Community Call: Digitale Schulentwicklung – Katalysator für Bildungsgerechtigkeit

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Die Erfahrungen der flächendeckenden Schulschließungen und des Lernens von zuhause zeigen deutlich, dass viele Schulen in Deutschland noch am Anfang stehen: digitale Medien und eine zeitgemäße Lernkultur sind noch längst nicht selbstverständlicher Teil des Schulalltags. Studien zeigen, dass der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in Deutschland wie in kaum einem anderen OECD-Land von der sozialen Herkunft abhängt. Für Schüler*innen vor allem aus finanziell schwächeren, weniger bildungsaffinen Familien oder mit besonderen Förderbedarfen besteht nun noch mehr die Gefahr, den Anschluss zu verlieren und bildungsbiografische Lücken aufzubauen, die nur schwer wieder zu schließen sein werden.

Wie kann der aktuelle Digitalisierungsschub dazu beitragen, den Blick auch für Fragen der Bildungsgerechtigkeit zu schärfen? Wie können Schulen, Schulträger, politische Entscheider*innen und die Zivilgesellschaft einen aktiven Beitrag leisten, um verschiedene Formen sozialer Ungleichheit gezielt auszugleichen? Wie können wir eine neue Lernkultur stärken, die auf Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit ausgerichtet ist? Welchen Beitrag können digitale Medien dafür in der Unterrichtsentwicklung spielen und eine zeitgemäße Lernkultur für die Schulentwicklung insgesamt?

Darüber spricht Jacob Chammon, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung und ehemaliger Schulleiter der Deutsch-Skandinavischen Gemeinschaftsschule in Berlin gemeinsam mit dem Experten für Bildungsgerechtigkeit, Professor für Erziehungswissenschaft und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück und „Mythos Bildung“-Autor Aladin El-Mafaalani und der Studienleiterin am Institut für Qualitätsentwicklung für Schulen in Schleswig-Holstein und Vorreiterin für DiKlusion (Digitale Medien und Inklusion) Lea Schulz.