält frei im Netz verfügbare digitale Medien, die anhand der Bildungsstandards für den Einsatz im Unterricht geprüft wurden. So wird eine zentrale Auffindbarkeit von offenen, lizenzrechtlich und qualitativ geprüften Materialien sowie eine rechtssichere Nutzung durch die Lehrkräfte garantiert. Die Projektvorstellung gibt einen Überblick über Angebote und Funktionalitäten von MUNDO wie die Auffindbarkeit von OER, die Filterfunktion, die Sternebewertung und die Vorschlagmöglichkeit interessanter oder eigener Medien.

    Speaker:innen

    • Susanne Friz

      Referentin für Medienentwicklung und Projekte, FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH

    • Christina König

      Redaktion MUNDO, FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH

  • Lehren und Lernen

    Im April 2022 starten wir ein Experiment: Gemeinsam mit der Grace-Hopper-Gesamtschule Teltow werden wir ein System in Betrieb nehmen, bei dem Schüler:innen im Unterricht Serien von funktionsfähigen Möbeln, Flugzeugen und Musikinstrumenten digital entwerfen, ihre eigenen Entwürfe digital fertigen und im Anschluss zusammenbauen und testen. Wir glauben, dass Schüler:innen so komplexe Inhalte wie Statik, Harmonielehre und die wissenschaftliche Methode nicht nur erlernen, sondern auch direkt erfahren können. Mit diesem Ansatz möchten wir Analog und Digital im Schulunterricht zusammenbringen.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Patrick Baudisch

      Leiter Fachgebiet Computer Interaction, Hasso-Plattner-Institut

    • Anna Roumen

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hasso-Plattner-Institut

  • Lehren und Lernen

    Wie kann Digitalität schulische Lerngelegenheiten von neu zugewanderten und geflüchteten Schüler:innen erweitern und vorhandene Barrieren abbauen? Lehrkräfte und andere Akteure im schulischen Feld begannen im Sommer 2020 damit, in (Online-)Werkstätten vorhandene Erfahrungen dazu auszutauschen, Wissen zu teilen, Praxisbeispiele weiterzuentwickeln und neue Ideen zu erproben. Im Projekt – gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie Stuttgart/Demokratie leben! – entsteht eine interaktive Plattform, die Austausch und praktische Kollaboration in diesem Feld fördert und unterstützt. Präsentiert und zur Diskussion gestellt werden die kollaborative Arbeitsweise und der aktuelle Stand der Plattform. Projekttagebuch unter: https://padlet.com/lehrer_bildung_/Vorbereitungsklassen2021

    Speaker:innen

    • Elisabeth Rangosch-Schneck

      Projektkoordinatorin, Projekt „demokratisch – mehrsprachig – digital: Lehren und Lernen in Vorbereitungsklassen 2021“

    • Huriye Top-Beydogan

      Lehrerin, Altenburg Gemeinschaftsschule Stuttgart

  • Lehren und Lernen

    In dem Modellprojekt #SchülerfirmenDigital erprobt das Fachnetzwerk Schülerfirmen seit 2019 mit ca. 20 teilnehmenden Schülerfirmen, wie das bewährte, komplexe Lernarrangement auf die Veränderungen der Arbeitswelt angepasst werden kann. Im Projekt wurden Hürden, Unterstützungsbedarfe und Entwicklungsmotoren identifiziert sowie innovative Best Practices digitalisierter Schülerfirmenarbeit ermittelt. Aus den Erkenntnissen entsteht eine digitale Toolbox für Schüler:innen, die niedrigschwellig Anleitungen in unterschiedlichen Handlungsfeldern bietet. Wir geben einen Einblick in unsere Erfahrungen und skizzieren die vielfältigen Möglichkeiten, die Schülerfirmen im Kontext digitalen Lehrens und Lernens bieten.

    Speaker:innen

    • Ellen Wallraff

      Programmleitung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH

    • Katja Lauth

      Programmmitarbeiterin, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH

  • Rahmenbedingungen

    Der Bildungscampus ist eines von drei Teilprojekten des Projektes „Innovative Hochschule Potsdam“. Als Transferprojekt arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Bildungstheorie und -praxis. Neben der Konzeptionierung einer Universitätsschule fokussiert der Bildungscampus mit den Digital Labs auf das Thema „Bildung und Digitalisierung“. Sie bieten Menschen mit Ideen rund um digitale Bildung gedanklichen, virtuellen und physischen Raum zum Experimentieren – immer mit dem Ziel, dass diese Ideen auch in der Praxis ankommen. Die Angebote reichen von einem Raum zum gemeinsamen Experimentieren und Lernen über Technik zum Ausprobieren bis hin zu digitalen Informations- und Austauschangeboten sowie Beratung und Begleitung beim Transfer von Ideen in die Schulpraxis.

    Speaker:innen

    • Anne Burghardt

      Projektmanagerin Bildungscampus (Projekt Innovative Hochschule Potsdam), Universität Potsdam

  • Die Welt wird immer vernetzter und Menschen haben Zugriff auf eine unerschöpfliche Menge an digitalen Informationen. Jugendliche machen hiervon immer häufiger Gebrauch und kommunizieren, informieren und lernen zunehmend im und mit dem Internet. Gleichzeitig belegen Studien regelmäßig, dass junge Menschen in der Flut an Informationen verlässliche Quellen nicht konsequent von falschen Behauptungen abgrenzen können. Mit dem von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten multidisziplinären Projekt „Qapito! – Quellen sicher erschließen“ sollen deshalb die digitalen Recherche- und Bewertungs- Kompetenzen von 12- bis 17-Jährigen gezielt gestärkt werden. Zu diesem Zweck arbeiten Game-Designer:innen, Erziehungswissenschaftler:innen und Wissenschaftsjournalist:innen zusammen, um digital gestützte Unterrichtssequenzen zur Quellenbewertung und zur Informationsbeurteilung zu entwickeln, in schulischen und außerschulischen Bildungssettings zu implementieren und im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu evaluieren. In der Projektvorstellung geben wir Einblicke in die geplanten und bereits entwickelten Materialien (Lernapp, Unterrichtseinheiten, Erklärvideos), präsentieren erste Ergebnisse der Pilotierung und erläutern, wann und wie Sie die Materialien verwenden können.

    Speaker:innen

    • Mina Ghomi

      Projektmanagerin, Deutsche Telekom Stiftung

    • Nicola Kuhrt

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Journalistik Technische Universität Dortmund

    • Philipp Marten

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ruhr-Universität Bochum

  • Lehren und Lernen

    Der Corona-Lockdown hat eindrücklich gezeigt, dass Bildung auch bei uns nicht selbstverständlich ist. Was hat es für Auswirkungen, wenn es plötzlich nicht mehr möglich ist, zur Schule zu gehen? Wie schaffen wir es, dass keiner zurückgelassen wird – sei es im Distanz- oder im Präsenzunterricht? Was sind hierbei Chancen und Grenzen der Digitalisierung und welche Bildungsbarrieren weltweit müssen abgebaut werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das aktuelle Unterrichtsmaterial zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik für die Klassen 5 und 6. Mit einem Methodenmix für den analogen und digitalen Unterricht erkunden die Lernenden, warum Bildung wichtig ist, wodurch weltweit Bildungschancen eingeschränkt werden und welche Lösungsansätze es gibt.

    Speaker:innen

    • Wiebke Schwinger

      Projektkoordinatorin, Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen

    • Claudia Wegener

      Beratung Bildungskommunikation

  • Lehren und Lernen

    Der Berufswahlpass wird digital! In dieser Session erhalten Interessierte einen Einblick in die neuartige „berufswahlapp“ , die eine digitale Lösung für die berufliche Orientierung an Schulen bietet. In einem Projektkonsortium unter Federführung des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaft, IT und Design eine Progressive Web App entwickelt – und mehr als 1.000 Schüler*innen in acht Bundesländern haben sie bereits erprobt. Die Entwicklung, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird, erfolgt in drei Etappen. In der angebotenen Session können Interessierte die dritte Version der „berufswahlapp“ erleben. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen der Schulentwicklung (mit Laptop).

    Speaker:innen

    • Uta Fiedler

      Mitarbeiterin, Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B. NRW)

    • Daniel Susewind

      Product Owner, Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B. NRW)

  • Visionen

    Um die Themen aus den Paneldiskussionen zu vertiefen und ins direkte Gespräch mit den Expert:innen zu kommen, finden im Anschluss an jede Paneldiskussion digitale Roundtables statt. Über die Event-Plattform SCOOCS haben Sie als Teilnehmende die Möglichkeit, jederzeit eigene Roundtables zu Themen zu eröffnen, die Sie aktuell beschäftigen. So kommen Sie schnell und niedrigschwellig in den fachlichen Austausch mit anderen interessierten Teilnehmenden, können Ihre Expertise teilen und sich miteinander vernetzen. Zudem bieten wir als Forum Bildung Digitalisierung  spezifische Roundtables zu Themen wie Datenschutz, Schulleitungsqualifizierung oder außerschulischen Lernorten an.

  • Lehren und Lernen

    Mediengestützter Unterricht ist insbesondere seit der Pandemie für Lehrkräfte und Schüler:innen mit der Nutzung von Datenmanagementsystemen, Text-, Präsentations- und Tabellenanwendungen, Internetsuchmaschinen sowie (videobasierten) Kommunikations-Tools verbunden. Diese unterstützen die Unterrichtsorganisation in generischer (fächer- und kontextübergreifender) Weise und unterscheiden sich so fundamental von digitalen Lehr-Lern-Materialien, deren Gestaltung auf die Vermittlung fachlichen Wissens ausgerichtet ist. In der Keynote steht das didaktische, d. h. pädagogisch motivierte, Design solcher fachspezifischen Anwendungen im Vordergrund, welches an Beispielen illustriert wird. Dabei wird gezeigt, dass Merkmale guten Unterrichts wie kognitive Aktivierung und konstruktive Unterstützung sowohl Ergebnis professionellen Handelns der Lehrkraft als auch des Designs digitaler Lernmedien sind.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Katharina Scheiter

      Leiterin der Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen, Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen

  • Haltung und Mindset

    In den Lerncafés haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen mit anderen Teilnehmenden spezifische Themen, Fragestellungen oder aktuelle Herausforderungen rund um die drei übergreifenden Themen der Konferenz Bildung Digitalisierung zu identifizieren und weiter zu verhandeln. Im Rahmen des Lerncafés werden dann gemeinsam Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze oder Visionen für das System Schule entwickelt, die auf der Event-Plattform SCOOCS sichtbar gemacht werden. Zudem können die Ergebnisse in die Diskussion während der Panels zu den Themen mit einfließen. Bitte beachten Sie: Das Lerncafé als digitales Workshop-Format ist ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton. Jedes Lerncafé ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Die Lerncafés werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Lehren und Lernen

