Werkstatt schulentwicklung.digital

Werkstatt schulentwicklung.digital 2018/19

Entwicklung innovativer Bausteine für Unterrichts- und Schulentwicklung

In der Werkstatt schulentwicklung.digital gestalten wir gemeinsam mit Schulen den digitalen Wandel und zeigen Wege, die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine gerechte, zeitgemäße und inklusive Bildung zu nutzen. Wir begleiten und unterstützen das Schulnetzwerk mit der Expertise aus Wissenschaft und Praxis identifizieren Bedingungen für gute Schule in der digitalen Welt, erarbeiten Bausteine für die wirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung und tragen über offene Materialien, Veranstaltungen und Netzwerke gute Praxis in die Breite.

Walter-Eucken-Schule Karlsruhe, Baden-Württemberg

Berufliche Schule, 1.699 SchülerInnen, 86 LehrerInnen

Ausstattung: An der Schule wurden acht iPad Klassen mit knapp 300 iPads eingerichtet. In nahezu allen Fächern werden digitale Medien eingesetzt. Die Hälfte des Kollegiums hat ein iPad und für alle anderen LehrerInnen steht ein mobiler Tablet-Koffer zur Verfügung.

Konzept: Ziel ist die enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben, um die moderne, digitale Arbeitswelt möglichst gut in der Schule widerzuspiegeln.

Kompetenzen: Die Schule hat digitale Medien im Rahmen eines Konzepts namens „Vision 2025“ bereits fest in den Unterricht integriert. Seit 2017 werden deutschlandweite Fortbildungsevents organisiert.

Perspektiven: Ein elektronisches Klassenbuch soll eingeführt, das komplette Kollegium mit Tablets ausgestattet werden. Dabei will man sich eng an den von der KMK formulierten Kompetenzen für den digitalen Unterricht orientieren.

Grundschule Altenmünster, Bayern

Grundschule, 165 SchülerInnen, 16 LehrerInnen

Ausstattung: Digitale Unterrichtsmaterialien (OER) sind über ein fünf Schulen umfassendes Netzwerk abrufbar und werden über ein auf Moodle basierendes Flipped-Classroom-Konzept im Unterricht eingesetzt.

Konzept: Über ein 2017 gegründetes regionales Schulnetzwerk – 4 Grundschulen, 1 Mittelschule – wird kontinuierlich an einem gemeinsamen Medienkonzept, der Ausstattung und Lehrerfortbildung gearbeitet. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg, mit dem Ziel, die Medienkompetenz bei LehrerInnen zu fördern. Unterstützt wird die Medienarbeit durch pädagogischen Support des Sachaufwandträgers.

Kompetenzen: Die Schule konnte sich fundiertes Wissen in der Erstellung und Bereitstellung von OER-Materialien auf der Basis von Moodle aneignen.

Perspektiven: Die LehrerInnen sollen noch stärker entlastet, die Lernqualität für die Schüler soll weiter gesteigert werden.

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Berlin

Gymnasium, 957 SchülerInnen, 95 LehrerInnen

Ausstattung: Fast alle Räume sind mit Smartboards ausgestattet, ein digitales Klassenbuch ist implementiert. Zur Klassenorganisation wird Moodle eingesetzt, digitale Lehr- und Lerninhalte werden erprobt.

Konzept: Ein Schwerpunkt bildet der Einsatz des Moodle-Tools „Lernraum Berlin“ für die Klassenorganisation und Bereitstellung von Unterrichtsmaterial, zur individuellen Lernstandsermittlung und als Feedback-Tool.

Kompetenzen: In Zusammenarbeit verschiedener Gremien und der GEV wurde ein Handlungsrahmen für den Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht erarbeitet.

Perspektiven: Positive Unterrichtsbeispiele sollen prominenter im Kollegium vorgestellt werden. Außerdem möchte man weiterhin der Frage nachgehen, wie Lerninhalte, Prüfungsformate und Unterrichtsszenarien neu gedacht werden können.

Hunsrück-Grundschule, Berlin

Grundschule, 512 SchülerInnen, 90 LehrerInnen

Ausstattung: Seit 2017 stehen für alle dritten Klassen Calliope-Minicomputer zur Verfügung. In allen Klassenräumen sind Smartboards im Einsatz. Ein lokaler Server ermöglicht den verteilten Datenzugriff.

Konzept: Mit Einführung der Smartboards begaben sich die PädagogInnen auf den Weg zur digitalen Medienbildung. Die Zweitklässler legen einen Computer-, die Viertklässler einen Internetführerschein ab. Die Fünftklässler lernen die Programmierung mit Scratch für die Systeme mBots und EV3.

Kompetenzen: Ihre Stärke sieht die Schule in der Bereitstellung eines umfassenden, medienpädagogischen Angebots.