    In den Lerncafés haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen mit anderen Teilnehmenden spezifische Themen, Fragestellungen oder aktuelle Herausforderungen rund um die drei übergreifenden Themen der Konferenz Bildung Digitalisierung zu identifizieren und weiter zu verhandeln. Im Rahmen des Lerncafés werden dann gemeinsam Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze oder Visionen für das System Schule entwickelt, die auf der Event-Plattform SCOOCS sichtbar gemacht werden. Zudem können die Ergebnisse in die Diskussion während der Panels zu den Themen mit einfließen. Bitte beachten Sie: Das Lerncafé als digitales Workshop-Format ist ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton. Jedes Lerncafé ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Die Lerncafés werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Rahmenbedingungen

    In den Lerncafés haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen mit anderen Teilnehmenden spezifische Themen, Fragestellungen oder aktuelle Herausforderungen rund um die drei übergreifenden Themen der Konferenz Bildung Digitalisierung zu identifizieren und weiter zu verhandeln. Im Rahmen des Lerncafés werden dann gemeinsam Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze oder Visionen für das System Schule entwickelt, die auf der Event-Plattform SCOOCS sichtbar gemacht werden. Zudem können die Ergebnisse in die Diskussion während der Panels zu den Themen mit einfließen. Bitte beachten Sie: Das Lerncafé als digitales Workshop-Format ist ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton. Jedes Lerncafé ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Die Lerncafés werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Lehren und Lernen

    In den letzten Monaten sind das digitale Lehren und Lernen an Schulen immer mehr in den Fokus gerückt. Dabei hat sich gezeigt, dass neben Fragen der technischen Ausstattung und dem Umgang mit (digitalen) Medien auch die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen unbedingt mit einbezogen werden müssen. In dieser Session fokussieren wir uns auf das ReDI Kinder- und Jugendprogramm in Duisburg-Marxloh. Das Programm zielt darauf ab, digitale Kompetenzen von jenen Schüler:innen zu fördern, die erschwerten Zugang zu digitaler Bildung haben. Gemeinsam mit einer Lehrkraft einer kooperierenden Schule und der ReDI School werfen wir einen Blick auf die bisherige Zusammenarbeit und adressieren Chancen, Stolpersteine und kommende Herausforderungen. Mit euch möchten wir diskutieren, inwieweit das Programm einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leisten kann.

    Speaker:innen

    • Leevke Sophie Denker

      ReDI School of Digital Integration gGmbH

    • Gregor Entzeroth

      Wübben Stiftung

    • Anne Kjaer Bathel

      CEO und Co-Gründerin, ReDI School of Digital Integration

    • Sebastian Loose

      Lehrer, Elly-Heuss-Knapp Gymnasium Duisburg-Marxloh

  • Rahmenbedingungen

    Im LabBD arbeiten Schulträger und Schulleitung als Tandem zusammen. Es ist ein Experimentierraum und Austauschformat, in dem beide Akteure ihre Sichtweise auf Bedarfe, Chancen und Herausforderungen diskutieren, um gemeinsam digitale Bildung vor Ort zu gestalten. Die pädagogisch wirksame technische Ausstattung von Schulen ist hierbei zentral und bedarf regelmäßiger Abstimmungsformate. In der Session nehmen wir zentrale Impulse aus dem LabBD auf und diskutieren u.a. die folgenden Fragen: Welche Wechselwirkung von technischen Ausstattung und pädagogischer Wirksamkeit sind zu berücksichtigen? Wie gelingt eine ehrliche und zielführende Bestandsaufnahme bei allen Beteiligten? Welche Erfahrungen hinsichtlich Gelingensbedingungen, Stolpersteinen und konkreten Verfahrensschritten gibt es bereits? Die Session richtet sich explizit an Schulleitungen und Schulträger. Die Planung technischer und pädagogischer Fragen erfordert eine konstruktive und wirkungsvolle Zusammenarbeiten und maßgeblich Kommunikationskompetenz. Hiermit beschäftigen wir uns in einer Session am Freitagvormittag.

    Speaker:innen

    • Martin Fugmann

      Abteilungsleiter, Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) und Schulleiter, Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh

  • Haltung und Mindset

    Die Studie „Digitales Potenzial“ von Prof. Dr. Birgit Eickelmann und PD Dr. Kerstin Drossel (Universität Paderborn) im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland hat gezeigt, dass gerade einmal fünf Prozent der nicht-gymnasialen Schulen in Deutschland als digitale Optimalschulen gelten können. Ausgehend von den Studienergebnissen erörtern wir in der Session Lernansätze, wie Ungleichheiten des deutschen Bildungssystems durch optimale Schulformen nicht weiter reproduziert werden und somit einer Bildungsungerechtigkeit entgegengewirkt werden kann. Dabei entwerfen wir ein Bild des zeitgemäßen Lernens unter lernzentrierten Gesichtspunkten. Die Session wird durch Erfahrungsberichte aus unserer täglichen Arbeit mit Lehrenden, Kindern und Jugendlichen beispielhaft illustriert.

    Speaker:innen

    • Dr. Julia Kleeberger

      Gründerin, Junge Tüftler gGmbH

    • Claudia Tillmann

      Projektleitung, Junge Tüftler gGmbH

  • Haltung und Mindset

    Die Projekte „weitklick“ und „Medien in die Schule“ richten sich an Lehrkräfte und bieten Fortbildungs- und Unterstützungsangebote zu verschiedenen Themen der Medienbildung. Nach 8 Jahren und mehr als 50 Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden ziehen wir Bilanz: Welche Formate und Methoden haben sich für die Fortbildung von Lehrkräfte bewährt? Welche Rolle spielt Blended Learning bei der Vermittlung von Digitalthemen? Wie wichtig sind Bildungspartnerschaften für zeitgemäße Qualifizierungsangebote? Gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren wir unsere Learnings aus beiden Projekten und erarbeiten Best Practices für eine moderne und nachhaltige Lehrkräftebildung.

    Speaker:innen

    • Lidia de Reese

      Referentin für Medienbildung, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

    • Judith Kunz

      Projektmanagerin, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

  • Rahmenbedingungen

    Katalysiert durch die Corona-Pandemie hat das Thema Datenschutz an Schulen stark an Bedeutung gewonnen. Ausgehend von den Erfahrungen der Lehrpraxis und in den Behörden, wollen wir uns in diesem Roundtable darüber austauschen, wie die datenschutzkonforme Schule funktionieren kann. Auf welche Weise kann eine Verbindlichkeit hergestellt werden, welche Programm genutzt werden können? Wo stößt der Datenschutz an seine Grenzen, wenn sich individuelles und öffentliches Interesse gegenüberstehen? Welche Kriterien und technische Systeme zur Prüfung digitaler Bildungsmedien sind nötig, damit diese im Unterricht technisch zuverlässig und rechtskonform eingesetzt werden können?

    Speaker:innen

    • Andreas Koschinsky

      Leiter Mediendienste, eduCheck digital / FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH

    • Sebastian Lins

      Projektleiter, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    • Dr. Melanie Stilz

      Leitung, cyber4EDU e.V.

  • Rahmenbedingungen

    Auch in Lateinamerika hat die Corona-Pandemie Schulen und Bildungseinrichtungen vor große Herausforderungen gestellt. Mit der Initiative MINT-Bildung für Innovation Lateinamerika hat die Siemens Stiftung gemeinsam mit unterschiedlichen Institutionen wie Universitäten eine Bildungsinitiative gegründet, um Bildungsinhalte digital zu vermitteln und das Ganze in Ko-Konstruktion mit Lehrkräften, Universitäten, Behörden und über die Ländergrenzen hinweg. Was waren die Herausforderungen, Erfolge und Erkenntnissen in der Arbeit der vergangenen eineinhalb Jahre im Bildungsbereich Lateinamerikas? Wie hat sich das Bildungssystem Lateinamerikas umstellen müssen? Welche Strategien wurden entwickelt, um MINT(STEM)-Inhalte digital zu vermitteln? Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Behörden und den Schulen? Im Talk erläutern Ulrike Wahl, Leiterin des Regionalbüros Lateinamerika der Siemens Stiftung, und Dr. Corina González-Weil, Professorin für Biologie an der Pontificia Universidad Católica de Valparaíso in Chile, Beispiele aus der Zusammenarbeit und Beobachtung von Lehrkräften, die an der Entwicklung von 14 Projekten in sieben Ländern in ganz Lateinamerika mitarbeiten.

    Speaker:innen

    • Ulrike Wahl

      Leitung Regionalbüro Lateinamerika, Siemens Stiftung

    • Dr. Corina González-Weil

      Professorin für Biologie, Pontificia Universidad Católica de Valparaíso (Chile, Argentinien)

  • Lehren und Lernen

    Das Verbundprojekt „Die Zukunft des MINT-Lernens“ der Deutschen Telekom Stiftung entwickelt und erprobt innovative Konzepte, um den naturwissenschaftlichen Unterricht mit digitalen Medien auf das Lernen von morgen vorzubereiten. Dazu werden an fünf Hochschulen in Deutschland, unterstützt von einem internationalen Beirat, zentrale Aspekte für eine erfolgreiche Transformation des Bildungsverständnisses erarbeitet und an konkreten Lernumgebungen beispielhaft veranschaulicht. Diese werden in die Lehramtaus- und Weiterbildung integriert und verstehen sich als ein agiles Bildungsangebot, welches sich an den Bedürfnissen, aber insbesondere auch an den Potenzialen, die sich beim Lernen in einer digitalen Welt eröffnen, ausrichtet!

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Andreas Mühling

      IPN Kiel

    • Prof. Dr. Jürgen Roth

      Universität Koblenz-Landau

    • Prof. Dr. Stefan Ruzika

      Technische Universität Kaiserslautern

    • Prof. Dr. Rüdiger Tiemann

      Hochschullehrer, Humboldt-Universität zu Berlin

    • Prof. Dr. Thomas Trefzger

      Universität Würzburg

  • Haltung und Mindset

    Das Zeitalter der Digitalisierung wird oft mit ausschließlich technischen Problemstellungen und Anforderungen verknüpft, die gerade im eher trägen System Schule in Ausstattungsfragen und entsprechenden Klagen enden. Diese Session greift auf, dass die wirklich bedeutsamen Entwicklungen der Digitalität weniger mit Technik als vielmehr mit Haltung und Beziehungen zu tun haben. Wir zeigen, dass agile Elemente den Unterricht so bereichern, dass Lernende ihren eigenen individualisierten Lernweg gehen und diesen selbstorganisiert gestalten. Die vorgestellten agilen Elemente bieten hierbei einen verbindlichen und vertrauensvollen Rahmen, innerhalb dessen eine persönliche und fachliche Entwicklung stattfinden kann: für Lernende, für Lehrende und im Idealfall für das System Schule.

    Speaker:innen

    • Uta Eichborn

      Oberstudienrätin, Friedrich-List-Berufskolleg Bonn

    • Petra Walenciak

      Oberstudienrätin, Friedrich-List-Berufskolleg Bonn

  • Rahmenbedingungen

    Um die notwendige digitale Transformation des deutschen Schulsystems zügig und nachhaltig voranzutreiben, braucht es einen koordinierten Austausch von Wissenschaft und Schulpraxis sowie Bildungspolitik und -verwaltung. Das Projekt Bildungscampus der Universität Potsdam arbeitet an eben dieser Schnittstelle und fördert den Wissenstransfer zwischen diesen Akteursgruppen. In der interaktiven Arbeitssession möchten wir zum einen über Nutzen und Potentiale des Wissenstransfers bei der weiteren Digitalisierung der Schulen ins Gespräch kommen. Zum anderen möchten wir die Perspektive der Nutzer*innen einholen und gemeinsam herausfinden, welche Bedarfe Schulen in diesem Prozess haben und wie Transferangebote konkret gestaltet sein sollten, damit sie tatsächlich Wirkung in Schulen entfalten können.

    Speaker:innen

    • Anne Burghardt

      Projektmanagerin Bildungscampus (Projekt Innovative Hochschule Potsdam), Universität Potsdam

    • Katrin Völkner

      Projektmanagerin Bildungscampus (Projekt Innovative Hochschule Potsdam), Universität Potsdam

  • Lehren und Lernen

    Im Rahmen des Beitrags werden die Ergebnisse einer Studie an Gemeinschaftsschulen vorgestellt, die Überzeugungen von Lehrenden im Kontext von Schultransformationen den Blick nimmt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Schulentwicklung im Kontext einer veränderten kulturellen Rahmung zur Gänze neu gedacht werden muss. Schule bleibt weiterhin ein Lernort, aber nicht mehr der einzige. In analogen und digitalen Räumen gilt es Lernsettings zu gestalten, die Aushandlungsprozesse in der Gemeinschaft fördern und gleichzeitig allen Schüler*innen Gelegenheiten zur Produktion und Mitgestaltung von (Lern-)Inhalten ermöglichen. Veränderungen sind jedoch nur möglich, wenn sämtliche Akteure dazu bereit sind, tradierte Vorstellungen von Schule und Unterricht grundlegend zu überdenken.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Uta Hauck-Thum

      Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik, Ludwig-Maximilians-Universität München

    • Micha Pallesche

      Schulleiter, Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe

  • Lehren und Lernen

    Dort, wo Schulen ihre Lern- und Lehrformate geöffnet haben und Lernbüros, Werkstätten oder Lernzeiten etabliert haben, bestimmten Schüler:innen eigenverantwortlich mit, was sie lernen und vor allem wie sie lernen. Dass das ein hohes Maß an Selbstorganisation und auch eine Begleitung durch Lehrkräfte bedarf, dürfte jedem klar sein. Insbesondere während der Pandemie wurde Eigenverantwortung und Selbstorganisation zu Schlüsselkompetenzen für Schüler:innen. Doch wie organisieren und gestalten sie ihren Lernalltag? Was wurde im Homeschooling als unterstützend empfunden? Welche Learnings können wir daraus für die zukünftige Gestaltung des Lernens mitnehmen? Wir, die gemeinnützige Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und das Forum Bildung Digitalisierung, haben bei Kindern und Jugendlichen nachgefragt und spannende Einblicke sowie Praxistipps für Schüler:innen erhalten.

    Speaker:innen

    • Lena Buchbinder

      Schülerin, Matthias-Claudius-Schule Bochum

    • Fabian Körber

      Schüler, Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule Berlin

    • Emilia Müller

      Schülerin, Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule Berlin

    • Finn Siebold

      Schüler, Louise-Schröder Schule Berlin / youpaN

    • Max Wilbert

      Schüler, Heliosschule - Inklusive Uni­versi­täts­schule der Stadt Köln

  • Lehren und Lernen

    Die Corona-Pandemie war nicht nur Katalysator für das Lehren und Lernen, sondern hat uns auch einen Blick in die Glaskugel und einen möglichen Unterricht der Zukunft gegeben: Kinder und Jugendliche lernen in der Schule und von zu Hause, in Distanz- und Hybridmodellen, selbstorganisiert oder projektbasiert in Kleingruppen, begleitet von engagierten Lehrkräften, die ein Set digitaler, innovativer und lernförderlicher Methoden beherrschen. Was nach einer Vision 2030 klingt, ist auch heute schon in Mikromomenten im Unterricht möglich. Aber wie verankern wir die digitale Didaktik nachhaltig im System? Wie sieht der Unterricht im Jahr 2030 aus und wie viel Spielraum habe ich als Lehrkraft schon heute für eine progressive Didaktik? Welche Rolle spielt die Schulleitung dabei und welche strukturellen Rahmenbedingungen seitens der Bildungsadministration müssen dafür gegeben sein? Im Panel diskutieren wir mit Expert:innen aus Schulpraxis, Bildungsadministration, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Potenziale und Zukunftsvisionen für den digitalen Unterricht und die Learnings aus der Pandemie-Zeit.

    Speaker:innen

    • Dr. Nina Bücker

      Lehrerin, Inda-Gymnasium Aachen (NRW)

    • Jöran Muuß-Merholz

      Bildungsexperte und Erziehungswissenschaftler, J&K – Jöran und Konsorten

    • Regina Ultze

      Referatsleiterin und Schulaufsicht, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin

    • Dr. Ekkehard Winter

      Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung

  • Haltung und Mindset

    Durch inklusiv gestaltetes Forschendes Lernen ermöglicht das Bildungsprogramm Experimento der Siemens Stiftung einen lebendigen MINT-Unterricht. In der Veranstaltung lernen Sie die Fortbildung “Experimento | 10+" kennen. Diese ist seit kurzem im Blended-Learning-Format gestaltet, in dem sich interaktive Online-Phasen mit Präsenzphasen abwechseln. Im Vortrag erhalten Sie v.a. Einblick in die neuen Online-Module. Ein Schwerpunkt wird auf das Modul Inklusion und sprachsensibler Fachunterricht gelegt. Wir zeigen Ihnen exemplarische Umsetzungsmöglichkeiten von Experimento in heterogenen Klassen sowie Materialien zur direkten Anwendung im Unterricht. Kurze Videoclips veranschaulichen konkrete Einsatzszenarien. Zudem lernen Sie "Computational Thinking" kennen, eine Strategie zur systematischen Lösungsfindung in der digitalen Welt. Daneben bieten wir Einblicke in das Medienportal der Siemens Stiftung mit etwa 4.500 frei lizensierten, digitalen Materialien für einen abwechslungsreichen MINT-Unterricht.

    Speaker:innen

    • Lisa Knie

      Doktorandin, Eberhard Karls Universität Tübingen

    • Sarah Sommer

      Projektleitung Experimento | 10+, Siemens Stiftung

    • Prof. Dr. Stefan Schwarzer

      Lehrstuhlinhaber Didaktik der Chemie, Eberhard Karls Universität Tübingen

  • Haltung und Mindset

    Zeitgemäße Bildung realisieren und gestalten, ist für viele Pädagog:innen eine Herausforderung – und zwar nicht nur in Deutschland. Ein Grund dafür sind die strukturellen Rahmenbedingungen für digitales und individuelles Lernen. Wir von Helliwood media & education im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e. V. möchten euch den Europäischen Kompetenzrahmen für MIN(K)T-Pädagog:innen vorstellen, den sieben europäische Partnerorganisationen aus dem Projekt STEAMonEdu entwickelt haben. Mit dem Ziel, innovative Bildungsansätze zu fördern, bietet der Kompetenzrahmen einen idealen Ausgangspunkt für Handlungsempfehlungen und Ansätze zur Etablierung der MIN(K)T-Ausbildung und -Fortbildung von Pädagog:innen. In der Session präsentieren wir, wie MINT-Lernangebote so gestaltet werden, dass auch die künstlerische Komponente (das K) Beachtung findet und mit welchen Formaten die Kompetenzentwicklung der Pädagog:innen realisiert werden. (steamonedu.eu)

    Speaker:innen

    • Jutta Schneider

      Projektmanagerin, Helliwood media & education im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.

    • Katrin Schuberth

      Projektmanagerin, Helliwood media & education im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.

  • Lehren und Lernen

    Wie kann ich digitale Tools pädagogisch sinnvoll und bereichernd in meine Stunde einbauen? Welche digitalen Methoden eignen sich wann und für was am Besten? Wie funktioniert guter Distanzunterricht? Mit unserem Projekt Digitale Bildung³ bieten wir von der gemeinnützigen Bildungsorganisation Teach First Deutschland praxisbezogene Antworten und geben Impulse für jeden Wissens- und Erfahrungsstand. Dabei richten wir uns an Lehrkräfte, die Anregungen für die eigene digitale Unterrichtsgestaltung suchen und in den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen treten wollen. In einer exklusiven Vorstellung unseres neuen Readers möchten wir Teilnehmenden konkrete Praxisimpulse für digitale Bildung zum Nachschlagen, Anregungen für den Unterricht und neue Ideen für die eigene Unterrichtspraxis mitgeben.

    Speaker:innen

    • Verena Wagner

      Senior Expert Digitale Bildung, Teach First Deutschland gGmbH

  • Lehren und Lernen

    Das Projekt „Laborschule Digital – Internes Fort- und Weiterbildungskonzept“ gestaltet den Weg der Digitalisierung der Laborschule Dresden mit dem Ziel, gemeinsam mit Eltern, Schüler:innen und Pädagog:innen an der Beseitigung von Schwierigkeiten und Hemmschwellen zu arbeiten und ein zukunftsfähiges Konzept zur regelmäßigen Qualifizierung zu erstellen. Nach umfangreichen Investitionen in Hard- und Software im Jahr 2020 folgt nun mittels eines Weiterbildungsprogramms die Einbeziehung aller Stakeholder des Schulalltags. In dieser Session stellen wir unser Multiplikator:innenprogramm vor, dass so das voneinander und miteinander Lernen unter Nutzung der angeschafften Hard- und Software ermöglichen soll. So werden Ängste, die einer offenen Nutzung der digitalen Möglichkeiten entgegensprechen, gemeinsam abgebaut.

    Speaker:innen

    • Daniel Knöfel

      Mathepädagoge, Laborschule Dresden in Trägerschaft des Omse e.V.

    • Fritz Schneider

      Informatikpädagoge und Medienpädagoge, Laborschule Dresden in Trägerschaft des Omse e.V.

  • Lehren und Lernen

    Lehren und Lernen in der Digitalität, digitale Transformation der Schulen – Schüler:innen sollen von diesen Prozessen profitieren. Die Möglichkeit, den Wandel an ihrer Schule mitzugestalten, haben sie aber selten. Egal? Nein, denn eine umfassende Veränderung kann nur dann gelingen, wenn alle relevanten Interessensgruppen des Systems den Prozess mitgestalten. Gemeinsam mit Schüler:innen der Gerhart-Hauptmann-Schule, Wiesbaden, zeigen wir, wie mit ihnen Projekte und Visionen zu zeitgemäßem Lehren und Lernen entwickelt werden können und wie Jugendliche so zu aktiven Gestaltern ihrer Schule werden. Gehen Sie mit uns ins Gespräch und lassen Sie sich von den Ideen und Motivation der Schüler:innen begeistern.