Perspektiven: Die Implementierung einer Schul-Cloud ist geplant, durch die aktuelle Anschaffung von 2 Klassensätzen Tablets soll das Thema Medienbildung noch stärker im Kollegium verankert, die Ausstattung, vor allem mit mobilen Endgeräten, verbessert werden. 

Immanuel Kant Gymnasium, Berlin

Gymnasium, 783 SchülerInnen, 67 LehrerInnen

Ausstattung: Alle Fächer nutzen PC, Beamer, Smartboards, Internet, Handys sowie Dokumentenkameras für ihren Unterricht. Vier Computerräume stehen zur Verfügung. Seit 2017 wird die Nutzung von Tablets erprobt.

Konzept: Ziel ist es, die Verzahnung der Medienbildung mit dem Ganztagskonzept der Schule voranzubringen. Besonderen Wert legt die Schule auf die Anwendungsmöglichkeiten in MINT-Fächern.

Kompetenzen: Langjährige Erfahrung hat die Schule mit Verwaltungsplattformen. Besonderer Stolz sind von SchülerInnen selbst programmierte Anwendungen.

Perspektiven: Die Umstellung auf cloud-basierte Systeme zum Datenaustausch ist geplant, ebenso ein Konzept zur Nutzung neuer digitaler Produkte zur Erstellung von Lehrwerken und zur Individualisierung von Lernprozessen.

Otto-Nagel-Gymnasium, Berlin

Gymnasium, 850 SchülerInnen, 80 LehrerInnen

Ausstattung: Alle SchülerInnen sind mit (Apple-)Laptops (macOS) ausgestattet, die von einem Tag (Klasse 5) bis fünf Tagen (ab Klasse 10) zum Einsatz kommen. Seit 2018 wird mit einer Cloud- und Moodle-Plattform gearbeitet.

Konzept: Im Rahmen eines 2015 erarbeiteten „Konzeptes zum progressiven Laptop-Einsatz“ wurde die Notwendigkeit eines planvollen, sehr genau koordinierten Einsatzes digitaler Medien im Unterricht definiert.

Kompetenzen: Gerne möchte die Schule die Erfahrung weitergeben, die sie in nunmehr neun Jahren Laptop-Klassen gewonnen hat, insbesondere in den Bereichen Finanzierung, Zeitmanagement und Motivation.

Perspektiven: Die Ausweitung des Einsatzes von digitalen Medien in der Sekundarstufe II ist geplant, ebenso eine „lehrbuchfreie Schultasche“. Auch sind Konzepte zur zukünftigen Finanzierung der Technik in Arbeit.

Peter-Ustinov-Schule, Berlin

Sekundarschule, 500 SchülerInnen, 47 LehrerInnen

Ausstattung: WLAN und Smartboards in jedem Klassenzimmer sind vorhanden. Vertretungs- und Stundenpläne, Klassenbücher, Klassenarbeitsplanungen und Projekte werden digital organisiert.

Konzept: In Laptopklassen verfügen die SchülerInnen über eigene Geräte, die von Lehrkräften im Rahmen von Wochenplanarbeit oder Lernbüros über Cloudservices mit Inhalten bestückt werden.

Kompetenzen: Erfahrungen bestehen in der Unterrichtsgestaltung sowie im Classroom Management, insbesondere in den Bereichen digitales Klassenbuch und Handy- sowie Laptop-Nutzung im Unterricht.

Perspektiven: Ein weiterer Ausbau der WLAN-Infrastruktur soll erfolgen, um BYOD-Konzepte möglich zu machen. Gleichzeitig sollen SchülerInnen und LehrerInnen geschult werden, die eigenen Geräte auch effektiv im Unterricht nutzen zu können.

Neue Oberschule Gröpelingen, Bremen

Sekundarschule, 515 SchülerInnen, 75 LehrerInnen

Ausstattung: Die Schule wird bei der Bereitstellung einer IT-Infrastruktur von der Stadt Bremen mit WLAN, einer Lernplattform und einer zentralen Administration und Benutzerverwaltung unterstützt.

Konzept: Ziel ist es, die äußere Fachleistungsdifferenzierung abzuschaffen und eine neue Unterrichtskultur zu etablieren. Best-Practice-Beispiele werden im Rahmen des Kollegiums vorgestellt.

Kompetenzen: Im Rahmen einer Pilotgruppe wurden Unterrichtsreihen erprobt, evaluiert und systematisch gesammelt. Die Schule ist Teil eines in engem Austausch stehenden regionalen Netzwerks, das unter anderem Fortbildungs- und Austauschangebote plant.

Perspektiven: Unterrichtskonzepte wie Flipped Classroom und Blended Learning sollen etabliert, räumlichen Gegebenheiten an die veränderte Lernkultur angepasst werden.