    Speaker:innen

    • David Lakotta

      Projektmitarbeiter, Pacemaker Initiative

    • Julia Soeffner

      Referentin für Bildung und Digitales, Pacemaker Initiative

  • Visionen

    Um die Themen aus den Paneldiskussionen zu vertiefen und ins direkte Gespräch mit den Expert:innen zu kommen, finden im Anschluss an jede Paneldiskussion digitale Roundtables statt. Über die Event-Plattform SCOOCS haben Sie als Teilnehmende die Möglichkeit, jederzeit eigene Roundtables zu Themen zu eröffnen, die Sie aktuell beschäftigen. So kommen Sie schnell und niedrigschwellig in den fachlichen Austausch mit anderen interessierten Teilnehmenden, können Ihre Expertise teilen und sich miteinander vernetzen. Zudem bieten wir als Forum Bildung Digitalisierung  spezifische Roundtables zu Themen wie Datenschutz, Schulleitungsqualifizierung oder außerschulischen Lernorten an.

  • Visionen

    Gemeinsam mit Moderatorin Teresa Sickert werfen wir einen Blick zurück auf den Donnerstag, diskutieren über die wichtigsten Impulse aus dem Programm und geben einen Ausblick auf den Freitag. Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Eindrücke in den sozialen Median unter dem Hashtag #KonfBD21 mit uns zu teilen, die wir dann im Livestream aufgreifen werden.

  • Visionen

    Zum Start in den Tag begrüßt Sie wieder unsere Moderatorin Teresa Sickert und lässt den Donnerstag gemeinsam mit Ihnen Revue passieren und gibt Ausblick auf Highlights im Programm am letzten Tag der KonfBD21. Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Eindrücke in den sozialen Median unter dem Hashtag #KonfBD21 mit uns zu teilen, die wir dann im Livestream aufgreifen werden.

  • Rahmenbedingungen

    Die digitale Schulentwicklung stellt veränderte und komplexere Anforderungen an die Schulen und im Rahmen des Schulentwicklungsprozesses müssen zahlreiche Akteure eingebunden werden. Worin liegen aktuell Herausforderungen im Hinblick auf die Zusammenarbeit? Welche Vor- und Nachteile bestehen in der Trennung der Zuständigkeiten innerer und äußerer Schulangelegenheiten – oder lohnt es sich, diese Trennung zukünftig vollständig zu überwinden und neue Formen der Zusammenarbeit anzustreben? Im Panel mit Vertreter:innen aus dem kommunalen Bildungsmanagement, der Transferagenturen der Länder, der Schulaufsicht und der Zivilgesellschaft diskutieren wir darüber, wie wir Rahmenbedingungen neu denken können.

    Speaker:innen

    • Kirsten Althoff

      Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement NRW

    • Dr. Christian Büttner

      Leitender Direktor, Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Stadt Nürnberg

    • Stefanie Kaste

      Stellvertretende Geschäftsführerin, Initiative D21

    • Dr. Walburga Henry

      Schulamtsdirektorin, Kreis Coesfeld

  • Visionen

    Die Design-Thinking-Sprints laden Sie dazu ein, in einem digitalen Entfaltungsraum Ihre persönlichen Fragestellungen mitzubringen und davon ausgehend einen mit Design-Thinking-Methoden vorbereiteten Sprint zu durchlaufen, um mit Ihrem Thema weiter voranzukommen – agil, niedrigschwellig, prozess- und nutzer:innenzentriert. Außerdem lernen Sie die Design Thinking Methodik im “Learning-by-Doing”-Modus kennen und reflektieren deren Anwendung in Ihrem Arbeitskontext. Der Design-Thinking-Sprint wird in Breakout-Räumen jeweils zu zweit in einem Tandem durchlaufen. Bitte beachten Sie: Die Design-Thinking-Sprints als digitales Workshop-Format sind ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem - außer einer Einführung in die Design Thinking Methodik - kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton.  Jeder Design-Thinking-Sprint ist auf maximal 16 Teilnehmende begrenzt. Die Design-Thinking-Sprints werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Visionen

    Die Design-Thinking-Sprints laden Sie dazu ein, in einem digitalen Entfaltungsraum Ihre persönlichen Fragestellungen mitzubringen und davon ausgehend einen mit Design-Thinking-Methoden vorbereiteten Sprint zu durchlaufen, um mit Ihrem Thema weiter voranzukommen – agil, niedrigschwellig, prozess- und nutzer:innenzentriert. Außerdem lernen Sie die Design Thinking Methodik im “Learning-by-Doing”-Modus kennen und reflektieren deren Anwendung in Ihrem Arbeitskontext. Der Design-Thinking-Sprint wird in Breakout-Räumen jeweils zu zweit in einem Tandem durchlaufen. Bitte beachten Sie: Die Design-Thinking-Sprints als digitales Workshop-Format sind ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem - außer einer Einführung in die Design Thinking Methodik - kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton.  Jeder Design-Thinking-Sprint ist auf maximal 16 Teilnehmende begrenzt. Die Design-Thinking-Sprints werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Haltung und Mindset

    Schüler: innenzentrierte und kompetenzorientierte MINT-Bildung im Unterricht erfordert nicht nur Fachwissen und fachdidaktisches Wissen. Entscheidend sind auch Kompetenzen in der Planung und Begleitung von Schüler:innen beim entdeckenden und forschenden Lernen. Mit Lehrkräften aus elf Bundesländern hat die Stiftung Haus der kleinen Forscher ein neuartiges Blended-Learning-Angebot zum Thema „Informatische Bildung in der Grundschule“ erprobt. Die Lehrkräfte konnten in zehn Wochen ihre Kompetenzen hinsichtlich informatischer Bildung erweitern, Praxisideen im eigenen Unterricht umsetzen und gemeinsam in der Lerngruppe diskutieren.

    Speaker:innen

    • Katrin Volkmann

      Referentin für Inhalte und Online-Lernen, Stiftung Haus der kleinen Forscher

    • Chantell Ziegler

      Referentin für Monitoring und Evaluation, Stiftung Haus der kleinen Forscher

  • Rahmenbedingungen

    Im LabBD arbeiten Schulträger und Schulleitung als Tandem zusammen. Es ist ein Experimentierraum und Austauschformat, in dem beide Akteure ihre Sichtweise auf Bedarfe, Chancen und Herausforderungen diskutieren, um gemeinsam digitale Bildung vor Ort zu gestalten. Zwangsläufig hat der Transformationsprozess an Schulen auch Auswirkungen auf die Pädagogik sowie die Lern- und Organisationskultur. Basierend auf den Impulsen des LabBD diskutieren wir u.a. die folgenden Fragen: Wie könnte die Schule der Zukunft aussehen? Wie kann man eine gemeinsame Vision von Digitalisierung in der Kommune entwickeln? Welche Gestaltungspotentiale haben hierbei Schulträger und Schulleitungen? Die Session richtet sich explizit an Schulleitungen und Schulträger.

    Speaker:innen

    • Yvonne Bansmann

      Designed Education

    • Christina Beilharz

      Designed Education

  • Haltung und Mindset

    Die Zeit der Pandemie war und ist für Schulleitungen eine besondere Herausforderung. Da gilt es, Vorgaben umzusetzen, Kolleg:innen schnell zu informieren, immer ein offenes Ohr für die ganze Schulgemeinschaft zu haben, manchen Unmut abzufangen und zugleich auch auf sich selbst und seine Grenzen zu achten. Kommunikation, Konferenzen, Kooperation, ... vieles hat sich den Umständen angepasst. Wie hat sich Führung verändert und was davon wird in die Praxis integriert? Welche Konzepte aus der Wirtschaft können Schulen adaptieren? Welche Fragen wird sich eine Schulleitung in der Zukunft stellen (müssen)? Wie kann Vernetzung gestaltet und gepflegt werden? Wir laden euch ein, mit uns über diese Fragen zu diskutieren – denn gemeinsames Reflektieren kann entlasten und inspirieren.

    Speaker:innen

    • Cornelia Stenschke

      Medienpädagogin und Coachin, FOSBOS Neusäß

  • Haltung und Mindset

    Die Reflexion der eigenen Rollen und Haltungen, wie auch die Sensibilität für Teilhabechancen und die Bedeutung der schulischen Sozialisation sind in der Lehrkräftebildung ein wichtiges Thema. Der Bezug auf die mediendidaktische Ausbildung und die Bedingungen digitaler Ungleichheit steht aber erst seit der COVID-19-Pandemie deutlich im Fokus. Im Projekt Digitalmanufaktur der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), das in dieser Session vorgestellt wird, sollen diese Aspekte für Lehramtsstudierende u. a. durch ein digitales Planspiel und einen aktiven Austausch mit der Berufspraxis gezielt Anlass zur Reflexion bieten. Die professionellen Handlungskompetenzen wie auch das individuelle Selbstverständnis der Studierenden werden dabei mithilfe medienpädagogischer Konzepte und realer Herausforderungen gezielt gestärkt.

    Speaker:innen

    • Jasmin Bastian

      Juniorprofessorin für Medienpädagogik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    • Michael Bigos

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Lehrerbildung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Lehren und Lernen

    Das Potenzial digitaler Medien im Unterricht liegt weniger in der Reproduktion von Wissen, sondern viel mehr in der Stärkung von Kompetenzen. Diese können vor allem durch offen formulierte Aufgabenstellungen im Rahmen von forschenden Projektarbeiten gefördert werden. Erfolgreich ist eine solche Lernkultur nur dann, wenn damit eine Veränderung der Prüfungskultur verbunden ist: weg von der klassischen Klassenarbeit und hin zu einer prozessbegleitenden Bewertung der Projektarbeit u. a. mit Peer-Feedback. In der Session wird zunächst der Gegensatz zwischen Reproduktion und Kompetenzorientierung beim Lernen mit digitalen Medien aufgezeigt. Die neue Lern- und Prüfungskultur wird anhand von Best-Practice-Projekten verschiedener Unterrichtsfächer vorgestellt und im Anschluss mit euch diskutiert.

    Speaker:innen

    • Dr. Patrick Bronner

      Fachberater, Seminarausbilder und Lehrer, Friedrich-Gymnasium Freiburg

  • Rahmenbedingungen

    In der Keynote geht Prof. Dr. Nina Bremm der Frage nach, wie Bildungsinstitutionen es schaffen können, sich den massiven Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels zuzuwenden und dabei Bedürfnissen von Lehrenden und Lernenden Rechnung zu tragen. Zentral werden hier Fragen des Umgangs mit Bildungsungleichheit, der Digitalisierung und kontinuierlichen Professionalisierung der in Schule Tätigen sein. Diskutiert wird ferner, welche Rolle die Bildungspolitik und Bildungsverwaltung in diesem Prozess spielen und inwieweit das Spannungsfeld von Verwaltung, Kooperation und Kontrolle im Bildungssystem neu ausgelotet werden sollte, um möglichst gute Rahmenbedingungen für das kontinuierliche Lernen von allen an Schule beteiligten zur Verfügung zu stellen.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Nina Bremm

      Professorin für Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Zürich

  • Rahmenbedingungen

    Um die Themen aus den Paneldiskussionen zu vertiefen und ins direkte Gespräch mit den Expert:innen zu kommen, finden im Anschluss an jede Paneldiskussion digitale Roundtables statt. Über die Event-Plattform SCOOCS haben Sie als Teilnehmende die Möglichkeit, jederzeit eigene Roundtables zu Themen zu eröffnen, die Sie aktuell beschäftigen. So kommen Sie schnell und niedrigschwellig in den fachlichen Austausch mit anderen interessierten Teilnehmenden, können Ihre Expertise teilen und sich miteinander vernetzen. Zudem bieten wir als Forum Bildung Digitalisierung  spezifische Roundtables zu Themen wie Datenschutz, Schulleitungsqualifizierung oder außerschulischen Lernorten an.

  • Haltung und Mindset

    Wie kann es gelingen, dass alle Kinder und Jugendlichen in Europa an den digitalen Transformationsprozessen nicht nur teilhaben, sondern diese – und damit ihre eigene Zukunft und die Zukunft der Gesellschaft – aktiv mitgestalten? Dieser Frage geht mit einer europäischen Perspektive das DigiGen-Projekt nach, das im Rahmen der Horizon-2020-Förderlinie von der Europäischen Kommission gefördert wird. Im Rahmen der Session werden die Ergebnisse der Teilbereiche „ICT in education“ (Prof. Dr. Birgit Eickelmann, Universität Paderborn) sowie „ICT use in family life“ (Dr. Olaf Kapella, Universität Wien) vorgestellt und in einer moderierten Diskussion (Prof. Dr. Alexander Martin, Universität zu Köln) mit den zwei im Projekt benannten Stakeholdern (Prof. Dr. Dorothee Meister & Dr. Ekkehard Winter) gemeinsam mit euch diskutiert.

    Speaker:innen

    • Prof. Dr. Birgit Eickelmann

    • Dr. Olaf Kapella

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Wien

    • Prof. Dr. Dorothee M. Meister

      Professorin für Medienpädagogik und empirische Medienforschung, Universität Paderborn

    • Dr. Ekkehard Winter

      Geschäftsführer

      Foto: Phil Dera
  • Rahmenbedingungen

    Im LabBD arbeiten Schulträger und Schulleitung als Tandem zusammen. Es ist ein Experimentierraum und Austauschformat, in dem beide Akteure ihre Sichtweise auf Bedarfe, Chancen und Herausforderungen diskutieren, um gemeinsam digitale Bildung vor Ort zu gestalten. Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist der vertrauensvolle Austausch und regelmäßige Kommunikation zwischen allen beteiligten Akteuren. Insbesondere wo Vertreterinnen unterschiedlicher Institutionen zusammenkommen und pädagogische und technische Bedarfe klären, bedarf es konstruktiver und geschmeidiger Kommunikation. Basierend auf den Impulsen des LabBD diskutieren wir u.a. die folgenden Fragen: Welche Anlässe erfordern Austausch und Kommunikation? Wie kann eine effektive Kommunikationsstruktur verlässlich gestaltet werden? Welche Instrumente unterstützen den gemeinsamen Austausch und was kann bei Konflikten helfen? Die Session richtet sich explizit an Schulleitungen und Schulträger.

    Speaker:innen

    • Nadine Lietzke-Schwerm

      Designed Education

    • Veronika Schönstein

      Designed Education

  • Haltung und Mindset

    Teachers have been the frontline workers in education. They never had to rethink so quickly how to teach in fully different way. But what are the needed competences? In this session one or two digital teacher education experts from Tampere University of Applied Sciences, Finland, present their ideas, visions and best practices used at the university and teacher education community both locally and globally. The focus will be on a pedagogical use of digital education incorporating discussion about authentic and dialogical collaborative knowledge construction, instructional learning design, deep(er) learning principles in digital learning context. We also explore educators´ soft skills and knowledge and share our expertise training in the global context with examples of current good practices.

    Speaker:innen

    • Sanna Ruhalahti

      Principal Lecturer, Tampere University of Applied Sciences (Finnland)

    • Jiri Vilppola

      Senior Lecturer, Tampere University of Applied Sciences (TAMK), Finnland

  • Haltung und Mindset

    Mündige Menschen, kompetente Arbeitskräfte – für diese Ziele beruflicher Bildung sind medienkompetente Lehrkräfte besonders wichtig, zumal unter dem Beschleunigungs-Prisma Corona-Pandemie. Die Session stellt Erfolge und Herausforderungen der 2020 initiierten Modularen Qualifizierung für Lehrkräfte beruflicher Schulen Berlins, die alle KMK- und DigCompEdu-Kompetenzen, Sequenzialisierung, Vernetzung und Kooperation in (europäischen) Bildungslandschaften aufgreift, zur gemeinsamen Diskussion. Im Fokus stehen Teambuilding und Kompetenzaufbau der Lehrkräfte in den Blended-Learning-Phasen. Zugleich wird das Potenzial von Lernmanagementsystemen für Effizienz, Kollaboration und selbstbestimmtes Arbeiten sowie die Rolle agilen Projektdesigns und externer Projektpartner thematisiert und diskutiert.

    Speaker:innen

    • Jonas Vollmer

      Referent für Grundsatzangelegenheiten der Digitalisierung (Abteilung IV Berufliche Bildung), Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin

  • Rahmenbedingungen

    Digitale Bildung benötigt technische Ausstattung, geht aber viel weiter: Selbstbestimmung und Chancengerechtigkeit in einer digitalen Welt setzt voraus, dass Lernende kundig, verantwortungsvoll und kritisch mit Digitalem umgehen. Hierzu braucht es aufeinander abgestimmte Angebote in allen Bereichen der Bildung. Als Grundlage eines kontinuierlichen Prozesses, der alle Bildungseinrichtungen einbindet, hat die Stadt Dortmund gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen den „Masterplan Digitale Bildung“ erarbeitet. Er wurde im Dezember 2020 vom Rat der Stadt beschlossen und befindet sich nun in der Phase der Umsetzung. Hierbei werden Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette in den Blick genommen, von der Kita und Familienbildung über (Berufs-)Schule und Jugendförderung bis hin zu Erwachsenen- und Weiterbildung. In der Session können Teilnehmer*innen sich über den Masterplan, dessen Beitrag zur Stärkung und Vernetzung schulischer Bildung und Transferpotenziale informieren und austauschen.

    Speaker:innen

    • Martin Depenbrock

      Bereichsleiter Digitale Bildung, Stadt Dortmund / Fachbereich Schule

    • Tobias Hasenberg

      Koordinator „Masterplan Digitale Bildung“, Stadt Dortmund / Fachbereich Schule

  • Visionen Rahmenbedingungen

    The Danish Minister of Children and Education will discuss the recently agreed welfare agreements between the government and a number of municipalities, where employees, managers and citizens are set as free as possible from state and municipal regulation with a view to developing welfare and creating greater local room for maneuver. In addition, the Minister will discuss the broader agenda towards greater professional autonomy in the primary school.

    Speaker:innen

    • Pernille Rosenkrantz-Theil

      Ministerin für Kinder und Bildung, Dänemark

    • Jacob Chammon

      Vorstand, Forum Bildung Digitalisierung

  • Haltung und Mindset

    Die Pandemie und die damit einhergehende „Infodemie“ hat die Rolle der Lehrkräfte verändert: Mehr als je zuvor müssen sie ihre Schüler:innen heute dabei unterstützen, Nachrichten einzuordnen und vertrauenswürdige Informationen von Falschmeldungen zu unterscheiden. Das gilt besonders für den digitalen Raum, wo sich Heranwachsende am häufigsten zu politischen Themen informieren. Das Projekt „weitklick“ begleitet Lehrkräfte bei dieser Aufgabe und hilft, Meinungsbildung im Spannungsfeld von Desinformation und Verschwörungsmythen zu diskutieren. Wir zeigen euch, wie guter Unterricht zu diesen schwierigen Themen jenseits des offiziellen Curriculums aussehen kann und wie Lehrkräfte Medien- und Nachrichtenkompetenz für den digitalen Raum fördern können.

    Speaker:innen

    • Judith Kunz

      Projektmanagerin, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

  • Haltung und Mindset

    Jeder junge Mensch in Deutschland soll mindestens einmal programmiert haben – und das vor der Entscheidung für den eigenen beruflichen Weg. Mit der Hacker School @yourschool ermöglichen wir Schüler:innen, Programmiererfahrung zu sammeln und sich von den spannenden Berufsmöglichkeiten in der IT packen zu lassen. Unsere Inspirer sind Azubis, Trainees oder IT-ler aus unseren Partnerunternehmen, die Freude daran haben, sich zu engagieren und ihre Begeisterung für IT zu teilen. Was die Schüler:innen alles lernen und warum das sowohl aus Schulleitungs- und Unternehmenssicht Sinn macht – kommt zur Projektvorstellung!

    Speaker:innen

    • Julia Freudenberg

      Geschäftsfüherin, Hacker School gGmbH

    • Silke Müller

      Schulleiterin, Waldschule Hatten

  • Haltung und Mindset

    Schüler:innen berufsqualifizierender Bildungsgänge haben als wesentliche Gemeinsamkeit, dass sie höchst verschiedene Voraussetzungen mitbringen. Das trifft auf das individuelle anschließbare Vorwissen genauso zu wie auf die persönliche Prägung durch die jeweiligen Vorgängerschulen. Die Lernwerkstatt Mathematik an der Ernst-Litfaß-Schule hat das Ziel, allen Schüler:nnen die Möglichkeit zu geben, aus ihren Stärken heraus ihre jeweiligen individuellen Ziele erreichen zu können. Der Schwerpunkt des im Schuljahr 2013/14 gestarteten Angebots liegt auf der Entwicklung der Selbstständigkeit der Lernenden, die auf individuelle Zugänge zu Wissen, auf Kooperation und Planungskompetenz abzielt. Dies setzt auch die Fähigkeit voraus, eigene Potenziale einschätzen, Ziele formulieren und deren Erreichbarkeit beurteilen zu können. Ohne Digitalisierung ist dies nicht zu leisten.

    Speaker:innen

    • Jörg Witthauer

      Vorstand, Netbased Learning Institute e.V.

  • Lehren und Lernen

    Im BMBF-geförderten Projekt „Unterrichtsentwicklung in der Sekundarstufe I digital und inklusiv in Research Learning Communities“ (UDIN) werden kooperativ von Wissenschaftler:innen, Lehrkräften und Lehramtsstudierenden digitalisierte, inklusive Lernarrangements entwickelt und erprobt. Die Unterrichtsvorhaben, die in Distanz, Präsenz oder hybriden Formaten umgesetzt werden, fokussieren Formen der Individualisierung und Differenzierung. Vor diesem Hintergrund stellen wir das Projekt sowohl aus Perspektive der Wissenschaft als auch der Praxis in Hinblick auf Chancen und Grenzen für Transformationsprozesse von Schule und Unterricht in einer Kultur der Digitalität vor und diskutieren es mit euch anhand von konkreten Projektbeispielen kritisch.