Oberschule im Park, Bremen

Sekundarschule, 356 SchülerInnen, 78 LehrerInnen

Ausstattung: WLAN sowie ein Beamer und PC in jedem Klassenraum stehen zur Verfügung. Eine iPad-Pilotklassewurde eingerichtet. Ein weiterer Klassensatz iPads wird für ein Matheprojekt genutzt. Zur Schulorganisation und Kommunikation wird die Lernplattform itslearning eingesetzt.

Konzept: Für die Jahrgangsstufe 8 bis 10 wurde das fächerübergreifende Profil „Creative Media“ entwickelt, das SchülerInnen zu Video-JournalistInnen ausgebildet.

Kompetenzen: Eine AG Medien bündelt verschiedene Kompetenzen. Die Schule kooperiert mit der Waldschule Hatten, Bremer Netzwerkschulen und der Universität Bremen. Ein Arbeitszirkel widmet sich der Digitalisierung des Mathematik-Unterrichts, Kontakte zu Stiftungen helfen bei der Projektfinanzierung.

Perspektiven: Angestrebt werden die Qualifizierung des Kollegiums, Ausweitung des Einsatzes von iPads, Erstellung von Lernumgebungen für bestimmte Unterrichtseinheiten mit itslearing bis hin zum dynamischen Curriculum sowie die, Implementierung des digitalen Klassenbuchs.

Gymnasium Meiendorf, Hamburg

Gymnasium, 1.026 SchülerInnen, 90 LehrerInnen

Ausstattung: WLAN, Beamer und ein eigener Schulserver sind vorhanden. In den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Geschichte und Physik werden E-Books eingesetzt.

Konzept: Seit Schuljahr 2018/19 findet im Jahrgang 9 digital gestützter Unterricht in allen Fächern statt. Ein Schüler-Support für technische Probleme und Anwendungsfragen ist in Arbeit.

Kompetenzen: Ihre Stärke sieht die Schule in einer klaren Prozessgestaltung unter Beteiligung aller schulischer Gruppen (Eltern, Schülerinnen, Kollegium, Schulentwicklungsgruppe) und Gremien (Schulleitung Steuergruppe, Personalrat, Elternrat, Schülerrat, Schulkonferenz).

Perspektiven: Die Ausweitung digital gestützten Unterrichts auf weitere Jahrgangsstufen ist geplant. Der personelle Ausbau der IT-Administration und des Fachbereichs Informatik ist geplant.

Heisenberg-Gymnasium Hamburg, Hamburg

Sekundarschule, 843 SchülerInnen, 70 LehrerInnen

Ausstattung: Smartboards, WLAN und die Lern- und Verwaltungsplattform IServ sind implementiert. Zur Erfassung von Fehlzeiten sowie die Noten- und Zeugnisverwaltung kommt die Software DiVis zum Einsatz.

Konzept: Im Rahmen von Weiterbildungen wird das Kollegium intensiv auf den Einsatz digitaler Medien vorbereitet. Die schulinternen Curricula aller Fachbereiche wurden angepasst. Ein Schwerpunkt bildet das Thema BYOD.

Kompetenzen: Zentral für die Schule ist die Etablierung einer progressiven Haltung aller Beteiligten zum Thema Digitale Medien. Entscheidend hierfür ist unter anderem der intensive Austausch zwischen Schülern, Eltern und Lehrern im Rahmen eines eigens dafür geschaffenen „Forums“.

Perspektiven: Es sind Fortbildungen zu den Themen Digital.learning.lab, QR-Scanner, Padlet und Google-Docs geplant. Mit der Hamburger Schulbehörde arbeitet man an einer Ziel-Leistungsvereinbarung für den Einsatz digitaler Medien.

Schule Burgunderweg, Hamburg

Grundschule, 380 SchülerInnen, 45 LehrerInnen

Ausstattung: Die Klassenzimmer sind mit Smartboards oder Digitaltafeln ausgestattet. Über eine Schul-Cloud können Dateien zentral abgerufen werden.

Konzept: Ein Mediencurriculum definiert den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Im Fach Mathematik werden digitale Unterrichtsassistenten und interaktive Schulbücher eingesetzt. Eine Medienbeauftragte betreut den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Die Unterrichtsgestaltung und -planung erfolgt mithilfe von Eduport.

Kompetenzen: Die Schule verfügt über langjährige Erfahrung im Umsetzungsprozess digitaler Lehrprojekte. Auf dieser Grundlage wurde ein Medienportfolio erarbeitet.

Perspektiven: Arbeitsschwerpunkte in der näheren Zukunft werden die zunehmende Einbettung digitaler Medien in den täglichen Unterricht, die Einbindung der Eltern in den Prozess der Medienerziehung und die Steigerung der Akzeptanz im Kollegium sein.

 

 

Aufnahme der Schule Burgunderweg in Hamburg mit Logo.

Elisabethenschule, Hessen

Gymnasium, 870 SchülerInnen, 70 LehrerInnen

Ausstattung: Alle Räumen sind mit PCs, Beamern, Boxen, Leinwand und Dokumentenkameras ausgestattet. Drei Medienräume und eine Cloud-Lösung stehen zur Verfügung. Als schulinternes digitales Kommunikationsmedium wird Office 365 genutzt.

Konzept: Digitale Medien kommen in fast allen Fa?chern zum Einsatz, der Fokus liegt auf Fächern im MINT-Bereich. Dort haben die Lehrkräfte entsprechende Fortbildungen selbst organisiert. Außerdem bestehen Kooperationen zu Schulen in verschiedenen Netzwerken, u.a. auch MINT-Netzwerke.

Kompetenzen: Ein Schwerpunkt bildet das Thema Jugendmedienschutz. Außerdem verfügt die Schule über langjährige Erfahrung in der Netzwerkarbeit mit Schulen, Universita?ten, Hochschulen und Stiftungen.

Perspektiven: Der Einsatz von Tablets im Unterricht in Klassen ist geplant und das vorhandene Jugendmedienschutzkonzept soll zu einem Jugendmedienschutz-Curriculum ausgebaut werden, welches unter anderem die Entwicklung einer Peer-Education in das Schulleben implementiert.

Oskar-von-Miller-Schule, Hessen

Sekundarschule, 205 SchülerInnen, 16 LehrerInnen

Ausstattung: Der Schule steht ein Lernmanagementsystem auf der Basis von Moodle sowie ein E-Portfolio-System auf der Basis von Mahara zur Dokumentation von Lernergebnissen zur Verfügung.

Konzept: Auf Grundlage stark individualisierter Lern- und Arbeitsprozesse sollen SchülerInnen zu selbstständigem, kreativem Lernen animiert werden.

Kompetenzen: Die Schule hat eine sehr große Expertise im Bereich der Lernberatung und -begleitung im Zusammenhang mit dem Einsatz digitaler Medien vorzuweisen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Thema Industrie 4.0.

Perspektiven: Die Schule hat sich vorgenommen, weiter an ihrem Hauptziel zu arbeiten: den SchülerInnen eine möglichst angstfreie, motivierende und nicht von Sanktionen begleitete Lernumgebung bieten zu können.

Werkstattschule in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

Gesamtschule, 547 SchülerInnen, 66 LehrerInnen und ErzieherInnen

Ausstattung: Die Schule ist mit Beamern, Laptops und Whiteboards ausgestattet. Für die Schulbibliothek wurde ein eigener OPAC-Standard für alle Fächer entwickelt.

Konzept: Digitale Medien werden bewusst als Hilfsmittel eingesetzt, um einen ganzheitlichen Blick auf Sachverhalte zu ermöglichen. Im Kollegium werden Formate der Mikroqualifikation erfolgreich ausprobiert.

Kompetenzen: Eine modular aufgebaute Infrastruktur ermöglicht das kontinuierliche Einbinden neuer Dienste. Ihre Stärke sieht die Schule auch in ihrer behutsamen, anti-aktionistischen Haltung gegenüber technischen Innovationen.

Perspektiven: Für alle Jahrgangsstufen soll ein Medienkompetenzraster erarbeitet werden. Geplant ist außerdem ein „Zentrum für Bildung und Innovation“ an einem außerschulischen Lernort.

Waldschule Hatten, Niedersachsen

Sekundarschule, 780 SchülerInnen, 85 LehrerInnen

Ausstattung: Beamer, PC sowie Apple TV oder AirServer stehen zur Verfügung. Ab Jahrgang 7 muss jeder Schüler ein elternfinanziertes Tablet nutzen, die Administration erfolgt über eine MDM-Lösung. Kommunikation und Dateienablage erfolgt über Iserv.

Konzept: In vielen Fa?chern werden digitale Lehrwerke (auch OER-Materialien) eingesetzt, um SchülerInnen möglichst individuell zu betreuen. Es besteht eine Kooperation mit Instagrammerin und Youtuberin Emily Zimmermann, Workshopabende für Eltern werden angeboten.

Kompetenzen: In Kooperation mit einer Partnerschule wurde das „Fortbildungskarussell“ entwickelt. Lehrkräfte lernen digitale Medien kennen und werden von Tutoren betreut. Die Waldschule bietet Hospitationen an und verfügt über ein eigenes „Digitalteam“.

Perspektiven: BYOD-Lösungen sollen weiter etabliert werden. Geplant ist außerdem eine Schüler-App, die wie ein Portfolio gelungene Arbeiten und Auszeichnungen in Form eines Aktivitätenpasses sammelt, der als Referenz für Bewerbungen etc. dienen kann.

Friedrich-List-Berufskolleg, Nordrhein-Westfalen

Berufliche Schule, 2700 SchülerInnen, 120 LehrerInnen

Ausstattung: In sechs Notebookklassen werden die Notebooks von SchülerInnen im Rahmen eines BYOD-Konzepts selbst gestellt. Für Projekte im fächerübergreifenden Unterricht wird die Projektmanagementmethode Scrum eingesetzt.