    Speaker:innen

    • Dr. René Breiwe

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Duisburg-Essen

    • Berit Michel

      Studienrätin

  • Lehren und Lernen

    Seit 2016 ist OERinfo die zentrale Informationsplattform für freie Bildungsmaterialien, den Open Educational Resources (OER), im deutschsprachigen Raum. Wir adressieren fachliche Zielgruppen und die interessierte Öffentlichkeit und bieten umfassende Informationen zu OER. Wir möchten OERinfo weiterhin als zentrale Informationsplattform zum OER-Diskurs in Deutschland erhalten, systematisch Best-Practice-Beispiele bündeln und die Vielfalt vorhandener Initiativen abbilden. Und natürlich weiterhin informieren, beraten und schulen! So ist mit OERinfo bereits eine umfassende Wissensbasis entstanden, die zum Nachschlagen und Weiterlernen einlädt. Gemeinsam mit der Community soll diese auch weiterhin wachsen.

    Speaker:innen

    • Susanne Grimm

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

    • Luca Mollenhauer

      Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

  • Lehren und Lernen

    Welche Bedeutung die Digitalität für Schul-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung spielt, ist Thema dieser Projektvorstellung. Wir richten den Blick auf die Richtsberg Gesamtschule Marburg und zeigen am Beispiel ihres Schulkonzepts „Perlenwerk“ (Personalisiertes Lernen mit Werkstätten), wie Schultransformation gelingt. Dabei geben wir Einblicke, wie im Change Management Veränderungsprozesse initiiert und begleitet werden, und stellen Gremien- und Entscheidungsstrukturen, Möglichkeiten der Evaluation und die benötigten personellen Ressourcen vor. Zudem zeigen wir, welche Rolle Scobees als digitales Tool für eine individuelle Lernbegleitung während der Transformation spielt.

    Speaker:innen

    • Annie Doerfle

      Co-Founder, Scoobees

    • Thomas Ferber

      Schulleitung, Richtsberg Gesamtschule Marburg

  • Rahmenbedingungen

    Das VIDIS-Projekt möchte digitale Kompetenzen mit und über Medien stärken. VIDIS steht für „Vermittlungsdienst für das digitale Identitätsmanagement in Schulen“. Der im Rahmen des Projekts aufzubauende Dienst ist eine Föderation der 16 Bundesländer. VIDIS stellt die operative Schaltstelle zwischen Landessystemen (Portale, ID-Managementsysteme) und digitalen Bildungsangeboten dar. Es vermittelt die Anmeldung und schafft damit einen einfachen Zugang der Benutzer:innen in Schulen zu digitalen Bildungsangeboten. Digitale Identitäten sind der Schlüssel zur digitalen Transformation und durch die Zusammenarbeit bündeln wir Synergien für eine einheitliche digitale föderale Bildungsinfrastruktur. Wir schaffen nachhaltige Rahmenbedingungen in der Digitalität.

    Speaker:innen

    • Anke Baecker

      IT-Projektmanagerin, FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH

    • Michel Smidt

      Projektleiter, FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH

  • Haltung und Mindset

    Gemeinsam Schule verändern - das ist die Mission von beWirken. Dazu begleiten wir Lehrkräfte und Schulleitungen auf ihrem Weg, neue Lernformen auszuprobieren, digitale Bildung voranzutreiben, ihre Rolle zu hinterfragen und Lernen zeitgemäßer zu gestalten. Für diesen Wandel sehen wir einen zentralen Motor in der Lehrkräfteweiterbildung. In unserer Digitalen Schulakademie bieten wir Lehrenden eine große Bandbreite an innovativen Fortbildungs- und Austauschformaten - vom kurzen Webinar bis hin zur hybriden Fortbildungsreihe zur Veränderung ihrer Rolle in digitalen Lernsettings. Wir geben einen Überblick über unsere Angebote und teilen wichtige Erfahrungen aus der Begleitung von Lehrkräften auf dem Weg in die Digitalisierung.

    Speaker:innen

    • Björn Adam

      Gründer und Geschäftsführer, beWirken

  • Lehren und Lernen

    funk – das ist das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das das Ziel verfolgt, Jugendliche ab 14 Jahren mit öffentlich-rechtlichen Inhalten zu erreichen – dort, wo diese Menschen sich aufhalten: auf YouTube, Instagram und anderen sozialen Medien. In über 60 verschiedenen Formaten veröffentlicht funk unterhaltende, informierende und kritische Inhalte. Wie funk die junge Zielgruppe anspricht und wie Lehrkräfte das Angebot ergänzend für den Unterricht nutzen können, erklären Verena Vogt und Sonja Ternes aus dem Kommunikationsteam von funk. Link zum Newsletter: https://presse.funk.net/lehrkraft-newsletter/

    Speaker:innen

    • Sonja Ternes

      Projektmanagerin Presse/Event/Krisenkommunikation und Stellvertretende Leitung Kommunikation, funk

    • Verena Vogt

      Online Marketing Managerin, funk

  • Lehren und Lernen

    Mit dem neuen Programm TaLea – Tandem Leadership for Learning [LINK: www.sdw.org/talea] möchte die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) in Kooperation mit der Dieter Schwarz Stiftung die Kompetenzen von schulischen Nachwuchsführungskräften als Changemaker stärken. Es richtet sich an Absolvent:innen des Studienkollegs [LINK: www.sdw.org/studienkolleg] in den ersten Berufsjahren im Tandem mit eine:r Kolleg:in der eigenen Schule. Bewerben dürfen sich auch Tandems aus dem Netzwerk der Dieter Schwarz Stiftung und der aim – Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH. Im Laufe eines Schuljahres bauen bis zu 50 Nachwuchsführungskräfte aller Schultypen und Bundesländer anhand einer aktuellen Herausforderung an ihrer Schule gemeinsam ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Haltung in Bezug auf Leadership und Management aus.

    Speaker:innen

    • Fanny Günthel

      Projektleitung TaLea – Tandem Leadership for Learning, Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH

  • Lehren und Lernen

    Wie gelingt heute ein lernförderlicher Unterricht in der Kultur der Digitalität? Nur frontal bei Zoom? Eher nicht. Zu Hause mit der Lern-App Übungen lösen? Auch eher nicht. Wir vom Projekt DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule stellen befähigen und motivieren Lehrkräfte an unseren Partnerschulen, ihren Unterricht mit digitalen Medien und Methoden so zu verändern, dass er Schüler:innen aktiviert und begeistert. Wir präsentieren unsere Materialien und geben einen Einblick in unsere Fortbildungsangebote, Schüler:innen-Workshops und Aktionstage. Wir freuen uns auf den Austausch.

    Speaker:innen

    • Caroline Boos

      Bildungsreferentin, DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

    • Udo Lihs

      Bildungsreferent, DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

  • Lehren und Lernen

    Bei dem Format Hackathon geht es um Potenzialentfaltung, Förderung digitaler Kompetenzen und selbstbestimmtes Lernen. Ein Hackathon zielt darauf ab, Schulentwicklung innovativer und partizipativer zu gestalten. Die gesamte Schulgemeinschaft kann die Zukunft der eigenen Schule mitgestalten. Für einen Schulhackathon spricht, dass Schultransformation von innen heraus angegangen wird, Schüler:innen zukunftsrelevante Kompetenzen anwenden, projektbasiertes Arbeiten in die Tat umgesetzt wird und kollaboratives lösungsorientiertes Miteinander entsteht. Das hört sich kompliziert an oder nach viel Arbeit? Ist es nicht und das zeigen wir euch gerne.

    Speaker:innen

    • Annemieke Frank

      Head of Strategy, wirfürschule

  • Haltung und Mindset

    Das Feld der digitalisierungsbezogenen Schulleitungsqualifizierung ist divers und in einer großen Suchbewegung angesichts komplexer Erfordernisse und heterogener Bedarfslagen, die sich unter den Bedingungen der Digitalität ergeben. Gleichwohl existieren viele gute Ansätze und Konzepte, die Schulleitungen und ihre Teams in ihrer Rolle im Prozess digitaler Schul- und Unterrichtsentwicklung stärken. Der Roundtable lädt zur Reflexion von Prozesswissen, guten Erfahrungen und möglicherweise auch Sackgassen ein. Der Austausch soll gelungene Ansätze sichtbar machen, sie mit den Bedarfen der Praxis von Schulleitungen und auch der Fachkräfte im Feld der Schulleitungsqualifizierung in den Abgleich bringen, weitere Entwicklungserfordernisse herausarbeiten und vor allem eine Kultur des Teilens und des gemeinsamen Arbeitens an Lösungen bestärken.

    Speaker:innen

    • Bianca Ely

      Projektmanagement

      Foto: Phil Dera
    • Ella Grigoleit

      Fachochschule Nordwestschweiz

    • Sebastian Konietzko

      Wübben Stiftung

    • Berit Moßbrugger

      Co-Founder, innovationhub.schule

    • Leonardo Quintero

      Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

    • Christian Radke

      Neue Oberschule Gröpelingen, Bremen

  • Haltung und Mindset

    In den Lerncafés haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen mit anderen Teilnehmenden spezifische Themen, Fragestellungen oder aktuelle Herausforderungen rund um die drei übergreifenden Themen der Konferenz Bildung Digitalisierung zu identifizieren und weiter zu verhandeln. Im Rahmen des Lerncafés werden dann gemeinsam Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze oder Visionen für das System Schule entwickelt, die auf der Event-Plattform SCOOCS sichtbar gemacht werden. Zudem können die Ergebnisse in die Diskussion während der Panels zu den Themen mit einfließen. Bitte beachten Sie: Das Lerncafé als digitales Workshop-Format ist ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton. Jedes Lerncafé ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Die Lerncafés werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Lehren und Lernen

    In den Lerncafés haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen mit anderen Teilnehmenden spezifische Themen, Fragestellungen oder aktuelle Herausforderungen rund um die drei übergreifenden Themen der Konferenz Bildung Digitalisierung zu identifizieren und weiter zu verhandeln. Im Rahmen des Lerncafés werden dann gemeinsam Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze oder Visionen für das System Schule entwickelt, die auf der Event-Plattform SCOOCS sichtbar gemacht werden. Zudem können die Ergebnisse in die Diskussion während der Panels zu den Themen mit einfließen. Bitte beachten Sie: Das Lerncafé als digitales Workshop-Format ist ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton. Jedes Lerncafé ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Die Lerncafés werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Rahmenbedingungen

    In den Lerncafés haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen mit anderen Teilnehmenden spezifische Themen, Fragestellungen oder aktuelle Herausforderungen rund um die drei übergreifenden Themen der Konferenz Bildung Digitalisierung zu identifizieren und weiter zu verhandeln. Im Rahmen des Lerncafés werden dann gemeinsam Handlungsempfehlungen, Lösungsansätze oder Visionen für das System Schule entwickelt, die auf der Event-Plattform SCOOCS sichtbar gemacht werden. Zudem können die Ergebnisse in die Diskussion während der Panels zu den Themen mit einfließen. Bitte beachten Sie: Das Lerncafé als digitales Workshop-Format ist ein kollaboratives und ko-kreatives Arbeitsformat, in dem kein inhaltlicher Input erfolgt, und in das Sie sich aktiv einbringen können. Wir bitten um eine Teilnahme mit Kamera und Ton. Jedes Lerncafé ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Die Lerncafés werden von einem Moderations-Tandem der Initiative Neues Lernen betreut.