Konzept: Ziel ist es, den SchülerInnen ein individuelles projektbezogenes Lernen zu ermöglichen, bei dem sie die Verantwortung für den Lernprozess vollständig übernehmen.

Kompetenzen: Erfahrung besteht in der Etablierung eines fächerübergreifenden, agilen Arbeitens auf der Grundlage der Projektmanagementmethode Scrum. Im Rahmen eines Workshops werden die SchülerInnen darauf vorbereitet.

Perspektiven: Die Schule möchte die Rahmenbedingungen für agiles Lernen weiter verbessern. Das Lernen im Projekt erfordert neue Leistungsbewertungsmethoden. Außerdem sollen die Lehrer in ihrer Bereitschaft, sich auf neue Unterrichtsformate einzulassen, unterstützt werden.

Gymnasium Schloss Neuhaus, Nordrhein-Westfalen

Gymnasium, ca. 1400 SchülerInnen, mehr als 120 LehrerInnen

Ausstattung: WLAN, eigenes Netzwerk, Intranet, Informatik- und Medienräume sowie iPads für Lehrkräfte stehen zur Verfügung. In allen Fach- und Klassenräumen sind Whiteboards mit interaktiven Beamern, in einigen auch Dokumentenkameras installiert. Ein eigenes „RoboLab“ befindet sich im Aufbau.

Konzept: Zentral ist ein durch Interaktivität geprägter Einsatz von digitalen Medien. Seit 2007 bestehen intensive Kooperationen mit außerschulischen Partnern, etwa der Universität Paderborn, der Firma Siemens, Diebold Nixdorf sowie verschiedenen mittelständischen IT-Unternehmen.

Kompetenzen: Langjährige Erfahrung im Aufbau eines Intranets zur Verbesserung der Kommunikation und Kooperation sowie in der Teilnahme an Wettbewerben – ab 2018 auch Ausrichtung der WRO – und der Aufnahme in Fördernetzwerke.

Perspektiven: Ein Fortbildungskonzept zur digitalen Bildung und die Einrichtung von Tablet-Klassen sind geplant. Organisatorische Prozesse auf Schulleitungsebene sollen digitalisiert werden.

Rhein-Maas-Gymnasium Aachen, Nordrhein-Westfalen

Gymnasium, 600 SchülerInnen, 60 LehrerInnen

Ausstattung: Die Schule verfügt über flächendeckendes WLAN, sieben interaktive Whiteboards, ca. 20 Beamer, sowie Apple-TV-Geräte. Im Schuljahr 2018/19 wurde eine komplette fünfte Klasse mit iPads ausgestattet. Im Unterricht kommen E-Books sowie schulisch bewährte digitale Anwendungen zum Einsatz.

Konzept: Die SchülerInnen sollen einen Mehrwert durch Vernetzung und individuelles Monitoring erfahren und dabei auf eine verantwortungsbewusste Verständigung in einem modernen Europa vorbereitet werden.

Kompetenzen: Es besteht Erfahrung in der Konzeption von Eltern- und Kollegiumsarbeit mit den spezifischen Herausforderungen eines kleineren Gymnasiums mit bilingualem Schwerpunkt.

Perspektiven: Es soll diskutiert werden, wie Digitalität als Grundhaltung im schulischen Lernen bei allen SchülerInnen realisiert werden kann. Die Tabletnutzung soll auf die Sekundarstufe II ausgeweitet werden. Auch will man weitere Hardware anschaffen und die Raumnutzung an die neuen Lern- und Arbeitsformen anpassen.

Ruhr-Gymnasium, Nordrhein-Westfalen

Gymnasium, 780 SchülerInnen, 68 LehrerInnen

Ausstattung: Der Medienentwicklungsplan sieht die Ausstattung der Schule mit WLAN und Beamern vor. Die Schule stellt für alle Jahrgangsstufen sowie den kollegialen Austausch die Lernplattform Moodle zur Verfügung. In Kooperation mit der Firma Conrad Elektronik wurde ein Makerspace eingerichtet.

Konzept: Digitale Medien sollen keine Hilfsmittel sein, den Unterricht von gestern zu modernisieren, sondern die Lehre neu zu denken und weiterzuentwickeln. Besonders wichtig ist der Schule die Etablierung individualisierter Lernwege.

Kompetenzen: Ihre Stärke sieht die Schule in der Haltung „Pädagogik vor Technik“. Schulinterne Mikrofortbildungen zum Lehren und Lernen in der digitalen Welt unterstützen bei der Entwicklung von Lernarrangements mit digitalen Medien.

Perspektiven: Im Schuljahr 2019/20 wird eine iPad-Klasse in der Jahrgangsstufe 5 eingerichtet. . Das Ruhr-Gymnasium ist 2018 als MINT-freundliche digitale Schule zertifiziert worden und möchte diesen Bereich weiter ausbauen.

 

 

Evangelisches Gymnasium Bad Marienberg, Rheinland-Pfalz

Gymnasium, 731 SchülerInnen, 76 LehrerInnen

Ausstattung: Alle Räume sind mindestens mit Leinwand, Beamer und Apple-TV ausgestattet. Hinzu kommen Tablet-Koffer, Lehrer-iPads sowie Schüler-iPads ab der Jgst. 11. Aktuell wird die Implementierung von EduScrum und Mahara geplant.

Konzept: Die Digitalisierung wird als gemeinsamer Entwicklungs- und Lernprozess begriffen. Der Einsatz in den MINT-Fächern ist schon sehr präsent, für die Sprach- und Gesellschaftswissenschaften werden Materialien oftmals selbst erstellt sowie unterschiedliche Apps erprobt.

Kompetenzen: Besondere Erfahrung besteht in der Umsetzung eines BYOD-Konzeptes im Hinblick auf die Verbesserung der individuellen Förderung von sozial benachteiligten Schülern.

Perspektiven: Für die Sekundarstufe I sind Tabletklassen mit Geräten für sämtliche SchülerInnen geplant. Außerdem soll ein eigenes Fach „Medienbildung“ eingeführt werden.

Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen/Saar, Saarland

Gymnasium, 820 SchülerInnen, 64 LehrerInnen

Ausstattung: Eine Tablet-Klasse ist in Erprobung, zur Kommunikation und Organisation, insbesondere im Fachbereich Musik, kommt der Messenger Slack zum Einsatz.

Konzept: Für den Fachbereich Musik wurde ein in Deutschland bislang einzigartiges Digitalkonzept namens Key Conception entwickelt: eine Praxiseinheit zur Vermittlung von Grundkenntnissen in der Unterstufe. Generell arbeitet man mit der Flipped-Classroom-Methode, mit dem Ziel die Lehrkraft zu entlasten und die Übungszeit im Unterricht zu erhöhen.

Kompetenzen: Die Schule beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Implementierung des Flipped-Classroom-Konzeptes, insbesondere im Hinblick auf die Vermittlung von Kompetenzen, die über technische Grundkenntnisse hinausgehen.

Perspektiven: Die technische Ausstattung soll verbessert werden, man möchte in den Einsatz digitaler und interaktiver Lehrbücher auf Tablet-Basis investieren. Dazu wird der Kontakt zu Verlagen gesucht.

Gemeinschaftsschule Bellevue, Saarland

Sekundarschule, ca. 600 SchülerInnen, ca. 80 LehrerInnen

Ausstattung: Die Schule ist mit zwei vektorisierten 50MBit-Leitungen sowie 400 Mbit/s (down) über einer zusätzlichen Kabelleitung, 40 Laptops, 100 PCs, 120 Tablets, interaktiven Boards, einem VR-Kit und zehn OpenRoberta-Kits ausgestattet. Außerdem wird die Schul-Cloud-Lösung des HPI genutzt.

Konzept: Die Digitalisierung wird als gesellschaftlicher Prozess verstanden, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler in vielfältiger und natürlicher Weise im Unterricht auseinandersetzen. . Das Projekte „Denkfabrik“ setzt digitale Medien zur Begabtenförderung ein und reflektiert Entwicklungen. Die Ergebnisse werden anschließend in die Schulgemeinschaft zurückgetragen.

Kompetenzen: Die Schule hat Erfahrung in der Etablierung demokratischer Entscheidungsstrukturen, dem Aufbau von Steuerungsgruppen und multiprofessionellen Teams.

Perspektiven: Die curriculare Entwicklung soll vorangetrieben, die Kooperation mit schulischen und außerschulischen Partnern weiter ausgebaut werden.

Nessetalschule Warza, Staatliche Regelschule, Thüringen

Sekundarschule, 205 SchülerInnen, 16 LehrerInnen

Ausstattung: Seit 2013 werden digitale Schulbücher eingesetzt, seit 2017 kommen in allen Klassen Laptops zum Einsatz. Im Schuljahr 2018/19 wurde das Wahlpflichtfach Informatik eingeführt, eine Schul-Cloud befindet sich im Testlauf.

Konzept: Ziel ist es, digitale Medien methodisch sinnvoll einzusetzen. Dabei sollen die SchülerInnen die Technik nicht als Spielzeug, sondern als selbstverständliches Arbeitswerkzeug erleben.

Kompetenzen: Ein Schwerpunktthema der Schule ist die Förderung kollaborativen Arbeitens durch die Nutzung und Entwicklung eigener digitaler Lernmaterialien (OER).

Perspektiven: Weiter arbeiten will man an der vernetzten und kooperativen Arbeitsweise der SchülerInnen. Das Kollegium soll insbesondere in der Nutzung freier Software und Lehrmaterialien geschult werden.