  • Lehren und Lernen

    Zeitgemäße Bildung in einer Kultur der Digitalität hat viele Facetten. Wesentliche Aspekte hierbei sind u. a. das kritische Denken und die allgemeine Medienkompetenz – und in diesem Zusammenhang das Erkennen von Fake News. In dieser Session geht es um eine Definition von Fake News, die Unterstützung beim Erkennen und um Beispiele, Fake News sowohl rezeptiv als auch produktiv im Unterricht zu nutzen.

    Speaker:innen

    • Georg Schlamp

      Seminarleiter Englisch und Referent Zeitgemäße Bildung, Gymnasium Neubiberg

  • Lehren und Lernen

    Aus einer prozessorientierten Fortbildung zu den Grundfragen der Bildung in einer Kultur der Digitalität haben zwei Lehrkräfte unterstützt vom Schulträger ein Format entwickelt, in dem Austausch, Support und die Grundfrage eines Lernens und Lehrens in der Gegenwart für die Zukunft besprochen und gelebt werden kann. Sie formulieren ihren Anspruch wie folgt: „Unser Ziel ist es, andere Lehrer:innen zu motivieren, ihr Wissen in der Gemeinschaft des Schulträgers weiterzugeben. Lernbegleiter:innen sollten Teamplayer sein und sich den Alltag dadurch erleichtern. Mit dem #NetzwerkMedienBildung möchten wir einen Beitrag zu einer vernetzen Schulentwicklung leisten.“ Wie diese Idee gelebte Realität wurde, stellen wir euch in dieser Session vor und diskutieren sie mit euch.

    Speaker:innen

    • Monika Klapczynski

      Leitung Fachreferat Medienbildung, Erzbistum Berlin

    • David Zaake

      Lehrer und Medienbeauftragter, Theresienschule Berlin-Weißensee

  • Lehren und Lernen

    Welche Konsequenzen hat es für das Leben auf der Erde, wenn es hier durchschnittlich 1,5 Grad oder noch mehr wärmer wird? Wenn es mit dem Ausstoß der Treibhausgase so weitergeht: nach wie vielen Tonnen CO2 sind 1,5 Grad Erderhitzung erreicht? Und wie kann ich mir so eine Tonne CO2 überhaupt vorstellen? Die Konsequenzen der Klimakrise sind in vielen Teilen der Welt bereits erfahrbar – trotzdem sind die Ursachen und Wirkungen oft abstrakt. In der Session geht es darum, wie Schüler:innen und Lehrkräfte komplexe Sachverhalte gemeinsam in digitale Lernmaterialien übersetzen. Sie bietet zudem praktische Tipps zum Ausprobieren, wie in jugendgerechten Formaten Begriffe wie Kipppunkte, Irreversibilität oder Klimagerechtigkeit verstanden und sich gegenseitig erklärt werden können.

    Speaker:innen

    • Agnes Fabich

      Lehrerin und freie Künstlerin

    • Nele Laudahn

      Projektmanagement, KOOPERATIVE BERLIN / eineinhalbGrad

  • Visionen

    Am 26. September 2021 wurde ein neuer Bundestag gewählt und noch wissen wir nicht, wie die künftige Bundesregierung zusammengesetzt sein wird. Klar ist: Die neue Regierung wird eine Antwort auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und Transformationsprozesse finden müssen. Unter dem Brennglas der Corona-Pandemie kommt der Bildungspolitik dabei eine bedeutende Rolle zu. Wie können Bund und Länder Schulen bei der digitalen Transformationen unterstützen? Wie steht es um die langfristige Finanzierung der technischen Ausstattung und des Supports und was folgt auf den DigitalPakt Schule? Sollte die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte auch vonseiten des Bundes unterstützt werden? Wie sollte sich eine neue Bundesregierung zum Bildungsföderalismus verhalten? Im Panel diskutieren wir mit Vertreter:innen aus der Bildungspolitik über Visionen für die Bildungspolitik in der neuen Legislaturperiode.

    Speaker:innen

    • Felix Banaszak

      NRW-Landesvorsitzender und Bundestagabgeordneter, Bündnis 90/Die Grünen

    • Hakan Demir

      Bundestagsabgeordneter, SPD

    • Ria Schröder

      Bundestagsabgeordnete, FDP

  • Lehren und Lernen

    Mit (Open) Badges lassen sich zusätzlich zu Fachwissen auch Lernerfolge darstellen, die zu den Soft Skills (z. B. Projektarbeit, Kommunikationsfähigkeit, Teilen von Wissen) gehören. Konkrete Praxisbeispiele in Deutschland und europaweit zeigen bereits, wie Lernprozesse dokumentiert werden und Lernende ein Portfolio aufbauen können. Wir stellen (Open) Badges als ein Konzept vor, mit dem institutionsübergreifend Kompetenzen von Lernenden sichtbar gemacht werden können. Gemeinsam mit euch wollen wir darüber diskutieren, ob und wie Badges Schulnoten ersetzen oder ergänzen können und welches Potenzial sie für die Bildungslandschaft haben. Badges sind – neben neuer Prüfungskultur oder der Öffnung von Schulen als Lernorte – ein zeitgemäßer Ansatz, Schule neu zu denken.

    Speaker:innen

    • Arne Klauke

      Programmleitung Innovation MINT-Vernetzungsstelle Deutschland, MINTvernetzt

    • Nora Perseke

      Programmleitung Innovation MINT-Vernetzungsstelle Deutschland, MINTvernetzt

  • Lehren und Lernen

    An der Universität zu Köln absolvieren ca. 14.000 Lehramtsstudierende ihr Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP) und werden dabei durch ein Seminar und einen frei zur Verfügung stehenden digitalen Online-Kurs begleitet. Dieser Kurs wurde als hybride und über die COVID-19-Pandemie hinausgehende zukunftsfähige Form der universitären Lehre pilotiert und evaluiert. Um den Lernfortschritt zu reflektieren, führen die Studierenden ein digitales Portfolio, das auf der universell einsetzbaren Open-Source-Software H5P basiert. In dieser Session werden die Praktikums-Basics im Pecha-Kucha-Format vorgestellt und der digitale Begleitkurs sowie das ePortfolio als Reflexionsinstrument live präsentiert. https://digilehre.zflkoeln.de/eop-begleitkurs-digital

    Speaker:innen

    • Anja Tinnefeld

      Praktikumsmanagerin, Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln

    • Dr. Melanie Weitz

      IT-Projektmanagerin, Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln

    • Mechthild Wiesmann

      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln

  • Lehren und Lernen

    "echt jetzt?" – das Kindermagazin für die Grundschule begeistert Kinder für das Lesen und Forschen zu Natur und Technik. Vom Wetter über die Orientierung im Raum bis hin zur Ernährung behandelt „echt jetzt?“ bildreich und mit unterschiedlichen Textniveaus Themen aus den Sachunterrichtslehrplänen der dritten und vierten Klassen. Das klassische Printformat für Kinder wird ergänzt durch ein digitales Angebot für Lehrkräfte: Zu den Magazinausgaben bieten Online-Kurse, Videos, Hörtexte und digitale Materialien Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. „echt jetzt?“ ist ein gemeinsames Angebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und der Stiftung Lesen, ermöglicht durch die Dieter Schwarz Stiftung.

    Speaker:innen

    • Jenny Möller

      Projektleiterin MINT- und Leseförderung, Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

    • Rebekka Geßner-Utz

      Projektmanagerin Schule und Jugend, Stiftung Lesen

    • Mara Walgenbach

      Referentin für Grundschulformate, Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

  • Rahmenbedingungen

    Alle visionären Überlegungen zu den Veränderungen, die im Bildungssystem wünschenswert sind, landen irgendwann auch beim Thema Prüfungskultur. Nichts bestimmt die Lernkultur und die Haltung der Akteure so stark wie die Frage der Prüfungen. "Ist das klausurrelevant?“ Kann es eine Schule ohne Noten geben? Wie kann man in der Schule kollaborative Leistung sichtbar machen? Welche Praxis-Erfahrungen gibt es zu alternativen Formen der Leistungsbewertung? Explodiert dann der Aufwand für die Lehrkräfte? In diesem Beitrag geht es um Visionen und realistische Umsetzbarkeit, um bereits heute zu starten. Katja Kleiber aus der Evangelischen Schulstiftung ergänzt dabei zwei Mitglieder des Instituts für zeitgemäße Prüfungskultur zu der Frage, welche Rolle Noten heute bei Einstellungen spielen und welche alternativen Verfahren sinnvoll sind.

    Speaker:innen

    • Björn Nölte

      Referent in der Schulaufsicht, Evangelische Schulstiftung in der EKBO

    • Katja Kleiber

      Assistenz des Pädagogischen Vorstands, Evangelische Schulstiftung in der EKBO

    • Philippe Wampfler

      Lehrer, Dozent und Autor

  • Lehren und Lernen

    In den letzten Monaten haben außerschulische Lernorte vielfältige Online-Angebote entwickelt und digital mit Schülerinnen und Schüler zu MINT-Themen gearbeitet. An diesem runden Tische teilen zwei außerschulische Lernorte ihre Best-Practice-Erfahrungen und sprechen mit einer Lehrkraft und der Servicestelle MINTvernetzt über die Potentiale von digitalen Angeboten in der Zusammenarbeit von Schulen und außerschulischen Lernorten.

    Speaker:innen

    • Jennifer Plath

      Joachim Herz Stiftung

    • Dr. Stephanie Kowitz-Harms

      Leiterin, MINT-Vernetzungsstelle Deutschland

    • Rainer Kunze

      Projekt „Grenzenlos Experimentieren“

    • Annkatrin Wenzel

      teutolab, Universität Bielefeld

  • Visionen

    Zum Abschluss der Konferenz Bildung Digitalisierung 2021 diskutiert Moderatorin Teresa Sickert gemeinsam mit Jacob Chammon, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung und Gästen aus Schulpraxis, Bildungsforschung und Zivilgesellschaft über Eindrücke und Highlights aus drei Tagen KonfBD21. Welche Impulse nehmen wir mit und welche Perspektiven eröffnen sich für das System Schule, aber auch die Bildungspolitik in der neuen Legislatur im Jahr 2022?

    Speaker:innen

    • Jacob Chammon

      Vorstand, Forum Bildung Digitalisierung

    • Prof. Dr. Birgit Eickelmann

      Professorin für Schulpädagogik, Universität Paderborn

    • Dr. Nina Lemmens

      Vorständin, Joachim Herz Stiftung

    • Silke Müller

      Schulleiterin, Waldschule Hatten

  • Visionen

    Zum Start in den Tag begrüßt Sie unsere Moderatorin Teresa Sickert und lässt den Auftakt der KonfBD21 am Vortag gemeinsam mit Ihnen Revue passieren und gibt Ausblick auf Highlights im Programm am Donnerstag. Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Eindrücke in den sozialen Median unter dem Hashtag #KonfBD21 mit uns zu teilen, die wir dann im Livestream aufgreifen werden.