German European School Singapore, Singapur

Gesamtschule, 1640 SchülerInnen (380 in der deutschen Sek), 200 LehrerInnen (40 in der deutschen Sek)

Ausstattung: WLAN, Projektoren in jedem Klassenzimmer, OneNote Kursnotizbücher und Microsoft Office 365 stehen zur Verfügung. Für die Klassen 6 bis 12 ist ein BYOD-Laptop-Programm mit schuleigenen Geräten für jede Lehrkraft implementiert.

Konzept: Der Mehrwert der neuen Medien im Unterricht wird klar benannt. Lernen mit und über Technologie steht im Mittelpunkt und bezieht sich auf gängige Modelle und curriculare Vorgaben (ISTE Standards, KMK Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, P21-Modell, SAMR-Modell).

Kompetenzen: Erfahrung in der Erstellung und Umsetzung unseres Medienkonzeptes, inklusive fortlaufender Unterstützung des Kollegiums, der SchülerInnen und Beratung der Eltern durch sogenannte „Educational Technology Coaches“.

Perspektiven: Als nächster Entwicklungsschritt ist die Erstellung eines eigenen „Digital Citizenship“- und „Tech-Skills“-Curriculum geplant. Dies soll zusammen mit dem Kompetenzrahmen der KMK in die Fachcurricula der jeweiligen Fächer integriert werden.

Nach einem spannenden Werkstattprozess 2017 haben wir für die Werkstatt 2018/19 erneut Schulen aus allen Bundesländern und Schularten gesucht, die einen Wandel der Schul- und Lernkultur hin zum Einsatz digitaler Medien begonnen und auf Ebene ihres Schulprogramms verankert haben. Zielstellung ist die Entwicklung innovativer Bausteine für Unterrichts- und Schulentwicklung. Gemeinsam mit Experten aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft werden pädagogische Herausforderungen zum Themenschwerpunkt „Lernkultur in der digitalen Welt“ bearbeitet, die im Ergebnis allen Schulen als Open Educational Resources zur Verfügung gestellt werden.

Folgende Themen und Fragen stehen unter anderem im Mittelpunkt der gemeinsamen Materialienentwicklung im Rahmen der Bausteine:

  • Unterrichtsorganisation: Wie verändert sich die Rolle von Lehrkräften durch den Einsatz digitaler Medien?
  • Leistungsbeurteilung: Wie verändern sich Diagnose, Dokumentation und Rückmeldung zu Lernprozessen durch den Einsatz digitaler Medien?
  • Kollaboration: Wie werden digitale Medien für die Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums, von Schülerinnen und Schülern sowie zwischen den beiden Gruppen genutzt?


Wir arbeiten 2019 mit 25 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich zusammenarbeiten. Am 14. November 2018 haben wir den gemeinsamen Prozess mit einem Kick-off in Berlin gestartet. Ab Januar 2019 finden vier zweitägige Treffen an einer teilnehmenden Schule inkl. Hospitationen statt. Höhepunkt ist die Mitgestaltung der Konferenz Bildung Digitalisierung 2019 mit der Präsentation gemeinsam erstellter Materialien.

Termine:

10./11.01.2019 Werkstatt-Treffen Süd (Witten)

17./18.01.2019 Werkstatt-Treffen Nord (Berlin)

25./26.03.2019 Werkstatt-Treffen Nord (Hamburg)

03./04.04.2019 Werkstatt-Treffen Süd (Karlsruhe)

20./21.05.2019 Werkstatt-Treffen Nord 

06./07.06.2019 Werkstatt-Treffen Süd

12./13.09.2019 Konferenz Bildung Digitalisierung 2019

 

 


Das Schulnetzwerk

Durch die Zusammenarbeit in den Werkstätten haben wir ein deutschlandweites Schulnetzwerk aufgebaut, das neben der gemeinsamen Entwicklung von Ergebnissen und Produkten auch Austausch und gegenseitiges Lernen ermöglicht. Lernen Sie hier unser großes Netzwerk kennen.

Die Werkstattschulen nach Bundesländern:

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Internationale Werkstattschulen:

Werkstatt schulentwicklung.digital 2017

Der Einsatz digitaler Medien für einen Wandel der Schul- und Lernkultur kann nur begrenzt „von oben“ verordnet werden; auch ist der „technology push“, also die bloße Verfügbarkeit digitaler Medien und Technologien nicht zwangsläufig pädagogisch zielführend. Notwendig an den einzelnen Schulen ist ein Wandel „von unten“, ein Prozess der inneren Schulentwicklung. 

Im Rahmen der Werkstatt schulentwicklung.digital möchte das Forum Bildung Digitalisierung deshalb mit Schulen zusammenarbeiten, die einen Wandel der Schul- und Lernkultur hin zum Einsatz digitaler Medien begonnen haben und dies bereits auf Ebene ihres Schulprogramms, unabhängig von dem Engagement einzelner Lehrkräfte, verankert haben. 

In 2017 trafen sich die Werkstattschulen viermal in verschiedenen Städten. Sie tauschten sich bei den Treffen über die Entwicklungsfelder digitaler Schulentwicklung aus und trugen Bedingungen für den zielführenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht zusammen. Dazu sammelten die Schulen eigene Einschätzungen und Fragen und bündelten erste Erfahrungen, um die relevanten Themen für die weitere Zusammenarbeit festzulegen. Dabei wurden auch Rückmeldungen an Politik, Verwaltung und Gesellschaft gegeben und Bedingungen aufgezeigt, um digitale Lehre in den Schulalltag zu integrieren und nutzbringend einzusetzen.

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit aus der Werkstatt schulentwicklung.digital wurden am 23. und 24. November 2017 in Berlin im Rahmen der Konferenz Bildung Digitalisierung 2017 vorgestellt.

Einblicke in die Arbeit der Werkstattschulen 2017 und Statements der Teilnehmer:


Rückblick auf das erste Treffen der Werkstattschulen

Intensiv gearbeitet wurde bei dem ersten Treffen der Werkstattschulen in Kassel-Fuldatal. Das Programm bot viele Möglichkeiten des Austauschs und des Kennenlernens bei denen Themen und Handlungsfelder der digitalen Schulentwicklung aus den Perspektiven der Bundesländer zusammengetragen und diskutiert wurden.

„Tolle Netzwerke entstehen!“

Ende März fand in einem Tagungszentrum an der Fulda das erste Treffen der Werkstatt schulentwicklung.digital statt. Was es dort – neben viel Sonne und einer ebenso sonnigen Atmosphäre – noch so gab und was die Idee hinter dem Projekt ist, hören Sie hier im Audio. Kopfhörer aufsetzen, und los geht’s!

Wer mehr über die Themen erfahren möchte, zu denen die Werkstatt-Schulen gemeinsam weiterarbeiten werden, findet unter "Wie können wir Schule ins 21. Jahrhundert bringen?" einen Überblick

Bildung für, und, trotz, oder – oder wegen Digitalisierung?

Zum Auftakttreffen der Werkstatt schulentwicklung.digital in Kassel haben sich die Teilnehmenden Gedanken darüber gemacht, wie Bildung mit Digitalisierung für sie zusammenhängt.

Mit dem verbindenden Wort zwischen „Bildung“ und „Digitalisierung" setzen die InterviewpartnerInnen unterschiedliche Schwerpunkte.

                                (Bilder: Forum Bildung Digitalisierung / Katja Anokhina)

Ein Werkstatttreffen-Fazit: Es geht um guten Unterricht mit digitalen Medien

Das zweite Treffen der Werkstatt schulentwicklung.digital in Leipzig rückt immer näher. Zeit noch einmal zurückzuschauen auf das Auftakttreffen, zu dem Ende März LehrerInnen und SchulleiterInnen aus ganz Deutschland zusammenkamen, um sich über Bildung und Digitalisierung auszutauschen. Fazit: Großartige Motivation bei allen Beteiligten – nur der Kaffee war knapp. [Weiterlesen]

22.06.2017

Rückblick auf das zweite Treffen der Werkstattschulen

Auf dem zweiten Treffen der Werkstatt schulentwicklung.digital in Leipzig am 22. und 23. Juni 2017 arbeiteten LehrerInnen und SchulleiterInnen wieder gemeinsam an der Frage, wie Bildung in der digitalisierten Welt am besten gelingen kann.

Dabei konnten die Teilnehmenden von ihren Erfahrungen gegenseitig profitieren: Der Fokus des Treffens lag auf dem Austausch der Schulen untereinander, um sich gegenseitig auf dem Weg – nein, den Wegen – zu einer Schule in der digitalisierten Gesellschaft zu unterstützen. 

Bericht vom 2. Werkstatt-Treffen – Am Anfang steht immer eine Vision von Schule

Die sieben Handlungsfelder für die Schulentwicklung in der digitalisierten Welt und das Ziel, zu dem der Austausch bei der Werkstatt schulentwicklung.digital führen soll – daran haben die Vertretenden der 38 Werkstattschulen auf dem zweiten Treffen in Leipzig gearbeitet. [Weiterlesen]

04.07.2017

Rückblick auf das dritte Treffen der Werkstattschulen

Auf dem dritten Treffen der Werkstatt schulentwicklung.digital Mitte September in Hamburg konkretisierten die VertreterInnen der 38 Werkstattschulen – in Anlehnung an die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ – einen 10-Punkte-Plan mit Gelingensbedingungen für guten Unterricht. Das Papier soll offiziell bei der Konferenz Bildung Digitalisierung am 23./24. November 2017 in Berlin vorgestellt werden. An dieser Stelle bekommen Sie aber jetzt schon einen kleinen Einblick.