Speaker:innen
  • Anja Karliczek

    Bundesministerin für Bildung und Forschung

  • Karin Prien

    Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

  • Pernille Rosenkrantz-Theil

    Ministerin für Kinder und Bildung, Dänemark

  • Felix Banaszak

    NRW-Landesvorsitzender und Bundestagabgeordneter, Bündnis 90/Die Grünen

  • Prof. Dr. Nina Bremm

    Professorin für Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Zürich

  • Dr. Nina Bücker

    Lehrerin, Inda-Gymnasium Aachen

  • Dr. Christian Büttner

    Leitender Direktor, Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Stadt Nürnberg

  • Jacob Chammon

    Vorstand, Forum Bildung Digitalisierung

  • Prof. Dr. Ulrike Cress

    Direktorin, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) und Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (StäWiKo)

  • Dr. Thomas de Maizière

    Vorstandsvorsitzender, Deutsche Telekom Stiftung

  • Hakan Demir

    Bundestagsabgeordneter, SPD

  • Maike Drewes

    Schulleiterin, Erich Kästner Schule Hamburg

  • Myrle Dziak-Mahler

    Kanzlerin, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

  • Prof. Dr. Birgit Eickelmann

    Professorin für Schulpädagogik und Lehrstuhlinhaberin, Universität Paderborn

  • Martin Fugmann

    Abteilungsleiter, Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF) und Schulleiter, Evangelisch Stiftisches Gymnasium Gütersloh

  • Prof. Dr. Julia Gerick

    Professorin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Schulentwicklungsforschung, Technische Universität Braunschweig

  • Corina González-Weil

    Professorin für Biologie, Pontificia Universidad Católica de Valparaíso (Chile, Argentinien)

  • Margaret Hallay

    Programmleitung „impakt schulleitung“, Wübben Stiftung

  • Stefanie Kaste

    Stellvertretende Geschäftsführerin, Initiative D21 e. V.

  • Arndt Kwiatkwoski

    Mitgründer und Geschäftsführer, bettermarks GmbH

  • Nina Lemmens

    Vorständin, Joachim Herz Stiftung

  • Silke Lohmiller

    Vorständin, Dieter Schwarz Stiftung

  • Malte Morgendahl

    Schüler:innensprecher, Erich Kästner Schule Hamburg

  • Romy Möller

    Pädagogin und Coachin für „Mindful Leadership & New Work“

  • Jöran Muuß-Merholz

    Bildungsexperte und Erziehungswissenschaftler, J&K – Jöran und Konsorten

  • Silke Müller

    Schulleiterin Waldschule Hatten

  • Ralph Müller-Eiselt

    Direktor „Programm Megatrends“, Bertelsmann Stiftung

  • Björn Nölte

    Referent in der Schulaufsicht, Evangelische Schulstiftung in der EKBO

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Hauptgeschäftsführer, Bitkom e.V.

  • Johannes Schachaneder

    Akademiereferent, Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen

  • Prof. Dr. Otto Scharmer

    Senior Lecturer Sloan School of Management, Massachusetts Institute of Technology (MIT)

  • Prof. Dr. Katharina Scheiter

    Leiterin der Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)

  • Ria Schröder

    Bundestagsabgeordnete, FDP

  • Prof. Dr. Pierre Tulowitzki

    Leiter der Professur Bildungsmanagement und Schulentwicklung, Fachhochschule Nordwestschweiz

  • Ulrike Wahl

    Leitung Regionalbüro Lateinamerika, Siemens Stiftung

  • Dr. Ekkehard Winter

    Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung

Interviews zur KonfBD21

Im Vorfeld der KonfBD21 haben wir in unserem Blog mit Speaker:innen aus dem Programm über Visionen für das System Schule gesprochen.

Viel spannenden Input zu den Themen finden Sie auch beim Deutschen Schulportal, das vorab ein Interview mit Ulrike Cress, Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen geführt hat. Das Deutsche Schulportal ist eine Onlineplattform für alle, die sich für Schul- und Unterrichtsentwicklung interessieren. Das Schulportal stellt erfolgreiche Konzepte aus der Schulpraxis vor und bietet aktuelle Informationen und Beiträge rund um die Themen Schulpraxis, Bildungspolitik und Wissenschaft.

Was gutes Lernen ausmacht, ist inzwischen gut untersucht – kontextarmes repetitives Wiederholen gehört jedenfalls nicht dazu. Trotzdem greifen viele Schulen immer noch darauf zurück. Warum dies so ist und was dagegen zu tun wäre, erläutert Nina Bremm, Professorin für Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Die Corona-Pandemie hat wichtige Veränderungen angestoßen. Dass digitale Medien eine wichtige Rolle im Unterricht spielen, ist inzwischen breit akzeptiert. Nun geht es darum, den Schwung auch in post-pandemische Zeiten mitzunehmen, sagt Jacob Chammon, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung.

In vielen Bereichen wird künstliche Intelligenz (KI) bereits selbstverständlich genutzt. In der Schule kommt sie bislang noch wenig zum Einsatz. Dabei würde der Einsatz entsprechender Lerntechnologien für den Unterricht neue Perspektiven öffnen, sagt Lernforscherin Ulrike Cress im Interview mit dem Deutschen Schulportal.

Wie schaffen es Schulen, mit der hohen Dynamik gesellschaftlicher Veränderungen mitzuhalten? Jedenfalls nicht mit dem Justieren einzelner Stellschrauben, sondern nur, indem man das Gesamtsystem in den Blick nimmt, findet Birgit Eickelmann, Professorin für Schulpädagogik an der Universität Paderborn.

Die digitale Transformation erfasst alle Bereiche unserer Gesellschaft und verlangt eine ganzheitliche Perspektive. Dabei sei es entscheidend, sich den Wandel als laufenden Prozess bewusst zu machen, für den es keine fertigen Rezepte, sondern weiter viele Fragen zu klären gebe, findet Jöran Muuß-Merholz, Bildungsexperte und Erziehungswissenschaftler, der Agentur für Bildung J&K – Jöran und Konsorten.

Wie muss sich Schule verändern? Und wie können Lehrkräfte zu Akteur:innen des Wandels werden? Wir müssen ganz neu in gesellschaftliche Aushandlungsprozesse gehen, findet Silke Müller, Schulleiterin der Waldschule Hatten.

Technische Ressourcen, Infrastruktur und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien sind Grundvoraussetzungen, damit Schulen den digitalen Wandel sinnvoll begleiten können. Aber es braucht auch das richtige Mindset, findet Prof. Dr. Pierre Tulowitzki, Leiter der Professur Bildungsmanagement und Schulentwicklung an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

IN PROGRESS – Visionen für das System Schule

Während der Corona-Pandemie haben Schulen zahlreiche innovative Konzepte entwickelt und das Lehren und Lernen in Distanz-, Hybrid- und Wechselmodellen neu organisiert. Dabei wurden alte Strukturen über Bord geworfen, mutig neue Wege eingeschlagen und die Potenziale digitaler Medien für die Schul- und Unterrichtsentwicklung genutzt und ausgeschöpft. Das deutsche Bildungssystem wird häufig mit einem schweren Tanker verglichen. Unter dem Brennglas der Pandemie haben wir gemerkt: Viel ist in Bewegung und erste Prozesse wurden angestoßen, aber die digitale Transformation ist nicht von heute auf morgen abgeschlossen. Jetzt geht es darum, mit einer großen Kraftanstrengung und gemeinsam mit allen Akteuren im System Schule, den Tanker zu bewegen und in Fahrt zu bringen. 2021 sind wir also mitten IN PROGRESS und nach 1 ½ Jahren Bildung im Krisenmodus haben wir die Möglichkeit, die entscheidenden Weichen für ein zukunftsfähiges Bildungssystem zu stellen. 

Auf der KonfBD21 machen wir eine Bestandsaufnahme und wagen einen visionären Blick nach vorne: Wo stehen wir aktuell und welche neuen Perspektiven eröffnen sich für das System Schule nach der Pandemie? Wie können wir Bildung gemeinsam gerechter, inklusiver und partizipativer gestalten?

Das Programm orientiert sich in diesem Jahr entlang von drei übergeordneten Themen, die sich mit zentralen und drängenden Fragestellungen rund um die digitale Bildung auseinandersetzen.

Haltung, Mindset und Professionelles Selbstverständnis in der Digitalität

Die Kultur der Digitalität stellt neue Anforderungen an das professionelle Selbstverständnis von Schulleitungen und Lehrkräften.  Ist die gelungene Digitalisierung von Schule nur eine Frage der Haltung? Wie verändert sich die Rolle der Lehrkraft unter den Bedingungen der Digitalität? Wie können Schulleitungen die Organisation Schule sicher durch zunehmend volatile Veränderungsprozesse steuern? Wie sehen zeitgemäße Qualifizierungsangebote aus und wie sichern wir eine zukunftsfähige und nachhaltige Lehrkräftebildung?

Lehren und Lernen in der Digitalität

Schul- und Unterrichtsentwicklung unter digitalen Vorzeichen sind mehr als der Einsatz von Tablets und Co. und digitalisierte Arbeitsblätter. Die Potenziale digitaler Medien eröffnen Möglichkeiten, um das Lehren und Lernen neu und anders zu gestalten. Wie verändern sich Didaktik und Unterricht in der Kultur der Digitalität? Wie sehen zeitgemäße Prüfungsformate aus? Was bedeutet die digitale Transformation für die Institution Schule als zentralen Ort für die Schulgemeinschaft und das gemeinsame Lernen?

Rahmenbedingungen in der Digitalität

Schulen brauchen Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, sich bestmöglich in der Kultur der Digitalität zu entwickeln. Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf das System Schule? Wie können Bund und Länder Freiräume für neue Modell- und Pilotprojekte schaffen? Wie sichern wir eine langfristige und nachhaltige Finanzierung der technischen Infrastruktur über den DigitalPakt Schule hinaus? Wie fördern wir den Austausch und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Schulträgern und Schulen?

Fragen und Antworten zur KonfBD21

Kontakt

Sie haben Rückfragen zur Programm oder zur Teilnahme an der KonfBD21? Sie sind Journalist:in und haben eine Presseanfrage? Gerne unterstützen wir Sie bei allen Fragen rund um die Konferenz Bildung Digitalisierung!

Lisa Henjes-Kunst
Projektmanagement
lisa.henjes-kunst@forumbd.de
+49 (0) 30 5858466-60

Kathinka Richter
Projektmitarbeit
kathinka.richter@forumbd.de
+49 (0) 1514 0440739

Philipp Schulz
Kommunikation und Presse
philipp.schulz@forumbd.de
+49 (0) 30 5858466-62

    NEWSLETTER

    NewsBD

    Der 14-tägliche Newsletter zu Neuigkeiten des Forum Bildung Digitalisierung und seinen Mitgliedsstiftungen sowie einem Überblick zu aktuellen Meldungen rund um zeitgemäße, digitale Bildung – kurz zusammengefasst und eingeordnet vom Team in der Geschäftsstelle.